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Von Geizgeilheit und Küchenanalphabetismus

Food, Life

In der FAZ hat mich mein Freund auf einen sehr interessanten Artikel von Jakob Strobel Y Serra aufmerksam gemacht. Ich habe ihn gerade gelesen und muss den Artikel mit Euch teilen! Bitte hier nachlesen, der Text ist nicht lang.

Meinen ersten Burger habe ich mit 18 Jahren probiert, Coka Cola habe ich sogar etwas später getrunken, glaube ich. Meine Mama hat mich nie das “scheussliche, ungesunde Zeug” essen lassen, worüber ich ihr heute sehr dankbar bin. Ich bin immer wieder erschrocken, wenn ich heute kleine Kinder mit Pommes, Fanta und Chicken Nuggets bei MacDo sehe und die Eltern, die das den eigenen Kindern kaufen. Klar, wir gehen auch ab und zu Fast Food essen, aber ich würde nie im Leben meinem Kind in Fett frittierte Nahrungsmittel geben und könnte das schon gar nicht mit mir vereinbaren. Alles fängt doch mit der Erziehung an!

Wir kaufen nur Bio-Produkte (nicht möchtegern-Bio mit irgendwelchen “unechten” Siegeln, sondern wirklich von Bauern, in Reformhäusern etc.) und seit ich noch bewusster esse, merke ich, wie ungesund die Menschen in meiner Umgebung sich eigentlich ernähren. Es wird viel zu viel, zu süss und zu fett gegessen und sich dann über Cholesterin beschwert, aber es ist ja so schwer auf das Schnitzel zu verzichten (das denke ich mir immer wieder bei einem meiner Familienmitglieder).

Es ist an der Zeit, an den eigenen Körper zu denken und nicht jeden Mist in sich hineinzuschaufeln. Vielleicht nicht das x-te schwarze T-Shirt kaufen, sondern lieber etwas mehr für einen gesunden, leckeren Salat, Fisch und Hähnchen in einem netten Restaurant ausgeben. Eine Freundin von meiner Mama ernährt sich sehr vital und lebt generell einen sehr aktiven und gesunden Lebensstil. Sie hat mir mal als Kind gesagt, dass sie nur gute Sachen für sich und ihren Körper tut, weil es ist unser Zuhause und wir müssen es pflegen und nicht mit Pommes und Faulheit verschmutzen. Der Körper wird es uns im Alter danken und so sehe ich das auch.

Deutschland erlebt einen wunderbaren Boom der Feinschmeckerei. Doch gleichzeitig haben ganze Bevölkerungsschichten, ganze Generationen es in ihrer Geizgeilheit und ihrem Küchenanalphabetismus fast verlernt, dass gutes Essen gutes Geld kostet und billiges Essen niemals gut sein kann, sondern bestenfalls nicht gefährlich ist. Sie sind bereit, für das Fünfundsechzig-Minuten-Konzert eines kapriziösen Popsternchens dreistellige Summen auszugeben. Das gleiche Geld in ein zehngängiges Degustationsmenü zu stecken, halten viele aber für pervers und dekadent – und machen ohne Wimpernzucken einen Familienausflug in den Freizeitpark, der nicht viel billiger ist als ein Besuch im Sternerestaurant mit Kind und Kegel. Und immer wieder hört man von solchen Menschen die Klage, dass sie sich Bio-Lebensmittel nicht leisten könnten. Es sind dieselben Menschen, die dafür sorgen, dass eine Firma wie Apple dank ihrer iPhones und iPads in einem einzigen Quartal einen Gewinn von dreizehn Milliarden Dollar macht. via

Wir machen unsere Nudeln selbst:

Gesundes zum Frühstück:

Frische Zutaten:

© www.mangobluete.com

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Comments 69

  1. Ich kann Dir da nur völlig zustimmen. Ich habe vor einiger Zeit selber einen Artikel dazu geschrieben (siehe hier: http://ivy.at/archives/2440) und halte es mit meiner Tochter auch so: nur das Beste. Beim Essen spare ich absolut nicht. Und frische Zutaten sind mir total wichtig. Das macht nämlich wirklich gute Küche aus. Außerdem koche ich total gerne und Essen ist bei mir ein großer Bestandteil des Familienlebens. Das gemeinsame Essen. Warum manche Menschen da so furchtbar mit Essen umgehen, weiß ich auch nicht. Vielleicht kennen sie es nicht anders?! Essen muss man ja auch in gewisser Weise “lernen”.

  2. Hm, ja schön und gut, aber nicht jeder kann wöchentlich zum Meindl am Graben Riesengarnelen & co kaufen gehen ;-)

    1. man muss aber auch keine riesengarnelen essen um gesund zu leben :) die eltern von meinem freund achten SEHR auf die ernährung und pflanzen zB salat, kartoffeln, tomaten, gurken, … bei sich im garten an. das kommt auf lange sicht deutlich billiger als jeder billa & co. ich glaube in den meisten fällen beruht ungesunde ernährung nur auf faulheit. und ja, ich weiß, dass man als studentin nicht unbedingt einen garten zur verfügung hat. aber einen markt mit frischem obst und gemüse von bauern gibt es eigentlich in jeder stadt. das hier finde ich auch ein tolles konzept für alle die keine zeit haben zum markt zu gehen: http://www.gemuesekiste.at/tgk/kiste.html

      1. Ich hab auch eine Gemüsekiste abonniert (von Adamah) und kriege sie alle zwei Wochen. Ist eine gute Sache!

      2. also ich glaub nicht, dass selbstgezüchtetes gemüse soviel billiger ist.. meine mama hat auf der terasse tomaten und noch viele andere gemüsesorten (fiona swarovski style lol) und das war super teuer. die planzen, die erde, die töpfe, die automatische bewässerung mit zeitschaltung und und und. und die ganze arbeit und anstrengung. ich sag ihr immer, mama, wenn du die zeit die du dich auf der terasse angerackert hast, bearbeitet hättest (also für ihre firma), könntest du dir 40 mal so viele tomatten kaufen lol. und die feinstaubbelastung mitten in der stadt. pfui. und ihre hände schauen auch furchtbar aus, aber sie mags halt. ist ihr hobby, aber als sparmaßnahme nicht geeignet, schätze ich.

  3. Bin vollkommen deiner Meinung… Ich mag zwar auch mal was von McDonalds essen aber ich könnte es nicht öfter wie alle 6 Monate.
    Ich müsste vor ein paar Jahren meine Ernähnrung komplett umstellen und fing wieder an alles selber zu machen, auch eine Erdbeermarmelade oder so… seit dem kann ich mir nicht vorstellen Convenientware in meinem Kühlschrank zu haben :)

    xx Olga
    La Petite Olga</a

  4. Ich muss dir das erste Mal zustimmen Anna!
    Allerdings finde ich, dass auch für die Kiddies alle paar Monate auch mal ein Happy Meal drin sein darf :) Jede Woche auf keinen Fall, aber so 2-3x im Jahr ist das schon ok :)

  5. Ich ernähre mich seit einiger Zeit nach dem Metabollic Balance Prinzip. Dies beinhaltet auch, dass auf unnötige Zusatzstofffe verzichtet wird und vor allem pure Nahrungsmittel verarbeitet werden. Wenn man wie ich, viel selber kocht, lässt sich dieser Grundsatz relativ gut leben. Jedoch wird “Auswärts Essen gehen” dann etwas komplizierter. Im Allgemeinen ist es sehr schwierig in “normalen” Läden Lebensmittel ohne unnötige, ungesunde Nahrungsmittel zu erhalten, was ich sehr schlimm finde. Mein Freund z.B. verträgt Zuckerrohr Zucker nicht. Daher muss er auf extreem viele Lebensmittel verzichten, auch Dinge wie Lachs wo es doch total unnötig ist, dass man Zucker in der Zutatenliste hat…
    Und was viele Leute auch vergessen: Gesund essen muss, wenn man selber kocht, gar nicht teuer sein. Oftmals kommt mal sogar günstiger weg, als wenn man teure & ungesunde Fastfoodprodukte einkauft. Ausserdem man Kochen doch auch Spass und wirkt entspannend! Und ich achte auch darauf, in welchen Restaurants ich essen gehe. Klar kann ich in der nächst besten Bistro günstig essen, aber man merkt es einfach bei der Qualiät der Speisen udn dass mag ich nicht…

    Toller Post! Lg Naalita

  6. Ich fände es cool, wenn du öfters über Ernährung schreiben würdest und vielleicht konkrete Tipps/Tricks geben könntest. Auch so Sachen wie Figur und Fitness fände ich voll gut. Wäre das was für deinen Blog? :)

  7. “Vielleicht nicht das x-te schwarze T-Shirt kaufen, sondern lieber etwas mehr für einen gesunden, leckeren Salat, […]” – das solche Aussagen immer von dir kommen. Bezogen auf den ersten Teil des Satzes. Du kaufst vielleicht nicht das x-te schwarze Shirt, aber die x-te teuere Handtasche. Dein Glück ist halt, dass du dir beides leisten kannst – gutes, gesundes Essen und Konsum.

  8. …ja nee is klar, ich erinnere mich an einen post der so etwa lautete…nachts im schlafanzug zum mc…

    1. Du kannst auch nicht lesen, oder?
      Sie hat doch oben geschrieben “Klar, wir gehen auch ab und zu Fast Food essen [..]” … -.-

  9. Ein sehr sinnvoller Post, mangoblüte! Und bevor losgemeckert wir, dass gesunde Produkte ja so teuer sind und mangoblüte ja leicht reden hat, möchte ich anmerken, dass sie dieses Mal gar nicht so unrecht hat. Ich bin Studentin und schlage mich mit Bafög durch und selbst ich habe genug Geld für gesunde Ernährung zu Verfügung. Allerdings nur dann wenn ich auf anderen Gebieten verzichte, zum Beispiel neue Kleidung etc. Da muss dann jeder selber entscheiden was einem wichtiger ist, aber daran das zuwenig Geld da ist scheitert es bei den wenigsten, zumal Fastfood ohnehin nicht billig ist.

    1. ich bin auch Studentin und leiste mir gutes essen ebenfalls :)
      ich kaufe saisonales gemuese & obst, das ist sehr viel billiger!! ich hab ausserdem das Glück in der nähe vom naschmarkt zu wohnen, das ist natürlich das absolute Paradies. ich esse praktisch nie auswärts. ausserdem gehe ich nur selten weg, rauche und trinke nicht… das ist nicht nur gesund sondern spart auch eine menge geld.
      vor der gesunden Ernährung steht für mich der Genuss, die Esskultur :)

      Mangobluete, icy finds toll dass du auch mal so ein Thema in deinem Blog behandelst! :)

  10. Ich finde es schön, dass man sich mittlerweile öffentlich mit dem Thema Ernährung beschäftigt. Ich bin immer geschockt, wenn ich – wie heute gerade – wieder höre wie viele Millionen Tonnen an essbarem jedes Jahr einfach weggeschmissen werden. Mein Budget gibt zwar nicht her, dass ich ALLES bio kaufe, aber zumindest versuchen wir uns bewußt zu ernähren. Mit bewußt mein ich viel frisches und saisonales mit dem Bewußtsein wo die Waren her kommen.

  11. hab nicht gerade Ihr einen Fleischgroßhandel? Du hast mal so was geschrieben. Ist das Bio – Fleisch?

  12. Ich finde es ganz schlimm, dass Anna nicht ein einziges Mal etwas posten kann, ohne das sich manche gleich wieder beschweren müssen. Wenn man sich so oft über sie aufregen und beschweren muss, gibt es einen ganz einfachen Trick, wie man das verhindern kann: man liest den Blog einfach nicht!
    Ich finde sie hat da ein sehr interessantes Thema angesprochen, welches jeden betrifft. Und wie viel Handtaschen sie kauft oder wo sie ihr gesundes Essen kauft, ist doch absolut ihre Sache. Warum sollte man auch nicht, wenn man das Geld hat dafür , einkaufen ?

      1. weil ich immer den Eindruck habe, die Posts werden rausgehauen weils gerade schick ist..Vorher wurde von Fahrten zum MC im Schlafanzug geschrieben, Foto vom Freunf mit Burger in der Hand gezeigt, Grillen mit der Familie mit riesigen Fleischbergen, Essen gehen bestimmt nicht immer in Bio Restaurants…Und nur weil der Körper in jungen Jahren nicht mehr mitmacht, wird die Ernährung umgestellt und so getan als wenn sie Bewusste Ernährung erfunden hätte…
        Die Kommentare rühren von einem Gefühl des Verarschtwerdens…es ist nicht echt hier.
        Sorry, das ist mein persönlicher Eindruck :(

        1. warum interessiert dich mangos leben so sehr? kennst du sie persönlich? hat sie dir was getan? und sie hat doch hingeschrieben, dass sie ab und zu fastfood isst.

        2. Ich möchte auch zu gern mal wissen, was diese Person genau für ein Problem hat.. Kaum ein Blogpost von Anna unter dem nicht so ein .. Kommentar kommt. Vielleicht ein frustriertes Leben? Keine Hobbies? Man weiß es nicht.. :(

        3. Leute ihr seid so beschränkt – jedes mal wenn hier einer Kritik ausübt heißt es direkt von der Mango-Groupie-Fraktion “kein Leben” etc… Das ist argumentativ eher schwach und spricht nicht für Eure Intelligenz.

        4. annas beiträge sind einfach nicht glaubwürdig. wenn sie es wirklich ernst meinen würde, dann könnte sie ja mal eine woche posten, wie sie sich ernährt , wo und was genau sie einkauft und wie viel das ganze kostet….denn das würde mich wirklich mal interessieren, um zu wissen wie man sich gut ernährt^^

  13. Biologischer Anbau muss nicht unbedingt bessere Nährstoffe haben. Viel wichtiger ist es, dass die Leute mal begreifen saisonal einzukaufen! Erdbeeren brauch ich mir im Winter nicht aus Spanien einfliegen lassen, da fahr ich im Sommer lieber ins Burgenland und pflück sie mir selbst!

    1. danke!! genau das ist es, die leute sind viel zu verwöhnt im sinne von “ich kann das ganze jahr über erdbeeren usw. essen”, aber wenn man überlegt, dann wird man draufkommen, dass erdbeeren im jänner nicht aus österreich kommen können, logisch… nur ist es dem großteil aber einfach völlig egal, ob sie das ganze jahr über produkte aus südafrika, peru oder woher auch immer konsumieren, die im glashaus bestmöglich hochgezüchtet werden. das bewusstsein über regionales essen, essen aus österreich, essen vom bauern usw. ist oft schlicht und einfach nicht da, aber bei vielen merke ich auch keinen bedarf nach solchen produkten, manchen ist es zu kompliziert, zu aufwändig, zu teuer. mein freund und ich kochen seit inzwischen 2 jahren eigentlich nur noch nach dem saisonkalender. natürlich ist man in seinen möglichkeiten erstmal ziemlich eingeschränkt im vergleich zur vielfalt im supermarkt, aber sobald man sich daran gewöhnt, findet man viele rezepte, die zur jahreszeit passen.
      als ich in wien gelebt habe, konnte ich mir meine sachen auch nicht selber anbauen, aber inzwischen habe ich das privileg, in einem haus am land zu wohnen und unheimlich viele gemüsesorten selbst in meinem garten anzubauen, früchte aus dem garten zu pflücken usw. das macht erstens spaß, zweitens weiß ich wo es herkommt und dass es nicht behandelt ist und drittens schadet es der umwelt nicht so. außerdem finde ich, dass es teilweise aromatischer schmeckt und ich liebe das gefühl, z.b. im sommer selbstgemachten frozen yoghurt mit vielen verschiedenen beeren aus dem eigenen garten zu genießen oder im herbst die unzähligen äpfel aus dem garten zu selbstgemachtem apfelsaft, applesauce, kompott usw. zu verarbeiten.

  14. verfolge deinen blog nun aus shanghai weiter und dieser blogeintrag hat mir wieder so lust auf gutes europäisches essen gemacht. das chinesische essen mit den fettigen saucen kann ich schon gar nicht mehr sehen :/
    xxx

    1. Als Halbshanghaierin (Wortneuschöpfung, du weißt sicher was ich meine ;)) bin ich geschockt von dem was du meinst. Ich bin oft genug drüben um dir sagen zu können ; dass man verdammt gut gesund chinesisch essen kann! Vorallem die Gemüsevielfalt ist dort unschlagbar und die fettigen Saucen gäbs in Deutschland auch und sind mir hier schon viel öfter in Restaurants übern Weg gelaufen als drüben in Shanghai. Also bitte, so nicht. ??

  15. Finde ich super,dass du auf den Artikel aufmerksam gemacht hast!
    Ich habe mich nie wirklich ungesund ernährt und auch meine Eltern haben dafür gesorgt,dass immer genug frische Sachen zuhause waren und immer frisch gekocht wurde und auch mittags zusammen gegessen wurde. früher hab ich schon ab und zu mal bei dem großen M vorbeigeschaut oder TK Pizza etc gegessen,einfach weil ich mir keinen großen Kopf drum gemacht habe. Seit ich von zuhause ausgezogen bin, geht mein meistes Geld für frische Lebensmittel drauf. Ich versuche jeden Tag zu kochen, möglichst kalorienarm, abends kaum Kohlenhydrate etc. Im TK fach befinden sich z.zt nur Beeren,die ich morgens über Haferflocken und Joghurt mache.
    Mir ist das lange Zeit wirklich nicht bewusst gewesen, wieviel Schaden man seinem Körper mit falschem Essen, keiner Bewegung und Alkohol/Zigaretten antun kann.Also klar schon,aber ich hatte es nicht verinnerlicht. Ich bin jetzt 21, rauche absolut nicht mehr(war früher Gelegenheitsraucher) trinke auf Partys kaum Alkohol, gehe trainieren und laufen udn ernähre mich sehr bewusst. Und ich ärgere mich,dass ich da nicht schon viel früher mit angefangen habe!
    Das einzige “fast food” was ich mir ab und an gönne ist ein Lahmacum,wobei sowas ja auch noch wieder in eine andere Kategorie gehört,als Burger und Co.
    Und ich finde es erschreckend, wieviele Familienausflüge, Kindergeburtstage etc. in Fast-Food Restaurants verbacht werden…

    1. Geht mir ganz ähnlich wie dir!!
      Finde schon, dass es teurer ist frischen Salat zuzubereiten (also wirklich mit vielen verschiedenen Gemüsesorten und nicht nur Eisbergsalat) als sich eine TK Pizza um 2€ in den Ofen zu hauen. Aber frisches, gesundes Essen schmeckt einfach besser und der Körper wird einem Danken!! Außerdem kenn ich es nicht anders von zu Hause, ich könnte keinen Tag ohne Obst und Gemüse leben, da fehlt einfach was!

      Allerdings teile ich nicht deine Meinung bezüglich “Kindergeburtstag oder Ausflug in Fastfood-Läden”.
      Wir waren früher also Kinder vielleicht ein oder zweimal im Jahr nach dem Schwimmen mit unserem Papa bei Mc Donalds und es war immer etwas besonderes aber das hat dann auch wieder gereicht. Viel viel schlimmer finde ich Familien, bei denen es einfach Standard ist in solchen Läden zu essen bzw. selbst nur Fertigprodukte zu kochen.

      Zu dem Artikel den du, Mangoblüte, verlinkt hast. Ich find das zwar zum Großteil wahr aber es ist schon ziemlich überzogen dargestellt. nur Bio Hünchen schmeckt wie Huhn, alles andere nach Pappe oder alles was billig und ungesund ist schmeckt scheiße. Das kann ich so nicht bestätigen. Klar versuch ich auch so viel wie möglich Bio und saisonal zu kaufen aber deshalb schmeckt mir schon auch mal ein Burger oder ein Kebap. Aber eben in Maßen alle paar Monate!!!

  16. Mein Problem ist nicht das Geld, sondern die Zeit …..ich BENEIDE leute, die Zeit haben, sich regelmäßig, gesund und selbst gekocht zu ernähren. …ich weiß nicht, wie jemand, der einen nur halbwegs regulären job hat, das leisten soll — außer am WE
    schade

  17. Den Vergleich der Freundin deiner Mutter finde ich total gut, den werde ich mir merken. Sie hat Recht: unser Körper ist unser zu Hause, auf das wir achten müssen!

  18. Anna, ich finde du schreibst wirklich sehr gut, ich lese sehr gerne deine längeren Blog-einträge!
    Das nur nebenbei. Zum Thema möchte ich sagen, dass ich finde, dass du Recht hast. Nicht immer kann man unbedingt vergleichen und nicht jeder hat so viel Spaß an gutem Essen (und damit seinem eigenen Wohlergehen) wie an einem Ausflug in den Freizeitpark, aber ich finde, dass die bewusste und gesunde Ernährung einen viel zu geringen Stellenwert in der heutigen Gesellschaft hat.
    Ich finde es immer sehr gut, wenn ich lese das Schulen Kochunterricht für die Kinder anbietet. Nicht dafür, dass sie unbedingt lernen super tolle Gerichte herzustellen, aber vielleicht eher damit ihnen klar wird wie viel Spaß es machen kann sich gesund zu ernähren oder sich selbst gutes zu tun.
    Ich denke auch nicht unbedingt, dass der Zeitmangel ein so großes Problem sein muss (!). Natürlich spielt es eine Rolle, ob man sich hinstellt und kocht oder schnell bei McDonalds vorbei fährt und sich seine Pommes direkt ins Auto bestellt. Aber man muss ja auch nicht unbedingt alles selbst machen. Es ist toll, dass ihr zum Beispiel eure Nudeln auch selbst macht, aber es ist auch nicht verwerflich wenn der, der sich gesund ernährt einfach mal darauf achtet wo er seine Nudeln einkauft und was in ihnen drin steckt.
    Leider fangen die “falschen” Dinge schon sehr früh an, und ob die Apfelstückchen beim McDonalds einen riesen Unterschied machen bezweifele ich auch. Na ja :)
    Toller Beitrag, Anna!

  19. Ich muss ehrlich gestehen ,dass ich solche Posts von Menschen, die von einem Hermés Löffelchen essen, nicht richtig ernst nehmen kann. Sicher, für jemanden, der viel Geld hast ist es einfach beim Biobauern einzukaufen UND sich noch das x-te schwarze Shirt zu kaufen. Aber nicht jeder hat das Geld dazu, und wenn dein Kind sich das x-te schwarze Shirt sehnlichst wünscht ,dann denkst du sicher drüber nach, ob du dann lieber mal eine Tütensuppe kaufst und dafür das Shirt.
    Ich stimme dir zu, es fängt bei der Erziehung an, aber ich glaube nicht, dass man dafür zwangsläufig Bioprodukte konsumieren und jeden Tag Salat essen muss, im Gegenteil, ich denke, ein völliges Verbot von ungesunden Lebensmitteln schadet einem Kind eher, denn es wird im Alter versuchen ,sich die Sachen heimlich zu beschaffen, wenn alle Freunde etc . diese auch essen. Ich wurde auch nicht mit Biofleisch und Biogemüse ernährt, ich lebe heute trotzdem gesund ,bin schlank und habe keine Probleme. Erhöhte Cholesterinwerte können im Übrigen auch genetisch bedingt sein, also bitte Vorsicht mit solchen Aussagen.

    1. übrigens kann man auch fett und krank werden, wenn man nur bio sachen isst… schonmal darüber nachgedacht… es gibt nunmal menschen die VIEL essen und andere, die weniger… letztendlich kann man auch jeden tag burger und pommes im sternerestaurant essen…erinnert das euch vielleicht an etwas^^

  20. @naalita,-

    gerade bei metabolic balance muss frau sehr tief in die tasche greifen- jedes hochwertige öl kostet leider sehr viel geld,- nicht nur das leinöl- und auch die sojasauce welche bei MB empfohlen wird ist um 8 euro teurer!.- von wegen günstig kann ich hier nicht zustimmen- !
    mit den konservierern gebe ich dir allerdings recht,- essen geht geht dann dennoch nicht- denn niemand weiss, was der koch ins essen schmeisst- vorausgesetzt ich stehe daneben-

  21. ich persönlich weiß nicht was schlimmer ist,- kinder selbstverständlich und ständig in fast food restraurants zu schleppen,- oder kinder permanent und ständig in lokale zu schleppen wo geraucht wird,—-
    (ist mir gerade so durch den kopf gegangen-) österreich das land für die raucher
    :-(

  22. Was glaubst du warum das Essen im Restaurant so gut schmeckt? Da ist ein Haufen Fett drinnen. Fett ist Geschmacksträger. Ein Koch im Restaurant spart bestimmt nicht am Öl, wenn er den Fisch anbrät.
    Wenn man gesund leben will, sollte man mMn selber kochen und so das Fett selber dosieren und wissen was drin ist.
    Bei einem wirklich gesunden Lebensstil sollte man Essen gehen zur Ausnahme machen.

  23. *gähn* – also falls die Verfasserin des Blogs sich wundert, warum sie immer angefeindet wird, dann einfach, weil sie ständig provoziert. Beispiel: Essen – Möglichkeit 1 das Thema zu erörtern: “Ich habe für mich entschieden… mir geht es damit besser …” Möglichkeit 2:” Man muss das so machen,… wer es nicht macht, ist blöd.”
    Mich inspiriert dieser Blog nicht. In einem Life-Style-Blog will ich nicht lesen, wie ich zu leben habe, sondern “zugucken” wie jemand anders lebt.

  24. Ich hatte als Kind eine Zuckerunverträglichkeit und musste so zwangsläufig auf ziemlich vieles verzichten. Meine Mutter musste alles selber machen: Brot, Nudeln etc. Es gab keine Fertiggerichte und alles war frisch zubereitet. Später hat mir meine Mama erzäht, was das doch für ein Aufwand gewesen ist und hätte sie nebenbei arbeiten müssen, sie hätte es nicht geschafft. Wir haben auf dem Land gelebt, daher war das noch einfacher als in der Stadt. Frischen Spinat oder Eier hatte man selber im Garten angebaut.
    Wenn ich etwas süßes essen durfte, dann aus dem Reformhaus. Daher weiß ich, dass gesund leben, bzw. so wie du es auf den Bildern dastellst, ein Höllenaufwand ist, der heutzutage kaum noch zu schaffen ist. Und selbst die Lebensmitel aus dem Reformhaus oder Lebensmittel mit einem Biosiegel kosten sehr viel Geld. Und welche Mittelsstandfamilie kann es sich denn heute leisten, das nur einer in der Familie das Geld verdient? Ich kenne keine!
    P.S.: Jetzt darf ich alles essen und meine Mama hat sich geschworen, nie wieder Nudels seber zu machen, weil das ein unheimlicher Aufwand ist. Dafür backt sie lieber ein Brot:-)

  25. Ein gutes Thema angeschnitten, jedoch wünschte ich mir schon ein wenig, dass sie ihre Fehler auch einräumt und nicht gezwungen versucht, sich in das rechte Licht zu rücken. Und ich glaub deswegen sind ein paar Leser hier empört oder können sie nicht ernst nehmen. Okay, sie machen einige Sachen selber und kochen oft zuhause. Aber wie oft geht Anna mit ihrem Freund essen und es muss nicht unbedingt Bio und schon gar nicht gesund sein, was sie da serviert bekommen. Aber nun gut, jeder macht es so, wie er/sie es persönlich für richtig hält. Sie hat selbst Probleme mit dem Cholesterin (sonst würde sie ja nicht auf Fleisch verzichten müssen) und deswegen finde ich es auch ein wenig schade, dass sie nicht selbst sagt, dass sie was “falsch” gemacht hat. Aber jetzt mal ganz im Ernst, unsere Gesellschaft wird auch nicht durch Bio besser, da ist alles so verkommen und korrupt, an sich dürfe man ja bald gar nichts mehr zu sich nehmen oder trinken. Es ist heutzutage einfach unmöglich, auf jedes kleine Detail aufzupassen. Natürlich, wenn jeder was dazu beiträgt könnte es eine bessere Welt werden- aber sehen wir der Tatsache ins Auge: es gibt bei weitem grössere Probleme als die Ernährung im Westen.

  26. Also grundsätzlich hast du durchaus recht aber allein das Foto auf dem neben dem Salat die H-Gabel liegt nimmt der ganzen Sache schon wieder den Wind aus den Segeln. Ich wüsste gern mal wie sich jemand mit wenig Geld Obst&Gemüse von einem deutschen Bio-Bauern leisten soll, das ist wirklich absurd.

    Achso und zu der BaFöG-Bezieherin: Jeder Student, der in Deutschland den vollen Satz BaFöG erhält, hat mehr als jeder der Regelunterhalt von seinen Eltern bekommt. Ärgert mich immer wieder: Der Höchstsatz für Unterhalt liegt bei 640€ inkl. Kindergeld, auch wenn deine Eltern 100000 im Jahr verdienen, wenn sie nicht freiwillig mehr rausrücken kannst du mehr nicht einklagen. Und der Höchstsatz BaFöG liegt inkl. Kindergeld liegt deutlich darüber. Soviel zum Thema “durchschlagen”…

    1. Vermutlich meinst du mich :) Ich bekomme keinen vollen Bafög Satz, meine Eltern zahlen z.B Studiengebühren und Miete für mich, sodass ich mit von 200 Euro monatlich lebe. Davon geht mal mehr, mal weniger in Materialen die ich in der Klinik brauche, aber mit dem Rest lässt es sich durchaus gesund kochen :) Das da keine Riesengarnelen vom Nobelbio drin sind ist schon klar, ich spreche von kleiner Studentenküche in Bioqualität zum satt werden, nicht von 5 Gänge Menüs, das geht finanziell sehr wohl! Dauert auch meist nicht mehr als 10 Minuten, weil oben jemand meinte es sein zeitlich nicht zu schaffen…

  27. Prinzipiell stimme ich dir zu, aber bio heißt nicht unbedingt auch gesünder!
    Also normaler Salat (natürlich bevorzugt aus Österreich) hat nicht mehr oder weniger Vitamine als bio-Salat.
    Aber generell ist natürlich eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse und vor allem auch Sport wichtig für den Körper.

  28. “…., bereitgestellt von den vier großen Lebensmittelhändlern Edeka, Lidl, Aldi und Rewe, die 85 Prozent des Marktes kontrollieren, mit dramatisch steigender Tendenz.”

    …diese Konzentration halte ich wirklich für gefährlich!

  29. Dass Kinder automatisch das wollen, was ihnen strikt verboten ist, ist dir aber schon klar, oder? Ich kenne niemanden, der sich ausschließlich von Fastfood ernährt. Manche erlauben sich alle paar Monate mal einen Burger und du kaufst dir eben dein 34922. Handtäschchen.

  30. Sorry,aber wieso genau kaufst du denn auf einmal nur noch Bio-Produkte? Du hast schon oft genug Fotos aus MCD und Co gezeigt,glaubst du wenn du nur Bio isst wenn du gerade lustig bist und dir am nächsten Tag mal wieder in Dubai schön Pommes mit Käsesauce reinziehst, bringt das was? Du schreibst manchmal einfach nur nen riesen Mist,echt.

  31. Man muss v.a. genau prüfen was man isst. Ich versuche auch so viel bio wie möglich einzukaufen und esse nur fleisch bei meinen eltern – die das dann beim bauern nebenan bei sich im dorf gekauft haben, allgemein bin ich aber kein großer fleisch fan.
    Was ich aber viel erschreckender finde ist, dass vermeintlich “gute dinge” – wie einheimische (für mich also deutsche) äpfel (vom bodensee) zu kaufen energie- und umweltbilanztechnisch angeblich schlechter ist als äpfel aus neuseeland, da sie eben in einem massentransport geliefert werden und die umwelt weniger belasten, das habe ich mal irgendwo in einer doku gesehen, ich glaube es war 3sat. in der gleichen doku wurde auch gesagt, dass die bio/gemüsekiste, da sie einzeln mit dem auto/transporter zum verbraucher geliefert wird, ebenso eine sehr schlechte umweltbilanz hat. Soetwas finde ich wirklich erschreckend. Da meint man man tut was gutes, und dann ist es eigentlich gar nicht so. Man muss sich wirklich vorher ganz genau informieren….
    Ich wünschte ich hätte einen garten um selbst anzupflanzen… hoffentlich habe ich den irgendwann einmal!

    xxx Anita

  32. Ich kann euch da allen sehr Michael Pollans Buch “Lebensmittel” (In Defense of Real Food) ans Herz legen, das hat mir sehr die Augen geöffnet bzgl. Ernährung.

  33. Generell finde ich den Grundgedanken, dass man sich mehr Gedanken um die Ernährung machen sollte, gut. Allerdings hätte ich mich anders ausgedrückt. Es gibt auch eine Welt zwischen nur Bioprodukten und Fast Food. Man ist nicht geizig, wenn man sich nicht ausschließlich von Bioprodukten ernährt – meistens schafft man dies einfach aus finanziellen Gründen nicht [Und muss man btw auch nicht!].

    Man sollte sich einfach ausgewogen ernähren und mehr auf seinen gesunden Menschenverstand hören.

  34. Ich achte gewöhnlich sehr auf meine Ernährung, aber hin und wieder bekomme ich einfach Lust auf einen fetten Burger oder einen Burrito, was solls? Solange es nur ab und zu ist und ich mich abgesehen davon auch bewusst ernähre, hat mein Körper auch die Resourcen das wieder abzubauen.
    Und genauso denke ich auch, wenn es um Kinder geht. Wir haben damals schon ab und zu ein Happy Meal bekommen, für uns war es was tolles, was besonderes, aber nie was alltägliches, und dabei ist es ja auch geblieben. Solange man es nur ab und zu zulässt und den Kindern auch erklärt, warum es sowas nicht öfter gibt, sehe ich dabei kein Problem.
    Bewusste Ernährung sollte man natürlich auch Kindern beibringen, aber ich finde es wichtig ihnen klarzumachen, dass man natürlich die Wahl hat, dass man sie aber bewusst und aus Überzeugung treffen sollte. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass so eine “erwachsene” Herangehensweise an dieses Thema viel effektiver ist, als komplett alles zu verbieten.
    Ich durfte auch einmal meinen Geburtstag im McDonalds feiern, wie damals viele meiner Freunde, und dadurch bin ich nicht zum Fast Food-Jünger geworden, im Gegenteil – die machen da mit den Kindern ja auch eine Führung durch die “Küche”, man darf seinen eigenen Burger braten usw. und allein der Anblick der Friteuse hat mich eines besseren belehrt :)

  35. Eigentlich lese ich deinen Blog sehr gerne und möchte niemanden anreifen, aber das ist der erste Artikel den ich von dir lese bei dem ich mir denke : Geht’s noch ?
    Glaubst du in allen Restaurants in welchen du essen gehst ist alles BIO ? Die Dinge die “n” oben sagt sind mir auch aufgefallen. Und noch weniger kann ich verstehen wie du sagen kannst das du dich erschrocken hast wenn du Kinder bei Mcs essen siehst. Hä? Ich habe früher auch mit meinen Eltern 2x im Jahr bei McDonalds gegessen. Woher weißt du das die Kinder inc. ihrer Eltern nicht auch nur jedes halbe Jahr da sind. Außerdem : Who cares ?
    Du stellst dich hier als ernährungsbewusste Frau dar die auf ein richtiges Bio siegel achtet, aber fliegst jede Woche 1000 km von einer Stadt zur anderen ? Und da machst du dir keine Vorwürfe ?
    Sorry wenn das alles etwas durcheinander geschrieben ist, bin grad etwas aufgewühlt.

  36. Ich habe auch immer das Zeitproblem als Ausrede benutz. Ich bin immer essen gegangen an den Wochentagen und hab nur am Wochenende gekocht. Irgendwann hab ich mich aber mal mit dem Thema Ernährung auseinander gesetzt und beschlossen ganz diszipliniert, wie beim Sport oder beim Lernen, jeden Tag zu kochen. Ich habe angefangen auf Weizenmehl und Zucker zu verzichten. Ich trinke keine Kuhmilch und esse wenig rotes Fleisch. Bio sind bei mir nur die tierischen Produkte; aus überzeugung. Bei Gemüse bin ich nicht davon überzeugt, das es besser ist. Geld als Argument für schlechte Ernährung kann nur von denen kommen, die einfach keine Ahnung haben! Wenn man sich mit dem Thema gründlich beschäftigt und es einem wichtig ist, bleibt am Ende auch etwas für Zara oä übrig. Ich bin zwar erst 25 und hätte eine solche Diät nicht nötig, aber ich fühle mich wahnsinnig gut im Vergleich zu früher. Alles Hauptproblem sind verschwunden. Ich bin nicht mehr so müde den ganzen Tag und schlafe besser. Heißhungerattacke wie früher existieren nicht mehr. Ich habe aber eine große Vorliebe für Pommes, der Ich gerne mal nachgebe. Sowas ist auch wichtig, denn erzwungenen Verzicht mag keiner auf dauer. Es muss einfach Klick machen, sonst kommt man aus seinem Ernährungstrott nicht raus. Unsere Generation hat einfach die Wahl wie sie sich ernähren will. Wir müssen nicht mehr überleben und können unserem Körper etwas gutes tun. Viel Erfolg allen beim Umdenken!

  37. Bio Fleisch essen okay, aber werden die Tiere für deine Pelze auch “Bio” gehalten!? Niemals!

  38. Liebe Anna,

    das ist einer der wenigen Beiträge von Dir, wo ich wirklich jedes einzelne Wort lesenswert finde!! Ich gebe Dir vollkommen recht, dass die Leute heutzutage bereit sind, jeden Müll in ihren Körper zu schaufeln und sich dann wundern, dass es ihnen nicht gut geht, ihre Werte schlecht sind und sie obendrein vielleicht auch Übergewicht plagt.
    Es ist zwar wirklich ein abgedroschener Satz, aber der eigene Körper ist ein Tempel in dem man auf Lebenszeit wohnt und genau so sollte man ihn auch behandeln.
    Ich will hier auch gar nicht den Moralapostel spielen. Ich esse selber auch sehr gerne MAL einen Burger oder Pommes. Aber die Quittung bekomme ich meist sofort am nächsten Tag. Schlechte Haut, Müdigkeit und und und.
    Seit einigen Monaten achte ich sehr bewusst auf meinen Körper, gesunde Ernährung, viel Wasser, Kräutertees, kein Alkohol, kein Zucker, viel Sport. Und ich muss zugeben, so fit und kraftvoll habe ich mich lange nicht mehr gefühlt. Ich merke, wie gut mir diese Ernährungsweise tut, wie meine Haut strahlt, wie ich vor Energie nur so strotze.

    Da mir Reformhäuser aber auf Dauer einfach zu teuer sind, kaufe ich ganz normal im Supermarkt oder wenn ich Zeit habe auf dem Markt selber (eher selten). In normalen Supermärkten und Discountern bekommt man auch keine schlechten Produkte. Da dort der Absatz um einiges höher ist als in Reformhäusern, werden diese täglich frisch beliefert und man bekommt keine alten Sachen vorgesetzt.
    In Bioläden oder eben Reformhäusern habe ich oft schon das Gefühl gehabt, die Lebensmittel liegen schon ein paar Tage da.

  39. Auja, ich kann da auch nur zustimmen. Mein Freund und ich kochen auch viel lieber selber oder gehen ein gutes Restaurant essen. Leider geht es manchmal im Berufsalltag nicht anders und man muss doch einmal zu Fast Food greifen.

  40. “Wir kaufen nur Bio-Produkte (nicht möchtegern-Bio mit irgendwelchen “unechten” Siegeln, sondern wirklich von Bauern, in Reformhäusern etc.)”

    Die Retourkutsche hast du diesmal wirklich “aufgelegt” – Milka, Happy Day, NÖM Fasten, Stauds …. alles nicht zertifiziert Bio.
    http://mangobluete.com/2012/02/06/febphotoaday-5/
    http://mangobluete.com/2012/01/16/weekends-are-for-cooking/http://mangobluete.com/2011/10/23/my-first-cookies/

    Bitte jetzt nicht antworten “Ach so das, ja das hat unsere Haushälterin gekauft und wir … wir essen es ja nur, wir kaufen es nicht”

    im selben Satz weiter:
    “und seit ich noch bewusster esse, merke ich, wie ungesund die Menschen in meiner Umgebung sich eigentlich ernähren. Es wird viel zu viel, zu süss und zu fett gegessen und sich dann über Cholesterin beschwert, aber es ist ja so schwer auf das Schnitzel zu verzichten (das denke ich mir immer wieder bei einem meiner Familienmitglieder).”

    Ganz ehrlich, ich kennen einen Lifestyle-Blog wo die Bloggerin gesundes Essen in den Himmel lobt und zugleich soviele ungesunde Chocolate-Cookies bäckt und vermutlich auch einen ordentlichen Teil davon selber verdrückt.

    Na ja, zumindest hast du dich mit diesem Post nicht auf das dünne Eise der russischen Politik begeben. So oder so, ist dieses Posting ein Schmarrn.

    Abgesehen davon, wenn du beim Mc Donalds eine Familie siehst, wer sagt dir, dass die jeden Tag hingehen? Die Familie kann dasselbe über dich denken. Nur mit dem einen feinen Unterschied: du gehts hin, isst es und maßt dir an, über die anderen dort zu urteilen. Die anderen hingegen gehen hin, essen es and that’s it. So gesehen habe sie dir sogar was punkto Charakter voraus.

    Ganz ehrlich, ich seh den Unterschied nicht, ob man jetzt seine Waffeln als Frühstück beim Mc Donald’s isst oder zu Hause:
    http://mangobluete.com/2011/06/07/richtig-geil/

    Frei nach Robert Hochner: Die Rache der Kommentatoren an den Bloggern ist das Archiv.

    1. Ich würde sagen, touché ^^ Nur schade, dass mangoblüte sich selten an der Diskussion beteiligt, die sie angestoßen hat. Gerade diesesmal hatte sie durchaus recht mit ihrem Post (viele machen sich keine großen Gedanken über ihre Ernährung), da hätte sie gut daran getan zu sagen, gut, ich esse auch nicht immer richtig, aber ich wüsste schon wies geht. So kommt sie wieder nicht gut weg.
      Danke Paula für den Kommentar, das hast du treffend zusammengefasst.

    2. Anna sollte stolz auf euch sein! So treue Leser die sich bewusst mit den Blog und den Artikeln befassen hat wohl kaum ein Blog dieser Art.

      Meinen Glückwunsch! :-)

  41. Toller Beitrag! Bitte mehr davon!!!
    Ich kaufe nur noch das nötigste in Supermärkten. Alles, was geht hole ich von Bauernhöfen aus der Region oder ihren Hofläden. I love Direktvermarktung!!! Man kann sich auch vieles liefern lassen. Sooooooo viel teuerer ist es nicht!
    Dafür lernt man den ursprünglichen Geschmack der Lebensmittel zu schätzen. Manche lernen ihn vielleicht überhaupt erst kennen…

  42. Hallo, ich finde deinen Aufruf zu gesünderer Ernährung sehr gut. Aber es gibt kein reines Bio mehr. Da übertreibst du ein bisschen.

    Denn reiner biologischer Käse wird mit Enzymen aus Schweinde-, Rinder- oder Kälberdarm gemacht. Und der trägt Erreger wie E.coli und macht uns Menschen nur krank. Und deswegen kann man zumindestens seinen Käse getrost an jeder Käsetheke für den Normalpreis kaufen, weil es keinen Biokäse gibt. Ich studiere im Bereich der Lebensmittelchemie, ich weiss das deswegen zu 100%.

    Und mich wunderts, dass du als Student soviel Zeit für deine Ernährung findest. Nudeln muss man ja nicht unbedingt selbst machen, da benutzt du auch nicht weniger Fett als die Lebensmittelindustrie. Man braucht nur mehr Zeit und ich als Student habe diese leider nicht.

    Worin ich dir zustimme ist, sich ausgewogener zu ernähren, mehr Sport zu treiben viel Gemüse und Obst zu kaufen (und bei Gemüse und Obst und Eiern kann man gern auf Bio zurückgreifen, aber alles andere finde ich übertrieben und überteuert.)

    In deiner Heimat wären sie sicher froh, das essen aus dem Supermarkt zu haben, was wir haben. In einem Studentenbudget mit Bafög ist Bio nunmal nicht drin.

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