25

There’s No Business Like Blog Business

Blog, Life

Während meinen ersten Gehversuchen als Blogger konnte man nicht ans Geldverdienen oder Goodies einzuheimsen denken. Zumindest habe ich damals nicht im Traum an die heutigen finanziellen Möglichkeiten des Bloggens gedacht. Der Spass an der Sache, seine Meinung kundtun, Dinge zu teilen standen und stehen noch immer im Vordergrund. Ich empfand das Bloggen als die “gesunde” Alternative zu etablierten Printmedien, wo der Blogger, als die vertraute und unabhängige Person, die Nähe zu den Lesern und damit auch eine Interaktion mit den Lesern sucht.

Heute, knapp sechs Jahre später, will ich diesen naiven Gedanken beibehalten und am Bloggen Spass haben so lange es geht. Das Geld verdienen ist nachrangig, da man als Blogger auf einem Drahtseil zwischen eigenem und bezahltem Content steht.

Mein eigener Content ist Dreh und Angelpunkt, das Herzstück. Wie ordnet man nun bezahlten Content ein? Manipulation, Blick auf etwas interessantes Lenken, Werbefläche oder Lebensunterhalt für den Blogger? Wenn es der Lebensunterhalt sein soll, wie kann man also die Balance zwischen eigenem und bezahltem Content wahren? Darüber habe ich lange nachgedacht und egal wie ich es drehe und wende, glaube ich nicht, dass das möglich ist. Ich denke hier an folgendes Beispiel: es herrscht eine Durststrecke an bezahltem Contentmöglichkeiten, Miete kann nicht ohne Weiteres bezahlt werden, wie reagiert man auf ein Angebot, das man weniger gut findet? Nimmt man das Angebot an und schreibt darüber, bezahlt seine Miete und gut ist? Wahrscheinlich ja! Ist das nun richtig? Das muss jeder selbst beantworten, jedoch ist man wieder nicht weit von den Printmedien entfernt: wer zahlt der kriegt! Und umso fragwürdiger wird es, wenn man bedenkt, dass das Bloggen intimer und persönlicher ist als z.B. eine Vogue oder Glamour.
Wie würde man auf eine Freundin reagieren, die beim wöchentlichen Tratsch allen von einer neuen tollen Creme erzählt, die sie in Wirklichkeit weniger toll findet und fürs Anwerben Geld bekommt?

Das Argument, dass das Bloggen an sich Zeit und Ressourcen kostet und das irgendwie bezahlt werden muss inklusive eigenen Lebenskosten, betrachte ich ebenfalls mit einem kritischen Auge. Die Zeit hat mir gezeigt, dass man als Stimme mit einer größer werdenden Leserschaft auch mehr und mehr Verantwortung trägt. Daher ist es nicht so einfach zu sagen: ich habe für Marke X geworben, weil ich Miete zahlen muss. Der Gedanke, dass eine Teenagerin mit knappen Budget sich dann Marke X kauft aufgrund meines Artikels ist nicht gerade Balsam für die Seele.
Es ist eben etwas anderes, wenn man etwas bewirbt, das man selbst gekauft hat und toll findet und ein anderer es total schlecht, als das man selbst weniger Tolles bewirbt.
Unabhängig davon: ich warte immer noch auf die Blogger, die sich trauen den Content von den eigenen Lesern bezahlen zu lassen… (keine Sorge, ich werde nicht diejenige sein).

Seit ich bewußt kritischer am Blog schreibe, haben anscheinend immer mehr Firmen Angst vor meiner kritischen Stimme, wodurch die Anzahl an Anfragen sich reduziert hat. Was ich sehr schade finde, denn eine selbstbewußte Firma, die zu ihren Produkten steht, sollte Kritik als Verbesserungspotential aufnehmen und nicht alles tun, um diese zu kaschieren. Jedenfalls werde ich nicht diejenige sein, die einknickt und sich Lobhudelei aneignen muss.
Es gibt aber auch positive Reaktionen, wo sich Firmen bei mir für den Input bedanken und an ihren Produkten Verbesserungen vornehmen.
Vor einiger Zeit war ich auf einem Event eingeladen und plauderte mit ein paar Bloggern und Journalisten aus den Printmedien. Ich treffe sie oft auf auf den gleichen Events, man kennst sich und tauscht sich gerne aus. Wenn Ihr Euch noch an meinen Beach Waves Bericht erinnert, wisst ihr, dass ich keine sehr gute Meinung dazu habe. Eine Journalistin kam beim einem dieser Events zu mir und bedankte sich, dass ich so ehrlich darüber geschrieben habe. Sie musste das Treatment in der Zeitschrift in die Höhe loben, da es bezahlt war. Nicht anders ist es wohl beim Bloggen geworden leider…

Ich habe leider kein Patentrezept für guten und ehrlichen Journalismus: heute stehen alle Contentlieferanten im Wettstreit nach den exklusivsten und lautesten Artikeln, um mehr Leser anzulocken. Jeder Lieferant ist einen Klick entfernt, ehrliches und nachhaltiges Schreiben gerät immer mehr in den Hintergrund. Die Zeitung bzw. Artikel müssen quasi jeden Tag aufs neue verkauft werden. Es lohnt sich nicht über einen längeren Zeitraum zu recherchieren und fundierter zu schreiben. Wir haben die Errungenschaft des klassischen Abonnements verworfen: man zahlt für guten Journalismus langfristig und Journalisten können nachhaltiger bzw. ehrlicher schreiben. Schließlich erwarten die Leser langfristig Qualität und nicht Sensation oder Werbetexte.

Um nicht einfach nur Kritik auszuüben, verfolge ich seit längerem folgende Leitlinien:

  • keine Bannerwerbung: ist lästig und hat null Informationsgehalt und ist superschlecht bezahlt
  • ich betreibe den Blog nur solange ich unabhängig davon leben kann
  • Ausnahme wäre: ich werde so berühmt, dass alle Firmen mit mir kooperieren wollen und mir keine Schranken gesetzt werden (a la Chiara Ferragni)
  • Kooperationen gehe ich nur dann ein, wenn ich einen Mehrwert für die Leser sehe, das ich guten Gewissens auch vertreten kann
  • Gesponsorte Artikel werden nie über 10% des gesamten Bloginhaltes übersteigen

Zum Abschluss will ich Euch noch das dazu passende Interview auf Horstson mit den wunderbaren Modepilotinnen empfehlen, die ihre Seite gerade neu gelauncht haben.

Blog

© www.mangobluete.com

Mangoblüte | Lifestyle Blog

Comments 25

  1. Dein Blog ist mittlerweile der einzige, den ich noch regelmäßig lese. Der Grund ist simpel: ich habe das Gefühl, dass du dich nicht kaufen lässt & ehrlich deine Meinung vertrittst.
    Bei vielen anderen Blogs fühlt man sich wie in einer Dauerwerbesendung. Danke für Deine unabhängige Stimme liebe Anna!

        1. geht mir genau gleich! eines der einzigen blogs, wo einem nicht bei jedem post versteckte werbung untergejubelt wird!

        2. Vielen Dank für deine ehrlichen Worte! Auch ich lese Deinen Blog sehr gern und merke, dass du nur bewirbst wo du auch dahinter stehst!

  2. Du kannst doch über alles schreiben, ich würde es trotzdem lesen.
    Erinnerst du dich an den Artikel über beedees? Fand ich echt nicht schlecht.
    Klar, wenn ein Produkt wirklich schlecht ist, dann wäre es doof von dir, es hier zu bewerben. Aber wenn du von etwas selbst überzeugt bist, dann fände ich gesponserte Artikel gar nicht übel. Wo sonst soll man sich denn eine Meinung einholen? Im Einzelhandel direkt geht es oftmals auch nur um schlechte Beratung und schnelle Abfertigung. Manchmal wird man auch direkt zum teuersten Produkt geführt. Das passiert zwar nicht so häufig, ist aber ärgerlich.

    Also Anna, wenn du vom tangle teezer genauso begeistert bist wie ich, dann kannst du dich doch theoretisch bei der Firma als Beitragschreiber bewerben oder?
    Oder darf man das nicht als Blogger?

    Liebe Grüße

  3. Hallo Anna,

    ich lese deinen Blog fast seit der ersten Stunde. Damals wurde er bei dem bym-forum verlinkt und die Leuten dort machten sich über deinen Blog lustig. Ich habe ihn damals schon gemocht muss aber sagen, dass du m.E. eine riesen positive Entwicklung hingelegt hast !! Am besten gefällt mir auf deinem Blog die Mischung (Reisen, Essen, Mode, Beauty) und deine sehr ehrliche und öfters auch kritische Art. Das ist sehr erfrischend und sieht man immer weniger – weshalb dein Blog auch einer der wenigen ist, die ich noch lese.

    Was mcih nur interessiert- du schreibst du betreibst den Blog nur solange du unabhängig davon leben kannst. Kann man wirklich von einem Blog leben und seine Lebensunterhaltungskosten bestreiten, ohne Werbung etc. ? Wie geht das ? Durch Kooperationen ?

    Vielen Dank für deine Arbeit hier auf dem Blog und viele Grüße

  4. Ich finde Kooperationen voll okay, solang sie sich realistisch und nahtlos in den Blog einfügen, also zum gesamten Konzept passen. Was ich in letzter Zeit mit am lächerlichsten fand: Sehr bekannte deutsche Bloggerin, kürzlich Mutter geworden (kauft Kaschmirstrampler von Miu Miu und allerlei teures Zeug für ihr Baby), trägt eine Fendi-Handtasche und macht plötzlich Werbung für die TOLLE NEUE Kleidung, die Lidl jetzt im Angebot hat. Für wie blöd kann man seine Leserinnen halten?

  5. Liebe Anna, was für ein toller Beitrag! Wir haben unseren Blog jetzt über ein Jahr und standen genau vor der Frage: Schreiben wir über alles was uns an Kooperationen angeboten wird, egal ob es zu unseren Blog passt, oder schreiben wir nur Beiträge die wirklich für uns interessant sind? Wir beide haben uns darüber sehr lange unterhalten und sind zu dem Entschluss gekommen, wirklich nur über Dinge zu berichten die wir vertreten können, kritisch und ehrlich! Ich denke, dass wir damit auch auf dem richtigen Weg sind!
    Viele liebe Grüße,
    Alnis
    http://alnisfescherblog.com

  6. Liebe Anna, GEFÄLLT MIR!!!

    Wirklich ein super Beitrag der dich wieder mal sehr sympathische macht! Mittlerweile scrolle ich durch die meisten Blogs nur noch gelangweilt durch weil sich eine Werbung an die andere reiht. Für mich selbst bevorzuge ich high end Labels ich fand aber immer besonders Blogs nett in denen die Blogerinnen “authentisch” günstige Kleidung getragen und super kombiniert haben. Sehr schade finde ich, dass gerade diese Blogerinnen, die immer so gegen teure Labels lamentiert haben plötzlich mit der obligatorischen Boy Bag und Chanel Espadrilles auftauchen, weil sie es sich Werbung sei Dank auf einmal leisten können und Luxuslabels ja eigentlich doch gar nicht so schlecht sind.
    Ich habe mich was Make-up, Körperpflege, Fitness auch immer gerne an Blogs orientiert, mittlerweile bin ich in der Hinsicht aber nur noch verunsichert, weil ich nicht mehr weiß ob etwas wirklich gut ist oder das Proteinshake, welches auf allen Fotos zu sehen ist einfach nur viel Geld für die Werbende einbringt.
    Sehr sehr schade diese Entwicklung

  7. Liebe Anna,

    ich finde es prima, dass Du Dich als Blogger mal kritisch dazu äußerst und erzählst, wie es teilweise da draußen abgeht! Das ist ein Business wie jedes andere auch geworden, ich kann diese ganzen Blogger-Tusneldas und ihre gekauften Artikel auch nicht mehr ertragen. Das ist alles so verdammt unehrlich und langweilig geworden.

    Ich selbst schreibe mein “Tagebuch” nur hobbymäßig und ohne große “Ambition” im Gegensatz zu den meisten anderen (wie Du sagst: “Goodies, Partys, Kohle” – aber ich habe einen tollen Job, mit dem ich mein Geld verdiene, der hat Priorität), habe aber auch recht schnell Angebote von diversen Firmen bekommen. Einige waren cool, das gebe ich zu. Aber seit etwa einem dreiviertel Jahr lehne ich eigentlich alles ab. Wenn man mal überlegt, wie mies die Konditionen für den Blogger sind – profitieren wollen die Firmen und die werden immer unverschämter: “positiver Kontent für ein Tübchen Creme” ?? Und wenn man ehrlich ist und schreibt sie ist “Mist”, dann hört man nie wieder von den Firmen (wie bei Dir ja auch geschehen). Traurig alles…

    Liebe Grüße aus Frankfurt
    Anna

    http://stil-box.net/

  8. Liebe Anna,
    ich lese deinen Blog schon soooo lange und den von Chiara schon lange nicht mehr :) Ich denke, das sagt schon alles. Mit der Maschinerie, die um sie herum ist, hat sie es sehr einfach. Da geht es doch nur noch um Produktfotos. Hier bekomme ich etwas von dir geboten, du teilst dein Leben mit uns. Und du sagst auch, wenn dich etwas stört. Mich würde zum Beispiel Bannerwerbung stören. Schön, dass es hier keine gibt.
    Liebe Grüße und bitte mache immer weiter so!
    Bärbel ?

  9. Liebe Anna,
    du sprichst mir aus der Seele – danke, dass du eine der ganz ganz wenigen unabhängigen Bloggerinnen geblieben bist, das macht dich unglaublich sympathisch. Indem du eben nicht vom Bloggen leben willst, kannst du schreiben, was du willst. Alles andere ist konturloser bezahlter Einheitsbrei mit dauernder – ziemlich penetranter Aufforderung zum Shoppen. – am besten, in dem man gleich auf die auf der Seite verlinkten Produkte klickt. Und wenn dann noch dauernd betont werden muss, dass man ja die Produkte selbst ALLE genau so shoppen würde und so toll findet – dann weiss man ohnehin schon, was Sache ist. Und seit ein paar Damen in Dallas geladen waren, vermehren sich die Kauflinks ohne Ende – ein Grund mehr, dass ich diese Seiten nicht mehr besuche .- dieses aggressive Marketing mag ich nicht.
    Darum Anna – bleib wie du bist – du bist toll und machst genau alles richtig!!!

  10. liebe anna,
    deine gedanken finde ich wirklich gut und auch sehr, sehr wichtig, aber erlaube mir eine frage: würdest du genau so denken, wenn du vom bloggen finanziell abhängig wärst, dies also dein job wäre, der tatsächlich die rechnungen bezahlt? es ist ja kein geheimnis, dass du aus sehr wohlhabendem hause bist und auf einem dicken und bequemen finanziellen kissen sitzt – das ist auch vollkommen in ordnung und legitim, aber lässt sich das thema “wie sehr bin ich käuflich?” aus deiner sicht nicht viel entspannter betrachten als aus der sicht einer bloggenden studentin (einer echten, sorry…), die bei aida kellnert und flyer verteilt, um die miete zu bezahlen?
    nur ein denkanstoß…

    1. Egal wie wohlhabend man ist ich finde das ist immer eine Sache der Käuflichkeit und des Charakters. Wer wert auf Luxus legt kann diesen auch leben ohne Lesern das blaue vom Himmel zu versprechen.

    2. Also mit anderen Worten, es ist ok bestechlich zu sein (denn nichts anderes ist es) wenn man finanziell darauf angewiesen ist??? Man muss sich bitte mal klar machen das man dem Leser vorgaukelt das man etwas unabhängig testet, obwohl man eigentlich einen Vertrag unterschrieben u eingewilligt hat nur positiv darüber zu berichten. Eigentlich unfassbar!

      Ich finde es müsste eine Regelung geben, das so etwas schriftlich auf dem Blog vermerkt werden muss wenn man eine Kooperation eingegangen ist bei der man unterschrieben hat das man “positiv” darüber berichtet.

      Unabhängige Berichterstattung ist ja eigentlich in dem Moment schon schwierig wenn man etwas dafür bekommen hat, selbst wenn nichts im Vertrag festgehalten wird. Werde ich nach Dallas geflogen zum Beispiel, auf ein tolles Event eingeladen, die PR Leute sind super nett, ich kriege 1000 Geschenke….. schreibe ich dann wirklich das die Creme im Endeffekt nichts gebracht hat oder bin ich nicht eher höflich und schreibe eine positive Bewertung über die Creme. Gerade wenn ich weiss das ich danach wahrscheinlich nicht mehr eingeladen oder angeschrieben werde?

      Genau, ist nämlich echt schwierig u genau das ist der Grund warum ich 99% der Produktbewertungen auf Blogs nicht mehr glaube. Ich lese fast nur noch Blogs die das wirklich noch hobbymäßig betreiben oder versuche mir wieder mein eigenes Urteil zu bilden, aber auf die Meinung von Blogs vertraue ich genauso wie auf Amazon Bewertungen, seeeeehr wenig!

  11. Eine tolle Einstellung. Gerade das macht ja wirklich einen Blog aus, auch wenn ich mir vorstellen kann, dass es immer schwieriger wird wenn man tatsächlich davon leben muss. Aber man muss da definitiv seinen eigenen Weg finden und ich denke es kann kein Weg eines Bloggers sein sich ständig an Marken “zu verkaufen”.
    Grüße
    Brini
    BrinisFashionBook

  12. Hallo Anna,
    Ich lese deinen Blog (damals noch unter anderer Adresse) bereits seit Jahren. ;) ich kenne dich noch aus dem GF. ;)
    Du bist ehrlich gesagt die einzige, deren Blog ich überhaupt folge. Finde es vor allem toll, dass du dich nun auch zeigst. Ich finde deine Beiträge immer authentisch, abwechslungsreich und glaubwürdig. Und deine Bilder sind nicht so gestellt, wie man es sonst zuhauf, vor allem auf Instagram sieht,

    Liebe Grüße
    Esther

  13. Hallo Anna!

    Ein wirklich toller Artikel, der mir aus der Seele spricht! Noch vor einem Jahr habe ich viele Blogs gelesen, aber mittlerweile sind es vielleicht noch 5, die ich wirklich regelmäßig lese und mich auf jeden neuen Artikel freue. Dein Blog gehört auch dazu! Einfach, weil ich weiß, dass du ehrlich schreibst und auch mal negativer Content dabei ist. Nicht immer dieses “Ich war auf Event XY eingeladen und btw dieses Produkt von denen MÜSST ihr einfach haben” oder “Diese Marke ist ja soo toll, die verwende ich schon seit Jahren für mein Gesicht”, obwohl vor wenigen Monaten noch eine andere Marke genau so beworben wurde. Und genau das ist der Punkt: WERBUNG. Wenn ich endlose Werbungen will, kaufe ich mir ein Fashionmagazin (auch die lese ich schon seit Monaten nicht mehr, weil ich mir jedes Mal gedacht habe “Und dafür habe ich jetzt 5€ ausgegeben?! Hätte ich doch besser ein Stück Kuchen damit gekauft!”) Was ich mit damit sagen will: Mach weiter so! Dein Blog ist super! Bleib so, wie du bist!

    Liebe Grüße,
    Anna-Christina

  14. Liebe Anna
    jeden Morgen wenn ich ins Büro komme, rufe ich bei meinem Morgenkaffe Deine Seite auf, um zu schauen, ob Du einen neuen Blogpost veröffentlich hast. Erst dann kommt die Tageszeitung ;)

    Früher mochte ich drei andere Blogs (alle von Wiener Mädels) besser als Deinen, aber nun seit ca. einem halben Jahr ist mir die Freude an den Blogs vergangen. Dort schaue ich so einmal die Woche vorbei.
    Woran es liegt? Weil mir die zu kommerziell rüberkommen? Dass z.B. immer die gleichen Marken präsentiert werden?
    Ich möchte aber hier nicht die anderen kritisieren, möchte Dir einen Lob aussprechen, weil ich Deine Texte, Meinung, Deine Art mag..
    und morgen früh werde wieder http://www.mangobluete.com als erstes öffnen, sobald ich den Computer gestartet habe :)

    Weiterhin viel Kreativität, Ideen und Spass am bloggen.

    Gruss, Mara

    PS. Ich bin leider nicht der grosse Schreiber und kann oft meine Gedanken nicht so schriftlich ausdrucken, wie ich es möchte ;)

  15. Liebe Anna,
    danke für den Artikel! Mir geht es als Blogger genauso und ich bin froh, den “Luxus” zu haben, nicht über alles schreiben zu müssen. Da ich nicht vom Bloggen lebe und ein anderes Standbein habe, scheue ich mich nicht davor ehrlich meine Meinung zu schreiben und auch Kooperationen abzusagen, da sie nicht zum Blog passen. Klar, ging mir dadurch schon viel Geld durch die Lappen und ich habe Firmen verloren, aber mir ist – wie dir – wichtiger, dass meine Leser “sich auf mich verlassen” können. Mach weiter so, liebe Anna! LG

  16. Ich finde, du hast eine gesunde und richtige Haltung zu dem Thema. Allerdings muss ich sagen, dass man Kritik doch auch freundlich und sachlich äußern kann. Ich mache ebenfalls aus meiner “Seele keine Mördergrube”. Vielleicht muss man einfach ganz junge und neue Bloggerinnen akzeptieren, die für ne Buddel Original Source den Verein in den Himmel heben. Ich glaube, dass es die ehrlichen Bloggerinnen sind, die lange überleben, und dass nicht die Quantität der Kooperationspartner, wohl aber Langfristigkeit und die Qualität Kooperationspartner insgesamt steigen wird. Viele Grüße Caren

  17. Toll wie du schreibst so authentisch und welche Themen du ansprichst, das gefällt mir wirklich gut. Ich klick mich gerade durch deinen Blog und bin ganz begeistert von dir und deinem Blog. Mach weiter so wie du bist! Liebste Grüße Clara

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *