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Sober October!

Healthy Lifestyle, Personal

Mein Freund und ich haben uns gedacht, dass wir dieses Jahr beim “Sober October” mitmachen, sprich kein Alkohol für den ganzen Oktober. Es ist nicht so, dass wir übermäßig viel Alkohol trinken, aber wir gehen ziemlich viel aus und ein Cocktail (mein “Cocktail” ist meistens Gin + Soda) oder mehr gehört eigentlich immer dazu. Es ist einem auch gar nicht so bewusst, wie viel Alkohol man in einer Woche konsumiert; da ein Corona mit mexikanischem Essen, dort ein Glas Wein mit der Freundin, da eine Happy Hour, dort eine Veranstaltung, auf der es meistens nur Wasser als Alternative zu alkoholhaltigen Getränken ist.

Es ist ein sensibles Thema, aber ich denke, dass diese Pause meinem Körper sehr gut tun wird und hilft, dass man wieder ein normales Mittelmaß findet.

Gleichzeitig möchte ich diesen Monat nutzen, um generell mehr zu mir zu finden und mich wieder um mich zu kümmern, wieder mit guten Gewohnheiten anfangen wie 10-Minuten-Yoga vorm Schlafengehen, den Körper regelmäßiger eincremen, gesündere Sachen essen, auf Zucker und Kohlenhydrate (versuchen zu) verzichten, sowie weniger Screentime am Handy haben, stattdessen mehr Bücher lesen und eine bessere Beziehung zu meinem Körper herstellen, ihn rebooten, und mehr Ruhe in den Alltag bringen.

Es klingt, als hätte ich viel vor, aber ich traue mir das zu. Aber was bin ich schon auf meine Gedanken und ob ich es wirklich durchhalte gespannt!

Ich fände es sehr schön, wenn ich jemanden von euch dazu auch inspirieren könnte, beim Sober October mitzumachen! Ein Monat ist doch ein Klacks, oder? Oder ist Alkohol in unserer Gesellschaft und Zeit so tief verankert?

© www.mangobluete.com

Comments 6

  1. …meine Einstellung hat sich vor ein paar Wochen drastisch geändert! Ein sehr guter Freund, Vater von 4 Kindern ist plötzlich gestorben!- Ich gönne mir jeden Tag was ich möchte, verzichte auf nichts und wenn ich Moet trinken möchte mach ich das auch ohne Anlass!- Das heisst natürlich nicht das ich jeden Tag trinke oder esse bis zum umfliegen aber ich möchte mir nichts verbieten!- das Leben ist zu kurz! Und für mich hat es keinen Sinn 1 Monat nichts zu trinken für was für wen? Lieber 1 Monat gut zu mir sein,- weg vom Perfektionismus und all der eigenen Hassliebe

    1. Es geht doch nicht um Perfektionismus sondern ein gutes Mittelmass zu finden und da hilft manchmal ein Monat mit bewusstem Verzicht. Aber es soll es jeder so machen wies für ihn passt und gut tut!

    2. @ enjoy.the.silence: Sehr gut geschrieben und genauso sehe ich es auch! Mich nervt dieses ganze “wir machen eine Challange” Gedöns! Wenn ich Lust auf Alkohol habe, dann trinke ich welchen und wenn ich keine Lust habe, dann trinke ich halt nichts.. Immer locker bleiben ist mein Motto…

  2. Es ist immer gut, einen Monat bewusst Innenschau zu machen. Alte Muster oder neue ungute Muster zu erkennen und mal über Bord zu werfen, lohnt sich immer!
    Wer das schon gemacht hat, kann fröhlich weitertrinken ;)

    Ich bin auf deine Erfahrungen gespannt. Habe das auch immer wieder mal bewusst gemacht – gerade in den Studienjahren, wo ich recht viel und recht lang unterwegs war. Mir ist oft gar nichts mehr Alkoholfreies eingefallen, was ich bestellen möchte! Oder ich hab schon automatisch mir was alkoholisches bestellt (und dann so: fuck, ich wollte heute doch nichts trinken)…
    Das Leben hat dann aber für mich die Regeln neu gemacht- paar Cliquen haben sich zerbröselt und damit auch der Alkoholkonsum.
    Mittlerweile kann ich eine Gruppe von Menschen gut einschätzen und habe auch genug “Mut”, um Nein zu sagen, wenn ich gerade nichts Alkoholisches trinken möchte.
    Krass fand ich schon damals, dass Alkoholfreies um einiges teuer war als ein Bier zB.

    Gestern hat sich ein Gläschen Rotwein einfach angeboten und für nächste Woche gönne ich mir einen Abend mit Cocktail und guter Freundin. So what!

  3. @Anne, wer sagt das ich ein Mittelmaß anstrebe? ;-) Ich persönlich halte nichts von Verzicht

  4. Mich amüsiert das immer sehr, weil ich seit Jahren keinen Alkohol getrunken habe. Er hat mir nie wirklich geschmeckt und ich mag betrunkene Menschen nicht.

    Es schockiert mich aber immer wieder, wie sehr man sich doch rechtfertigen muss wenn man keinen Alkohol trinkt.

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