Before it’s in fashion it’s in Vogue – lange war diese Zeitschrift ein Vorbild für mich in Sachen Trends, Mode und Inspirationen. Aufgeregt habe ich sie sofort nach dem Kauf verschlungen und alle Trends und Must-Haves inhaliert. Aber mittlerweile rauschen die Blogger an ihr einfach vorbei! Und Dank Pinterest hat man kostenlose Inspiration bis ins Unendliche.

Wenn ich in dieser Zeitschrift blättere, sehe ich eine PR-Mittleiung nach der anderen, denn ich kriege sie auch zugeschickt. Der Vorteil von Blogs ist, dass man 10 Minuten nach Erhalt dieser PR-Mittleiung sie am Blog präsentieren kann. Genauso sehe ich gebuchte Werbung auf einer Doppelseite und paar Seiten später wird genau das Produkt angepriesen, wo vorher eine 4- sogar 5-Stellige Summe geflossen ist (für die Werbung paar Seiten davor, versteht sich).

Das Magazin ist nichts mehr als ein Werbeheftchen mit einem wunderschönen Cover (welches wir Blogger immer gerne als Deko auf Fotos nutzen) mit vereinzelten, hochwertigen Interviews und Fotos – den Rest kann man vergessen, finde ich. Ich bin mittlerweile jedes Mal enttäuscht, wenn ich die Zeitschrift durchgeblättert habe.

Unabhängig von Vogue & Co. verstehe ich eines nicht: Nehmen wir an, dass eine Zeitschrift eine viel kleinere Auflage hat als die Klicks auf einem Blog. Warum kostet dann eine Anzeige im Magazin zum Beispiel € 4.000,- und beim Blog versucht man mit einem € 30,- Gutschein zu “bezahlen”? Die Vorteile beim Blog liegen auf der Hand: der Anzeigenschalter kann eine Zielgruppe ziemlich genau wählen, kriegt auch noch Feedback zum Produkt (durch Kommentare und durch das Klicken auf den Link) und die Leser können das Produkt sofort online kaufen, falls das geht. Bei einer Zeitschrift hat man das alles nicht. Oder was meint Ihr?

Sleeping Beauty - Vogue

© www.mangobluete.com

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40 Comments

  1. Katja says: April 16, 2014 • 09:07:20

    Vogue habe ich noch nie gern gelesen. Hatte sie mal ein Jahr lang abonniert, aber nur wegen der Prämie. Nach der Kündigung Habe ich sie nicht vermisst. Bei Zeitschriften gefallen mir komprimierte Ausgaben die sich nur mit Mode befassen wie Jolie Runway, Gala Style usw.

    Reply

  2. Christine says: April 16, 2014 • 09:07:56

    Und der Leser spart auch noch Geld, da er sich die teure Zeitschrift nicht kaufen muss :-)

    LG Christine

    Reply

  3. mirjam says: April 16, 2014 • 09:11:09

    Es macht mich auch immer wütend, dass wir für Anzeigen enorm weniger Geld erhalten. Sogar die Online Ausgaben dieser Magazine können mehr Geld verlangen. Auch wenn unsere Reichweiter viel grösser sind. Aber das wird sich ändern. Es muss einfach erst einmal bei all den Mediaagenturen ankommen :-)

    Reply

  4. non of your business says: April 16, 2014 • 09:52:15

    Meine liebe Anna,

    die Anzeigen kosten deswegen so viel,weil sie größtenteils den Verlag und die Leute die dort arbeiten finanzieren.Ich kenne den Erlös des Hefverkaufs der Vogue nicht, aber ich bin mir sicher,dass dieser nie die Kosten decken würde, die im Conde Nast Verlag anfallen.Bedenke, dass jede Abteilung ein eigenes Budget hat und sämtliche Leute im Haus bezahlt werden müssen.Was glaubst du wie teuer eigentlich so ein Fotoshooting ist?Was allein für Kosten für Fotograf, Model,Grafiker,Redakteure,Anfahrtskosten,Bilderrechte,etc anfallen.
    Was ist mit den Druckkosten vom Heft? Ein Hochglanzheft mit der Papierstärke hat seinen Preis und ich glaube nicht, dass eine Druckerei für ein paar Kröten das Heft tausendfach druckt.

    Selbst ohne die ach so blöde Werbung ist ein Modemagazin nichts anderes als ein Werbekatalog mit schönen Bildchen.
    Die Produktplatzierungen sind gewünscht,sonst würden ja die Redakteure keine Presseaussendungen bekommen oder?

    Setz dich mal ein bisschen mit PR, Vermarktung einer Marke und den Abläufen in einem Verlag auseinander,bevor du so einen Blödsinn schreibst.
    Beste Grüße von jemanden, der für ein Modemagazin arbeitet.

    Reply

    • Julia says: April 16, 2014 • 10:47:33

      Was ist das für eine seltsame Argumentation? Das Endergebnis zählt!!! Wenn eine Firma für ein Output Aufwände hat, die keinen Vorteil für den Kunden darstellen, dann interessiert das keinen. Denkst du den Werbetreibenden juckt es, was der andere für Aufwände hat? Denkst du bei jedem Kauf nach, was der “Verkäufer” für Aufwände hat?
      Mit den Inseraten in Blogs/Zeitschriften/Zeitungen will man Leser informieren/überzeugen. Die Frage ist nun, ob man mit Betrag X mehr ROI mit Bloggern erzielt als mit klassischen Printmedien.

      Reply

      • Line says: April 16, 2014 • 12:39:01

        Du sagst es: Das Endergebnis zählt! Und das ist im Vergleich zur Vogue leider einfach lächerlich. Auch wenn Mangoblüte zu den besseren Blogs gehört kann man einen Klick auf den Blog doch nicht mit dem Kauf einer Zeitschrift vergleichen.
        Abgesehen davon, dass viele Klicks von der selben Person produziert werden, kann man das Rumklicken nicht damit vergleichen eine Zeitschrift gezielt zu kaufen und ausgiebig zu lesen. Zudem können Anna und andere Blogger den Unternehmen nicht garantieren die gewünschte Zielgruppe zu erreichen.
        Och man, es macht mich so wütend, dass Blogger alle Kohle sehen wollen aber selbst keinen blassen Schimmer vom Geschäft haben.
        Wenn ich die teilweise schlechten Fotos und die wirklich katastrophale Rechtschreibung bei Mango sehe, kann wirklich keiner ernsthaft verlangen für Werbung auf diesem Blog 4000€ zu zahlen. Der Arbeitsaufwand ist lächerlich im Vergleich zu einer Modezeitschrift.

        Reply

        • Julia says: April 16, 2014 • 14:07:11

          Die Vogue ist einfach uminspirierend und nicht zeitgemäß. Sie lebt einfach vom “historischen” Image. Wer würde heute eine Website anschauen, wenn man für den Zugang zahlen und danach 30 Werbebanner wegklicken müsste, um dann auf 2 Seiten relativ alten Content zu kommen, das wiederum von den Werbetreibenden maßgeblich mit viel Geld gesponsert wurde?! KEINER! Und ich bin kein Fan von Blogs, aber im Gegensatz dazu, nehme ich zT schlechtere Bilder, seltsame Satzstellungen oder Rechtschreibfehler in Kauf! In 5 min kann erhalte ich mehr Infos auf Blogs als 5 min in der Vogue blättern und das kostenlos. Und soweit ich das sehe, gibt es auf Mangoblüte keine Werbebanner, die rumschwirren oder die ich wegblicken muss!
          Das schönste wäre eine Online Plattform, wodurch Journalisten anständig bezahlt werden durch Abos der Leser. Aber das ist nicht möglich, weil Leser heute nicht mehr für Inhalte zahlen wollen. Der Vorteil von Abos: Journalisten, egal ob Blogger oder Magazin, müssen sich nicht tag täglich darum kümmern, Klicks oder Zeitschriften zu verkaufen. Dieser Druck führt nur zu Möchtegern-Spoofs, reißerischen Titeln, erfundenen Gerüchten usw.

    • Lynndgren Lynndström says: April 16, 2014 • 13:10:43

      Ich sehe das ganz ähnlich, das Ergebnis zählt. Die Vogue kostet 6€(!) und sie besteht zu ca 70-80% aus Werbung, das ist enttäuschend,! Klar gefällt mir auch ein bisschen Werbung hier und da, aber bei der Vogue ist es einfach mittlerweile zu viel, das bekommen andere Zeitungen Glamour, Joy, etc besser hin! Es sollte ausgewogen sein, schließlich bezahle ich für Inspirationen, Artikel, tolle Fotos und nicht für die unbedingt für ein Heft voller Werbung. Derzeit bekomme ich die Vogue auch, jedoch umsonst und würde ich dafür zahlen, wäre ich manchmal wirklich ein bisschen enttäuscht..
      Und zu der anderen Sache: Blogger werden derzeit noch schnell mit einer sehr geringen Summe abgespeist, aber ich denke, das bleibt nicht ewig so und wird sich spätestens in den nächsten Jahren ändern.
      Liebe Grüße! :)

      Reply

      • Line says: April 16, 2014 • 15:18:57

        Also sorry, wenn einer die Glamour und Joy in einem Satz mit der Vogue nennt ist er weit davon entfernt die Zielgruppe der Unternehmen zu sein, die Werbung in der Vogue schalten.
        Das versteht ihr anscheinend einfach nicht. Kein Luxuslabel welches gerne in der Vogue inseriert zahlt 4000€ für eine Anzeige auf einem Blog, dessen Zielgruppe 10000 Klicks generiert, aber niemals eine Tasche oder Schuhe für 5000€ kaufen würde.
        Wenn ich Werbung in der Vogue schalte, dann weiß ich wen ich da anspreche. Das weiß ich bei einem Blog einfach nicht.

        Reply

    • MadCat says: April 16, 2014 • 18:43:32

      Du bezeichnet als Redakteurin dein eigenes Magazin als Werbekatalog ? Bin nur verwundert darüber, ehrlichgesagt . Ich gebe dir aber was die Kosten etc. anbelangt völlig recht , muss aber auch Anna darin Recht geben , dass ein 30€ Gutschein für die Reichweite eines großen Blogs kein angemessenes Entgelt ist ,für das was man im Gegenzug als Unternehmen/Marke erhält . ABER : einen großen Unterschied zwischen der Vogue und Bloggern sehe ich in der Spezialisierung , dort arbeiten ausgebildete Medienfachleute, Menschen die Publizistik / Germansitik oder Journalismus studiert haben oder eine entsprechende Ausbildung gemacht haben, Fachleute für Moderedaktion , Fachleute für Gesundheitsthemen, Marketingfachleute etc. – ein Blogger muss das alles in eienr Person sein – und dementsprechend wird ein Blogger nie die Qualität eines Magazins erreichen können. Und ich habe in der Vogue auch noch keine katastrophalen Sätze wie auf diesem Blog – Verlage haben dafür nämlich ein Lektorat und Menschen , die Kommata und Grammatik beherrschen ;)

      Reply

    • kaykay says: April 18, 2014 • 15:37:28

      “Journalisten werden noch viel mehr verwöhnt als Blogger” – wer sich als Journalist auf solche Angebote einlässt, ist in meinen Augen kein echter Journalist mehr. Alles, was über einen Kaffee hinausgeht, ist zweifelhaft. Allerdings hast ja auch du als Blogger den Anspruch, unabhängig zu sein – so ein fatalistisches Totschlagargument passt dazu nicht. Du hast dich in einem früheren Post beschwert, dass man vom Bloggen nicht leben könne und Geld von den Firmen verlangt, deren Produkte du im Endeffekt ja vorstellst. Klingelt was? Unabhängigkeit Ade. Das ist auch nicht mehr als bezahlte PR – nicht grundsätzlich verwerflich, aber eben auch nicht unabhängig. Du prangerst die Werbung bei Vogue an? Frag doch mal deine Leser, ob sie dir freiwillig Geld bezahlen würden, um deine Blog-Beiträge lesen zu können…

      Reply

  5. Tanja says: April 16, 2014 • 10:04:14

    Als Fashion- und Stilberaterin kann ich nur sagen, dass die Vogue zwar ein Must have ist für mich/uns, aber ich sie noch nie wirklich “mochte”… Die Elle z.B. ist viel besser, auch etwas mehr an der Realität…

    Reply

  6. gris-noir chic says: April 16, 2014 • 10:32:58

    Hallo Anna, deswegen lese ich keine Modemagazine (mehr).
    Es ist eine Werbung nach der anderen geschaltet und 60% der Zeitschrift habe ich in weniger als 1min durchgeblättert.
    Leider (muss ich sagen) gibt es mittlerweile auch Blogs, die eine ähnliche Wirkung auf mich haben und die ursprüngliche Idee – persönlich zu sein – sehr darunter leidet.
    Umso mehr liebe ich Blogs, bei denen mich nicht eine Werbung nach der anderen anspringt, sondern noch viel Persönlichkeit und “Erdverbundenheit” da ist. Da lese ich stundenlang hoch und runter. :)

    Reply

    • Miriam says: April 16, 2014 • 11:04:33

      Genau! Deswegen lese ich nämlich auch sehr viele Blogs nicht mehr (ebenso wie Zeitschriften). Viel zu viel Werbung und auf unabhängige Produkttests kann man sich auch nicht mehr verlassen. Denn wenn der Blogger vorher nach Paris geflogen und mit Champagner abgefüllt wurde, kann man nicht mehr von “unabhängig” reden. Das verneinen zwar viele Blogger hysterisch, aber es hat seine Gründe warum es in der “Geschäftswelt” sogenannte Compliance Regelungen gibt und ganze Abteilungen sich mit nichts anderem beschäftigen.

      Mir sind die Blogs am liebsten die das ganze nach wie vor als Hobby betrachten. Da habe ich lieber einen Beitrag die Woche als 10 Posts am Tag.

      Reply

  7. Nicole says: April 16, 2014 • 10:53:25

    Mir geht es genau so, ich bin ganz deiner Meinung. Ich benutze die Vogue nur mehr für Bilder zum Posten.
    Liebe Grüße

    Reply

  8. Paula says: April 16, 2014 • 10:58:28

    Eine Antwort auf deine Frage lautet „Grace Coddington”.

    Reply

  9. Ines says: April 16, 2014 • 11:47:23

    Da gebe ich dir vollkommen recht – gerade die deutsche Vogue finde ich schlecht und bis auf die schönen Bilder eigentlich auch ziemlich uninteressant!

    Reply

  10. Johanna says: April 16, 2014 • 11:51:26

    Liebe Anna,
    Angela aus München von “the3rdvoice” hat zu diesem Thema auch einen wie ich finde sehr guten Eintrag verfasst. Werf doch mal nen Blick drauf :)

    http://the3rdvoice.net/2014/03/fashionblogs-kostenlose-werbeflaeche.html

    Einen schönen Tag wünsch ich dir noch,
    Johanna

    Reply

  11. s says: April 16, 2014 • 11:51:28

    Anna, findest du es nicht ein bißchen anmaßend deinen Blog mit der Vogue zu vergleichen? Hmmmm?

    Und warum sind Blogs erfolgreich, was denkst du?
    Weil dahinter Menschen wie du und ich sitzen, die ehrlich ihre Meinung zu Produkten sagen und nicht käuflich sind.

    Genau das wäre nicht mehr gegeben, wenn du dafür 4.000,- Euro bekommst und gezwungen bist dafür zu bezahlen. Dann wäre es nämlich ganz einfach nur mehr ein Online Magazin. Und nichts anderes.

    Noch immer nicht verstanden?

    Reply

  12. klarissa says: April 16, 2014 • 12:16:59

    bei diesem thema bin ich absoluter laie und gehe jetzt mal nur vom bauch heraus… die vogue ist für mich so und so ein wahnsinn!- ein drittel der zeitschrift ist werbung und dafür zahlt frau…. –
    ich habe nur die wienerin aboniert und auch nur deshalb weil ich die berichte sensationell finde …- bei mir kommt auch die sache dazu, das ich mich gemütlich mit einer zeitschrift auf die couch legen möchte und nicht mit einem handy oder mit einem laptop … gerade in meiner freizeit bin ich froh, kein handy keinen computer und keinen laptop in meiner näheren umgebung zu haben ….- deshalb werde ich auch in der zukunft weiterhin zeitschriften kaufen….- und von all den blogs welche es gibt, gibt es eine handvoll die gut gemacht sind und sinn machen— von daher …

    Reply

  13. p says: April 16, 2014 • 12:35:20

    klingt wirklich so, als wenn du deinen Blog auf der Stufe mit der Vogue siehst…wir werden das große Blog-Sterben auch noch erleben. Bei Lesmades und Journelle klinkt kaum noch jemand, was mich wundert. Wahrscheinlich gibt es zu viele Blogs. Ich frage mich immer, was macht ihr alle in 10 Jahren? Immer noch euer Essen im Restaurant fotografieren?

    Reply

  14. Katrin says: April 16, 2014 • 13:30:37

    Ich empfinde es wie Du. Eine Anzeige nach der anderen, die für teilweise 30.000 € gebucht wurden und als Leser bekommt man dann drei Seiten weiter das gleiche Produkt noch mal redaktionell beworben. Da fühlt man sich schon fast für dumm verkauft. Ganz abgesehen davon empfinde ich die Vogue auch als vollkommen realitätsfern und finde beispielsweise die “Elle” auch sehr viel lesenswerter.
    Und zum Thema Anzeigen auf Blogs. Natürlich ist die Reichweite oft super und der Erfolg kann durch Klicks und eventuelle Verkäufe direkt gemessen werden. Aus meiner Erfahrung (arbeite in der PR) muss ich aber sagen, dass bisher nur relativ wenige Unternehmen wirklich nennenswerte Budgets für Blogger-Kooperationen und Blog-Anzeigen zur Verfügung stellen und eine Anzeige in einem Magazin immer noch als hochwertigeres Branding angesehen wird als eine Anzeige o.ä. auf Blogs. Aber ich denke die Zeit wird hier für die Blogger arbeiten, da auch die Media-Budgets für Print-Anzeigen immer mehr zusammenschrumpfen.

    Reply

  15. klarissa says: April 16, 2014 • 13:49:18

    @katrin,

    wenn die bloger aber alle geld bekommen würden, hätte das ganze einen bitteren nachgeschmack- also zumindest für mich-bezahlte werbung ist würde mich wie bei allen produkten mit skepsis zu betrachten

    Reply

  16. Bags are forever says: April 16, 2014 • 13:56:46

    Du sprichst mir aus der Seele! Gestern Abend habe ich die Vogue in kürzester durchgeblättert und war zum Schluss erstaunt, wie wenig ich darin wirklich gelesen habe, wie wenig inspirierend die Fotos waren und welche lieblose Anreihung von Produkten darin gezeigt wurde! Wirklich und das Geld kaum noch wert!

    Reply

  17. suzi says: April 16, 2014 • 13:58:06

    In einer Zeitschrift schaue ich mir die schoenen Werbeblder gern mal an (natuerlich muss sie in erster Linie lesenswert sein) auf einem Blog stoert mich aber die Werbung immer sehr.

    Reply

  18. rockandglitter says: April 16, 2014 • 14:35:32

    ich mochte die vogue noch nie. habe seit jahren ein abo der instyle. die blätter ich durch und das wars dann. am meisten nervt mich auch, dass dort fast nur noch blogger abgebildet werden und dafür brauche ich kein zeitschrift.. da kann ich einfach im netz gucken. ich denke für zeitschriften und zeitungen ist es in der heutigen zeit schwer und es wird auch nicht leichter werden. bei den modezeitschriften hat meiner meinung nach das preis-leistungs-verhältnis noch nie gestimmt.

    Reply

  19. Miss Steffi says: April 16, 2014 • 14:59:09

    Mittlerweile geht es mir leider so, dass ich die Beautyseiten diverser Zeitschriften überblättere. Da wird eine Creme in den Himmel gelobt, die von allen Beautyblogs als hautirritierend, bedenklich wegen INCIs etc. beschrieben wird – ein paar Seiten später oder sogar noch auf der Nebenseite findet man zufällig eine große Werbung dafür.
    Ich vertraue lieber auf meine Beautyblogs die ich schon seit Jahren lese, z.B. Innen und Aussen oder die Beautybeiträge von Since we Met.
    Genau das macht aber den großen Erfolg von beautyblogs auf – zumindest am Anfang schrieben (hauptsächlich) Mädels über ihre Erfahrungen mit Make Up und Pflegeprodukten, teilten ihre Leidenschaft mit ihrer Leserschaft, man bekam einen ungefilterten, unbezahlten, ehrlichen Erfahrungsbericht und nicht etwas wo man sich ständig fragt “ist das jetzt bezahlt”?

    Mittlerweile hinterfrage ich schon so einige blog Beiträge. Ist das jetzt z.B. wirklich Deine Meinung zu La Prairie? Warum gibt es 2 Beiträge weiter Deinen Bericht zu einem La Prairie Event – heißt das schon, dass Du nicht neutral über das Produkt berichten kannst?

    Warum gibt es schon wieder einen neuen beautyblog, will da jemand berühmt werden und träumt vom Status “beautybloggerin”?

    Reply

  20. I. says: April 16, 2014 • 15:07:13

    Ich möchte aber keinen Blog lesen, der zur Hälfte aus sponsored Posts besteht, genausowenig wie ich bei einer Zeitschrift auf jeder zweiten Seite eine Werbeanzeige sehen möchte.
    Zeitschriften wie Vogue und Konsorten haben es damit mittlerweile dermaßen übertrieben und einige Blogger sollten sich schön langsam auch mal eine Grenze für Werbung setzen. Oftmals sind das so richtig dämliche Produkte – als ob ich irgendwann mal diese altbackene Unterwäsche von BeeDees kaufen würde (nur ein Beispiel).
    Klar, ein Blog muss sich auch für den Blogger lohnen – aber nehmt das vielleicht mal als Appell, eure Werbekunden besser auszuwählen, schön langsam langweilt es.

    Reply

  21. Üffi says: April 16, 2014 • 17:01:19

    Liebe Anna,
    ich sehe das etwas anders. Ich frage mich wirklich, warum ein privater Blog bezahlt werden sollte. Es hat doch niemand den Blogger engagiert oder darum gebeten hat, dass er einen Blog schreibt. Wenn es Firmen gibt, die mit den Bloggern zusammenarbeiten, ihnen Testprodukte zusenden oder sie zu Events einladen und die Blogger berichten darüber, dann ist das meiner Meinung nach völlig ausreichend. Es gibt ja auch Kooperationen, wo nicht wenig Geld fliesst. Also für den geschriebenen Artikel oder für Werbung in der Sidebar. Reicht das nicht? Irgendwo habe ich gelesen, dass ein Blogger klagte, davon nicht seine Miete zahlen zu können. Ich muss für meine Miete arbeiten gehen und blogge nur nebenbei. Ich wüßte auch niemanden, der mich für mein Hobby bezahlen könnte…
    Nur meine Meinung – ich lese jetzt mal die anderen Kommentare.
    Liebe Grüße aus Berlin!
    Bärbel

    Reply

    • Mapist says: April 16, 2014 • 23:13:35

      Ich bin ganz deiner Meinung- Blogger bekommen sehr viele Annehmlichkeiten, kostenlose Produkte, Events auf denen sie gepampert werden, …! Und da ist es teilweise wirklich fragwürdig ob alle Beiträge objektiv sind. Und es ist einfach bisher kein Ausbildungsberuf und auch teilweise auf einer anderen stilistischen Ebene. Da ist ein Gutschein für eine Werbeeinblendung doch mehr als genug!

      Reply

    • berit says: April 20, 2014 • 12:40:21

      Ich finde das Argument relativ irrelevant. Niemand hat auch nach einer Vogue, einem iphone, oder sonstigen Produkten gefragt, die einfach “erfunden” worden sind und für die dann ein Markt geschaffen wurde. Bei den meisten Produkten weiß ich nicht ob sie jmd will, aber anbietne kann man sie ja.

      Reply

  22. Ira says: April 16, 2014 • 21:28:36

    Ich empfinde es wie du. Ein unternehmen würde viele mehr ROI mit Bloggern erzielen als mit Anzeigen in den Zeitschriften. Das Problem ist dass es bei den Entscheidern in Großunternehmen das Thema “Bedeutung von Blogs” noch nicht angekommen ist. Ich weiß es aus meiner Erfahrung, ich habe in den letzen Jahren im Bereich Werbung/Marketing in zwei bekanntesten deutschen Unternehmen der Bekleidungsbranche gearbeitet. Die Entsheider sind oft Leute über 40-50 die es noch nicht Begriffen haben, dass sie über Blogs ihre Zielgruppe bessere erreichen können. Ich glaube es dauert noch ein bisschen, aber bald werden die Blogger die Rolle der heutigen Zeitschriften haben.

    LG
    Ira

    Reply

    • Miriam says: April 17, 2014 • 10:02:05

      Ich weiß ja nicht wie stark der Markt der Blogger momentan reglementiert ist, ABER in dem Moment wo höhere Summen fließen ist es ganz klar das sich die verschiedenen Seiten absichern wollen. Dann ist das wie bei 2 Unternehmen die zusammen arbeiten. Es werden Verträge aufgesetzt, Ansprüche schriftlich festgehalten. Diese Verträge müssen geprüft werden. Das heißt der Blogger benötigt einen externen Anwalt und er hat Verpflichtungen gewisse Dinge umsetzen zu müssen. D.h. was passiert bei Krankheit, Unfall….etc. Das würde ergo bedeuten das auch der Blogger mehr wie ein kleines Unternehmen denken müsste, höhere Kosten hätte usw.

      Dann nehmt doch lieber jetzt das bischen mit was auf dem Wegesrand liegt.

      In dem Moment in dem das oben geschriebene Realität wird, verliert die Bloggerszene noch mehr Kredibilität die sie jetzt schon am verlieren ist. Vor 5 Jahren habe ich Review`s noch gelesen und war fast immer überzeugt das das die ehrliche Meinung des Bloggers ist, weil er sich das Produkt selbst gekauft. Heute bin ich schon sehr vorsichtig geworden.

      Das ist eigentlich ein bischen wie beim Escort. Man wird großzügig eingeladen, bekommt tolle Sachen geschenkt, geht auf Reisen die man sich selbst nicht leisten könnte… Natürlich kann man 2-3 Mal ablehnen wenn etwas von einem verlangt wird was man nicht geben möchte, aber beim 4. Mal fliegt man raus oder wird nicht mehr eingeladen.

      Wenn die Meinung der Blogger so unabhängig wäre wie sie gerne behaupten, warum machen die Firmen dann das Ganze Brimborium mit Heli Flügen über Monaco, Kurztripps nach Singapur usw. NATÜRLICH weil die Meinung käuflich ist und sie sich so mehr positive Reviews absichern.

      Reply

      • mangobluete says: April 17, 2014 • 10:25:04

        Liebe Miriam, Journalisten werden noch viel mehr “verwöhnt” als die Blogger mit Geschenken etc.

        Reply

        • Line says: April 17, 2014 • 10:46:41

          Sie werden vom Kunden aber nicht bezahlt sondern von ihrem Arbeit- bzw. Auftraggeber.

        • Paula says: April 17, 2014 • 12:41:28

          Anna, ich weiß nicht, welche Journalisten du da kennst. PR Journalismus? Da stellts mir die Haare auf. Die Journalisten die ich kenne, lehnen jegliche Geschenke ab. Konsequent. Da kommt es schon mal vor, dass ein Paar Sneaker retour geschickt wird. Das sollte selbstverständlich sein. Bei Qualitätsjournalismus.

        • kaykay says: April 18, 2014 • 15:44:49

          “Journalisten werden noch viel mehr verwöhnt als Blogger” – wer sich als Journalist auf solche Angebote einlässt, ist in meinen Augen kein echter Journalist mehr. Alles, was über einen Kaffee hinausgeht, ist zweifelhaft. Allerdings hast ja auch du als Blogger den Anspruch, unabhängig zu sein – so ein fatalistisches Totschlagargument passt dazu nicht. Du hast dich in einem früheren Post beschwert, dass man vom Bloggen nicht leben könne und Geld von den Firmen verlangt, deren Produkte du im Endeffekt ja vorstellst. Klingelt was? Unabhängigkeit Ade. Das ist auch nicht mehr als bezahlte PR – nicht grundsätzlich verwerflich, aber eben auch nicht unabhängig. Du prangerst die Werbung bei Vogue an? Frag doch mal deine Leser, ob sie dir freiwillig Geld bezahlen würden, um deine Blog-Beiträge lesen zu können…

  23. klarissa says: April 16, 2014 • 22:09:27

    @ira, wenn das passiert wirds dann aber so viele blogs geben das es wieder uninteressant wird,….man sollte sich abheben egal ob es einen blog betrifft oder eine zeitschrift… Die Instyle finde ich persoenlich fuerchterlich lauter abgebildetete Menschen die keiner kennt….noch dazu furchtbar angezogen…

    Reply

  24. svetlana says: April 17, 2014 • 10:40:13

    Ich persönlich mag die Vogue gar nicht Sie gibt mir persönlich nix.
    Da lese ich die Instyle viel, viel lieber.

    Ich finde es schön, dass du den Artikel gepostet hast und velleicht bringen deine letzten Worte ein paar Blogger zum Nachdenken die noch immer denken, 30€ wären ein gutes Geschäft!

    Liebste Grüße aus Kärnten,
    Svetlana

    Reply

  25. berit says: April 20, 2014 • 12:36:07

    Was mir persönlich in der Diskussion Blog vs Printmedium immer fehlt ist ein nicht zu gering zu schätzender Aspekt: Zuverlässigkeit.

    Zumindest im deutschen Sprachraum ist es immer noch so, das ein Blog auch mal 2-3 Wochen still gelegt wird wegen Umzug, Urlaub, Prüfungen etc. Alles verständlich, aber eben nicht professionell. Und so lange jemand nicht diese Art von Professionalität erlangt hat, kann er von mir als Firma auch nicht verlangen, dass ich große Summen für ein Produktplacement zahle, nur wenn ich dann sehen darf, dass viell 1 Monat später nur ein Artikel die Woche gepostet wurde und die Klicks entsprechend weniger sind.

    Klar leiten viele ihre Blogs nur als One-Woman-Show aber wie man im US-Raum sieht, geht es auch anders durch vorbloggen, kleine Artikel von unterwegs, Gastblogeinträge, etc pp.

    Reply

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