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Sandal Scandal – Copycat Zara

Fashion

Stellt Euch vor, Ihr seid Designer und dann wird Euer Entwurf fast 1 zu 1 kopiert und dann für einen Bruchteil verkauft. 

In diesem Fall ist es Chloé für € 595,- gegen Zara 49,95 €. Zara ist bekannt dafür, bzw. lebt davon, sich von den Großen “inspirieren” zu lassen und einen Trend für die Massen zugänglich zu machen (was auch ok ist). Auch die Tweedjäckchen sind nicht mehr nur Chanel vorbehalten, aber ich finde, Zara übertreibt es manchmal maßlos. Das macht die “echten” Marken kaputt.

Ein paar Wochen nach den Modenschauen – noch bevor die Boutiquen ihre Kollektion ausgeliefert haben – hängt es schon, leicht abgewandelt, bei Zara. Ich finde, das unterstützt Fast Fashion und Zara & Co. sind dafür mitverantwortlich, dass es mehr als nur Frühling/Sommer und Herbst/Winter-Saisons in der Mode gibt.

Das ist keine gute Tendenz, über die ich schon des Öfteren hier am Blog berichtet habe, aber heute geht es nicht darum, sondern über diese goldenen Schläppchen mit einer weissen Sohle. Das ist keine Inspiration mehr, sondern klauen, finde ich.

Ich bin gespannt, ob Chloé dagegen vorgehen wird: 

Copycat Zara

© www.mangobluete.com

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Comments 35

  1. Generell stimme ich dir zu Anna. Da hat jemand schamlos beim großen Designer abgekupfert.

    Allerdings sieht man ja schon auf diesem Bild, dass die Zara-Schlappen absolut minderwertig verarbeitet sind, keine Korksole usw., ehrlich gesagt ist man schön blöd für sowas 60€ auszugeben wenn die Qualität eher nach Deichmann aussieht. Ob das wirklich eine Gefahr für das Original darstellt – naja.

    ABER ich muss an dieser Stelle auch mal wieder meinen Unmut über Tendenzen in der Designermode kund tun. Die Preise schießen teilweise echt sowas von in die Höhe, dass das nicht mehr durch Handarbeit und Materialausgaben für hochwertiges Leder zu erklären ist (Hochrechnungen von Hermès denenzufolge eine Birkin-Bag wirklich nicht weniger als 5000 Euro kosten kann, schenke ich wenig glauben. ist ja klar dass die sowas sagen müssen). Schuhe, die aussehen wie eine schicke Version der Birkenstock-schläppchen für 500€ anzubieten ist schon auch ganz schön mutig! Ich würde das Geld dafür nicht ausgeben wollen, dafür kann ich mir sehr viel schönere Schuhe maßanfertigen lassen.

  2. ich persönlich denke nicht das es die echten marken kaputt macht,- frauen welche sich sommer”schlapfen” um 600 euro leisten können ist es doch egal wenn zara sie kopiert.— also ich denke nun mal so…- bei den celine taschen ist es genau dasselbe,- in wien gibt es so viele lookalikes— warum auch nicht, und bei chanel ist es dasselbe- mich stört es nicht-

  3. Das ist nun sicher nicht das erste Mal. Ich schätze das garnichts passieren wird. Und ja, Zara unterstützt fast fashion, aber macht Mode auch zugänglich. Niemand in meinem Freundeskreis könnte sich je Sandalen für 600 Euro leisten. Da hilft auch kein “Auf Traumstücke muss man sparen” mehr, 600 Euro für so ein paar Sandalen empfinde ich als wahllos ausgewählter Preis, der sich überhaupt nicht mehr durch Materialien oder Arbeitsaufwand rechtfertigen lässt.

  4. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie egal mir das ist. Was habe ich mit Chloe zu tun, was interessiert mich Herr Zara…wenn ich die teuren Schlappen haben will, dann kaufe ich sie mir und erfreue mich daran und die Zara’s sind mir egal…Die Erde dreht sich weiter und es gibt tatsächlich wichtigere Dinge.LG

  5. Gott das ist doch so egal, Es sieht doch eh immer alles gleich aus. Je nachdem was gerade “in” ist. Egal ob Designer oder Zara & co.

  6. I feel the same way about this but I think it’s hard to sue Zara because they are “just inspired” by the runaway, it’s not really theft of intellectual property (but it’s getting close) or counterfeit. On the other hand if most fashion houses would take action against it, it might lead to something but again, not easy.

    Zara is serving a different market and I actually think they are smart despite the fact that they are not always fair. I think this will change in time and designers will try to protect their creations. Thinking about it, it’s all supply chain and production and maybe a better study of the customers would help. Instead of waiting for buyers to place orders after the show maybe private showings should be organized, then the runaway (while production for the goods has already started) – it’s fast fashion anyway, the faster now, the better.

    I think the debate could go on for ages… On another note, I am here all next week, let’s have a coffee date! xx

    http://www.timelessdifference.com

  7. ehrlich gesagt finde ich, dass du schon auf einem ziemlich hohen ross sitzt.
    mal ganz davon abgesehen, ob es nötig ist für solch (wirklich) hässliche schlappen 600€ auszugeben… chloé bedient doch eine ganz andere kundschaft als zara. weder die teuren noch die günstigen schlappen würde ich an meine füße lassen, aber das tut hier ja nichts zur sache. es ist doch nur verständlich dass zara bei großen designern kopiert. wie soll den diese modeindustrie anders funktionieren? sollen moderene, toll designte sachen nur für die oberen zehntausend möglich sein?
    ich arbeite selbst im modebereich im premiumsegment. es ist ganz normal, dass man sich inspirationen bei allen möglichen labels holt. natürlich wird bei uns nicht 1:1 kopiert. aber auch das finde ich bei zara nicht verwerflich. denn im endeffekt kaufen wir doch alle auch mal bei zara ein!

    1. Ehrlich gesagt verstehe ich nicht warum man Kommentare wie diesen hinterlassen muss. In dem Post wird das Kopieren von Mode kritisiert. Was das mit der Autorin persönlich und dem Vorwurf, sie säße auf einem hohen Ross zu tun hat, ist mir schleierhaft.

      “sollen moderene, toll designte sachen nur für die oberen zehntausend möglich sein?” Auch diese Annahme von dir geht überhaupt nicht aus dem Post hervor, Bei Zara arbeiten auch qualifizierte Designer, die kreativ sind und Ideen haben.

      1. liebe frieda. ich gebe zu, das mit dem hohen ross ist hart ausgedrückt. trotzdem empfinde ich es einfach so! ich denke dass anna die (mode)welt mit anderen augen bzw. einer rosaroten brille sieht, weil es für sie keine rolle spielt ob sie das x-te paar schuhe für hunderte von euros kauft, oder ob eine ottonormalverdienerin, die diese schuhe wunderschön findet sie sich aber nicht leisten kann und dann eben zu der zara-interpretation greift. ich bezweifle in keinster weise, dass bei zara qualifizierte designer arbeiten… allerdings ist es einfach die arbeitsweise von zara, entwürfe von großen designern zu nehmen und diese für zara ein wenig abzuwandeln. jeder der dort arbeitet und sich bewirbt weiß das und wenn derjenige damit nicht klar kommt hat er vermutlich bei zara nichts verloren. mal ganz davon abgesehen, dass zara ja nicht nur kopien anfertigt. auch dort findet man tolle teile, die nicht abgekupfert sind.
        ich kann schon nachvollziehen warum hier ein aufschrei durch die menge geht, aber ich glaube der konsequenz sind sich die wenigsten bewusst. denn wenn es wirklich jemanden stört wie zara arbeitet, dann dürfte/müsste/sollte dieser mensch kein zara geschäft mehr betreten!

        1. ich erinnere mich an eine Bloggerin, die sich so über die Isabel Marant pour H&M Stiefel gefreut hat, weil sie die Schuhe mal im Original bei Emanuel Alt gesehen hatte…Und nun endlich sich die Kopie leisten konnte. Das ist mir in Erinnerung geblieben und darum soll es bei den Kopien gehen – das auch weniger Wohlhabenden, die Tür zu Mode&Design nicht verschlossen bleibt!

        2. exakt! Die Nachahmer wie ZARA und H&M machen die Houte Couture Labels erst groß, indem die Trends so breit gestreut werden. Ich würde nicht so weit gehen zu sagen, dass es eine Hassliebe ist, aber durch die billigen Versionen bekommen die edlen Teile einfach viel mehr Aufmerksamkeit als ohne sie.
          Ad Kopie: Es genügt übrigens schon 1 Steinchchen in einer abgewandelten Form auf einer mit Steinen besetzten Gürtelschnalle, damit die billige Version das nicht als “Kopie” rechtlich belangt werden kann.

        3. sorry p, aber dieses kommentar finde ich so dämlich. wie gesagt gibt es auch günstig gutes design& qualität. die findet man vielleicht nicht direkt bei zara und h&m, aber so zu tun, als könnte man nur an solche standarts kommen wenn man bereit ist 600 euro für ein paar latschen auszugeben, entspricht nicht der wahrheit. ich habe viel eher das gefühl, dass es bei kopien darum geht einen lifestyle zu imitieren, den man selbst nicht führt. und das finde ich einfach nur peinlich. (und auch wenn man sich taschen für 2000 euro leisten kann, finde ich es unangenehm und von wenig reflektiertheit zeugend, wenn man das durch große markendrucke oder statussymbole präsentieren muss)

        4. du schreibst es selber :”trotzdem empfinde ich es einfach so!”. ich habe einfach das gefühl, dass viel kritik, die hier ausgesprochen wird, nicht das resultat von dem, was anna schreibt ist, sondern viel mehr weil die leserinnen die in eine schublade einordnen wollen. ich bin selber studentin und müsste schon für die 50-euro sandalen ein bisschen sparen. auch mir kam beim ersten lesen ein paar negative gedanken, die aber nach kurzem refklektieren nicht gerechtfertig waren. obwohl die blogautorin sicherlich einen gehobeneren lifestyle führt, als die meisten ihrer leserinnen, habe ich nicht das gefühl, dass sie sich darüber profiliert.

  8. Ich finde Anna hat recht. Denn das macht wirklich das Markenimage von hochpreisigen Marken kaputt. Schließlich wird der Preis nicht nur über das Produkt alleine definiert und erreicht, sondern auch über die psychografische Nutzenkomponete, die die Kommunikation, die exklusive Distribution und den symbolischen Nutzender mit einschließt. Es ist nunmal Fakt das es die “Luxuskundin” nicht mehr gibt und jemand der Chanel und Co. kauft auch bei den Vertikalen Kundin ist. Deswegen wird es für hochpreisige Designer immer schwere sich zu behaupten, denn auch eine Kundin die mehre hundert Euro im Monat zum shoppen ausgeben kann, reagiert Preissensibel und entscheidet sich nur auf Grund des symbolischen Wertes und der Identifikation mit der Marke für das Designerprodukt.
    Aber wenn der Markt übersättigt ist ( was er meiner Meinung nach ist) muss es bald zu einen Wandel kommen und Markenwerte werden neu definiert werden.
    Liebe Grüße aus Hamburg :)

    1. “Es ist nunmal Fakt das es die “Luxuskundin” nicht mehr gibt und jemand der Chanel und Co. kauft auch bei den Vertikalen Kundin ist. Deswegen wird es für hochpreisige Designer immer schwere sich zu behaupten, denn auch eine Kundin die mehre hundert Euro im Monat zum shoppen ausgeben kann, reagiert Preissensibel und entscheidet sich nur auf Grund des symbolischen Wertes und der Identifikation mit der Marke für das Designerprodukt.”
      was ein quatsch! die luxuskundin gibt es nicht mehr? öffne deine augen! und spaziere mal durch münchen, über die düsseldorfer kö, bahnhofstraße zürich oder in hamburg… es gibt sie zuhauf!! natürlich sind das nicht die stylischen jungen bloggerinnen, die es sich zur aufgabe gemacht haben ständog high end mit fast fashion zu kombinieren. aber es gibt durchaus DIE luxuskundin, die auf hermès, chanel, saint laurent & co schwört. aber natürlich nicht in hintertupfingen, sondern in den relevanten städten!

      1. @ lisa

        Ich arbeite zufällig in dem Bereich und habe Kunden in einer Luxusboutique in Hamburg persönlich betreut und weiß das sie mit ihrer Diortüte gleich nebenan zu Cos, H&M und Zara gehen um sich das passende Kleid zu den Schuhen zu kaufen ect. Ich finde das keineswegs verwerflich! Solange sich die einzelnen Segmente aus alleiniger Gewinnmaximierung nicht selbst kaputt machen. Es sollte ums Design gehen, und ja meine “liebsten” Copycats unter den Designer selbst sind Michael Kors und Dsquared. Das finde ich genauso “verwerflich”, wenn nicht sogar schlimmer. Ideenklau ist einfach schwach und ich hoffe das es zu einem Umdenken kommt und auch in der Mode andere Werte zählen als der ständige Konsum, die kurze Lebensdauer eines einziehen Kleidungsstück und dieses Binge-Shoppingverhalten.
        Außerdem studiere ich Modemanagement und hab deswegen auch Ahnung von den deutschlandweiten Zahlen und Studien. Wenn es jemanden Interessiert kann er sich gerne mit der TW oder BTE Studie befassen. Ich denke mir das nicht aus. Das ist Fakt.
        Ich persönlich finde es weder gut das Zara kopiert, noch das die Preisspanne zwischen Modehandel, Premium- und Luxussegment immer größer wird. Ein interessantes Interview bezüglich einer neuen Entwicklung der Präsentation von Mode gibt es übrigens auf Vogue.de, mit Markus Lupfer.

        Abschließend möchte ich noch damit sagen, dass ich dich keinesfalls persönlich angreifen möchte. Jeder hat seine Meinung und Sichtweise und ich bin für diese sehr Dankbar, denn sie erweitern meinen Horizont.

        1. Bin ganz Deiner Meinung! Die meisten Menschen arbeiten hart für ihre diversen Stücke (zum Glück für die Designer-Marken) und sind sehr wohl preissensibel. Die eine steht auf Taschen, die andere auf Schuhe und wichtig ist auch, wie sehr man eine Marke schätzt – abhängig davon lässt man sich auf das ganze “im Grunde sowieso zu teuer, aber trotzdem unbedingt haben wollen”-Spiel ein. Natürlich gibt es noch “DIE” Luxuskundin, die nur High-End kauft (egal ob neureich und immer die populärsten neuen Sachen oder jemand, der bewusst die exklusiven, jedoch low-key Stücke erwirbt, die nur “Gruppenangehörige” erkennen). Wie dem auch sei und auch wenn es manche stört: Luxus ist der breiten Masse zugänglich geworden. Früher durfte ein armer Mensch (egal, wie hart er gearbeitet und gespart hat) gewisse Stoffe bzw. auch gewisse Farben gar nicht kaufen/tragen. Zum Glück (für die meisten von uns!) ist das heute anders und jeder kann frei entscheiden, was er mit seinem Geld anstellt. Manche sagen, dass wenn man sich z.B. eine Birkin erarbeiten/ansparen “muss”, dass man sie dann gar nicht kaufen dürfte – and I don’t care! Früher haben mich auch schon “inspired pieces” abgeschreckt, aber nachdem sich die Designer ja selber schon kopieren – angefangen von den Michael Kors-Taschen im Monogramm-Neverfull Look (bin allerdings großer Fan seiner Wickelkleider) bis hin zu vielen “Prada inspirierten” Taschen von z.B. DKNY oder auch Tory Burch – hab ich persönlich nur noch etwas gegen wirkliche Fakes. Also eine Tasche mit LV-Logo, die aber nicht von LV ist, obwohl ich selber kein einziges Stück der Marke mehr besitze. Andererseits gibt es, dank Celine, mittlerweile eine breite Auswahl an Trapez-Taschen. ;-) Was diese Schuhe angeht – wenn man sich überhaupt damit beschäftigt, von welcher Marke diese Schlapfen/Sandalen sind, dann erkennt man eindeutig, dass es eine typische “Zara”-Inspiration ist. Andere Form des Wrist-Teils, Gold-Spanne anders, kein Kork. Fertig! Denke, dass es genug Kundinnen geben wird, die eine Chloé-Tasche /Jacke, was auch immer besitzen und gern tragen und trotzdem sich rasch eine Bluse oder sonst was bei Zara holen, eventuell sogar diese Schuhe. ;-) Das Leben ist eben nicht nur schwarz-weiß (pun intended) und ich find den Mix im Grunde spannend – vorausgesetzt, dass ein Unterschied erkennbar und es kein absolutes “Fake” inklusive Logo, etc. ist!

  9. Oh Gott Skandaaaaaal!! Du lebst echt in deiner eigenen Welt…. Chiloe hat doch eine ganz andere Kundengruppe als Zara. Der reichen Russin ist es doch egal ob es bei Zara ähnliche Sandalen gibt. Zudem ich die von Zara viel schöner finde…. Dagegen vorgehen wird Chloe sicher nicht, sowas passiert doch jeden Tag. Grüße in deine bunte Traumwelt aus Barcelona

  10. Preis hin oder her. Ich persönlich finde eh die von Zara hübscher! Die von Chloe sehen für mich persönlich aus wie eine Art abgeschnittener Gipsshuh (bekommt man wenn man z.B. ‘ne Sehnenverletzung hat).
    Aber Leute, man muss sich ja nicht über ALLES aufregen:) Think positive! Das ist besser fürc Karmmmmma!:)

    Alles Liebe aus München, Elisa

    http://www.youcausemetrpuble.blogspot.com

  11. Wenn es egal wäre würden Labels wohl kaum ständig Rechtsstreitigkeiten gegen Zara anstrengen und sich darum bemühen Herstellung und Verkauf von “kopierter” Ware zu verhindern.

  12. Also, dass Zara sich gerne Inspiration bei Balenciaga, Alexander Wang, Isabel Marant, Acne usw holt, ist ja nichts Neues. Ich finde überhaupt nicht, dass die Schuhe 1:1 kopiert wurden. Die Idee dahinter mag dieselbe sein, aber letzendlich unterscheiden sie sich doch. Ich finde die Zara Variante auch deutlich schöner, aber das ist eine Frage des Geschmacks.

    Ich finde nicht, dass es die großen Luxuslabels “kaputt” macht. Auch die großen Designer kopieren unter sich oder lassen sich stark inspirieren. Das ist nicht nur in der Mode so :) Ich finde es eher ekelhaft, wie die Preise immer mehr und mehr steigen und es einfach keine Rechtfertigung dafür gibt. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt doch schon lange nicht mehr. Sogar Louis Vuitton hat jetzt eine Fabrik in Portugal (ja, ich habe es selbst gesehen und konnte es gar nicht glauben). In Portugal werden sehr gute Schuhe und Kleidung hergestellt, aber die Produktion dort ist nun mal billiger als in Frankreich. Und bei LV steigen die Preise ja im Sekundentakt. Exklusiv ist LV jedoch schon lange nicht mehr.

    Mode soll Spaß machen und es ist NICHT das wichtigste auf der Welt. Es kleidet uns doch im Endeffekt nur ein. Es gibt weitaus schlimmere Ereignisse auf der Welt, über die wir uns aufregen sollten.

    LG

    1. ITA, obwohl mir beide Schuh-Modelle gefallen und ich mir trotzdem weder noch kaufen würde! Was die Preissteigerungen angeht – es ist ein Witz! Wenn wenigstens die Qualität gleich bliebe und es nur aufgrund der Nachfrage wäre. Wobei mir da auch immer wieder die Chanel-Flap (samt ihrer Preisverdoppelung in den letzten 5 Jahren einfällt) – nicht zu rechtfertigen! LV hatte auch schon seit locker 10-20 Jahren eine Fabrik in Spanien. Für mich kein Problem, solang das Leder und die Verarbeitung in Ordnung sind. Was die mehrfachen Kollektionen betrifft: Ich sag nur “Cruise Collection”, aus der übrigens ursprünglich das helle Damier-Muster von LV kommt. :-) Und es stimmt, es gibt Wichtigeres – andererseits ist das hier ein Fashion/Lifestyle-Blog, somit nervt mich in dem Fall mehr, dass manche Läden sich damit brüsten, wöchentlich neue Stücke zu haben. Zum Glück steh ich meist auf classic Basics und wenn ich Mal auf der Suche nach was Speziellerem bin, find ich es schon. :-)

  13. Also bzgl. der Mules kann ich nur zustimmen Sie sind etwas zu stark von Chloe inspiriert. Das Zara & Co. jedoch daran schuld sind, dass es mittlerweile nicht nur eine Sommer und eine Winterkollektion gibt ist so ganz gewiss nicht richtig. Bereits Jeanne Lanvin hat in den 20ern 4 Kollekzionen pro Jahr gemacht obwohl es noch kein Zara gab! Hierzu gab es heute auch einen sehr interessanten Artikel auf vogue.com! http://www.stylecloseup.net

  14. Du kennst doch den Instagram von Upcloseandstylish? Die Dame ist richtig reich und ihr macht es nichts aus neben ihren hermes Taschen und Chanel Jacken auch zara Kleidung zu tragen! Meine damit wirklich reiche Leute interessiert es nicht wer von wen kopiert! Es kopieren auch Designer von Designer hast du das noch nicht gemerkt? Bist nicht ganz up to Date? XD

  15. Generell finde ich hast du durchaus recht. Allerdings wird das ganze nicht nur von Zara&co gelebt.
    Inzwischen kopieren sich die ganzen Designerlabels doch gegenseitig. Eine Trapez Tasche von Celine finde ich inzwischen auch bei Prada. Eine Tasche von Prada finde ich im selben Design auch bei Tory Burch.Oder auch bestes Beispiel die IM Sneaker

  16. Würde mir als Designer sicher nicht gefallen, ich bin aber fest davon überzeugt, dass niemand, der 600 € für diese Schläppchen ausgeben kann, nun schnell zu Zara rennt, weil er sie dort auch bekommt. Ich kaufe bei Luxusartikeln ja nicht nur das Produkt, sondern auch den Namen und das, was die Marke transportiert. In meinen Augen sprechen Zara und Chloé ganz andere Kunden an, insofern sehe ich das Problem nicht.

  17. Designermode zu kopieren und schnell und billig auf den Markt zu bringen ist das Geschäftsmodell von Zara ;-). Ich bezweifle auch dass dieses den Designern ernsthaft schadet, möglicherweise bekommen sie dadurch sogar einen “Push” und Zara Käuferinnen sparen auf ein echtes Teil. Ich habe zum Beispiel unter anderem Dank Zara als Teenie einen Zugang zu Mode gefunden und setze nun auf bessere Qualität. Dass die Designer eine andere Zielgruppe als Zara haben liegt doch auf der Hand.

  18. ich persönlich empfinde es auch schon als “normal” das jeder links und rechts was abguckt. das machen auch die “großen” labels.

    ich finde auch nicht, dass die schuhe fast 1:1 gleich aussehen.. da habe ich schon “schlimmeres” gesehen. ;)

  19. Ich persönlich könnte mir zum Beispiel die Sandalen von Chloé nicht leisten. Weil sie zu teuer sind und weil sie ein typischer Saisonartikel sind.
    So fidne ich es toll, dass Zara Menschen wie mir die Möglichkeit bietet, sich diese Sandalen zu kaufen.
    Obwohl, ich finde ja beide Varianten einfach grottenhässlich und würde dafür nicht mal 10€ zahlen. Aber das ist nicht der Punkt.

    Wer sich Sandalen von Chloé leisten kann wird nicht die Produkte von Zara kaufen. Das Klientel ist ein anderes und wieso nicht auch Menschen, die keine 600€ für Sandalne übrig haben, so ein Paar bieten?
    Natürlich ist es nicht oke, dass da so ein offensichtliches Kopieren betrieben wird. Aber Chloé wird nicht leiden udn ich bin mir beinahe sicher, dass auch Zara durch diese Paar Schlappen keinen Rekordumsatz haben wird.

    Liebst
    Svetlana von Lavender Star // BlogLovin //
    Instagram // Faceboook

  20. while I always appreciate inspired items because most people can’t afford designer items all the time. Even though I always do love the designer item better. definitely love the Chloe sandals.
    xx
    chicandsequined.com

  21. Diese Schlapfen sind dermaßen hässlich, niemals würde ich sie tragen, weder die von Zara noch die von Chloé.
    Was das Kopieren angeht: Solange Schuhe/Handtaschen kein Fake-Logo etc. tragen, mag das noch angehen.

  22. Ich finde beide Schuhe wirklich hässlich ob billig oder teurer, aber das ist subjektiv.. Ich verstehe den Skandal um die Sandalen auch überhaupt nicht! Nicht jeder kann sich immer die teuren Sachen leisten und freut sich über eine billigere Alternative.. Vllt sollte man in Anbetracht der harten Kritik an Zara auch einmal die Low/Middle Budget Shopper bedenken.
    Der Gedanke an eine Klage ist absurd und wäre rechtlich nicht durchsetzbar da Zara eindeutig vom Original abweicht ;)
    xoxo Sophie
    http://lavieunique.blogspot.co.at/

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