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Pugs and I

Life

Ich liebe Möpse! Ich fand sie schon vor vielen Jahren faszinierend und habe mir vor 5 Jahren gesagt, dass ich irgendwann auch einen haben werde. Wir passen so gut zusammen! Ich habe sogar schon einen Namen für ihn (verrate ich aber nicht, sorry)! Ich muss immer quieken, wenn ich einen sehe und auch streicheln, wenn die Besitzer es erlauben. Ich könnte stundenlang mit Mopsbesitzern über die Rasse reden und mir bei Pinterest süsse Bilder anschauen. Wie göttlich ist bitte dieses Bild??!

Ich hätte so viel Liebe zum Geben für das Tier! Aber ein Mops kann nicht nur von Luft und Liebe leben…

Vor einer Woche hätte ich einen Mops haben können. Meine beste Freundin ist nämlich auch so Mopsverrückt wie ich und hat sich einen Welpen gekauft. Ich habe ihr angeboten, dass ich auf Daisy aufpassen kann und Gassi gehen werde, etc. denn wir leben nur ein paar Schritte von einander entfernt. Doch leider hätte es nicht sein sollen, und sie musste den Mops abgeben. Oder ihn mir schenken.

Daisy ist 13 Wochen alt und braucht bestimmt die nächsten 4 Wochen intensive Aufmerksamkeit und Zuneigung, damit sie alles lernt und sich wohl fühlt. Zeit, die weder meine beste Freundin, noch ich haben. Zum Glück habe ich eine Nacht davor das Buch “Pugs for Dummies” zu Lesen angefangen und auf den ersten Seiten wurde mir sofort klar, dass ein Mops, bzw. Hund zu meinem Lifestyle im Moment auf keinen Fall passt. Ich wusste das zwar schon vorher, habe aber gehofft, dass ich es irgendwie hinkriegen werde. Doch das Buch hat noch andere Dinge aufgezeigt, die ich vorher nicht bedacht habe. Es sprechen so viele Faktoren dagegen, dass ich es dem Hund einfach nicht antun will, so süss sie auch sind.

Man geht davon aus, dass man die nächsten 15 Jahre eine sehr große Verantwortung übernimmt, zum Tierarzt und Hundeschule geht, keine spontanen Reisen mehr macht, etc.. Ein Tier ist wie ein Kind, das nie erwachsen wird… Es ist eine sehr genaue Überlegung, die man nicht einfach so trifft, es ist schließlich ein Lebewesen!

Dazu kommt noch, dass ich ohne Haustiere aufgewachsen bin, und wirklich Angst hätte, dass ich etwas falsch mache.

Ausserdem würde ich gründlich überlegen, bei welchem Züchter ich einen Mops hole und zuhause alles schon vorbereiten, Tierärzte abklappern und gute Geschäfte fürs Futter suchen. Oder betrachte ich das Ganze viel zu streng?

So muss ich diesen großen Wunsch auf später verschieben, aber irgendwann werde ich einen eigenen Mops haben, versprochen!

Das ist Daisy auf meinen Schoss. Es war wirklich schwer, sich nicht in sie zu verlieben, sonst hätte ich sie nicht mehr gehen lassen können:

daisy

© www.mangobluete.com

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Comments 20

  1. Süße daisy! <3
    Sorry aber deine Freundin geht ja mal gar nicht, so verantwortungslos. Wie kann man sich einen Mops holen und dann wieder abgeben? So Menschen ärgern mich sehr.
    Kommt Daisy wieder zum Züchter zurück? Normalerweise geben Züchter nur Hunde an verantwortungsvolle hundeeltern ab und man muss den Hund zurück bringen und dann ihn nicht einfach weitergeben.
    Ich gebe dir recht, ein Hund braucht extrem viel zeit und Aufmerksamkeit. Urlaube sind kein Problem allerdings, man braucht nur eine vertrauliche Person, wo man den Hund für die zeit hinbringen kann. Hunde passen sich ohne Probleme an andere Orte an.
    Was ich eher lästig finde: man kann nicht den ganzen Tag Aktivitäten wie Ski fahren, Schwimmbad, Therme ausüben. Jedes mal den Hund zum sitter bringen, ist ja auch nervig.
    Möpse sind keine einfachen Hunde. Viele haben gesundheitliche Probleme. Daher ist es besonders wichtig, sie von einer guten Zucht zu holen. Mein Mops hat null Atemprobleme, aber auch von der besten Zucht kann man einen Kranken bekommen, da es ja Lebewesen sind.
    Außerdem erfordern Möpse genauso viel Bewegung wie "normale" Hunde. Keine Ahnung, warum viele denken, man kann die wie Katzen halten. In die hundeschule muss man nicht unbedingt, da sie entweder eh leicht zu erziehen sind oder einfach zu stur. :-D dennoch ist es fürs soziale Verhalten sehr wichtig.
    Ich finde es gut, dass du dir so viele Gedanken machst. Irgendwann kommt bestimmt der richtige Zeitpunkt. :)

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      Liebe Esther,

      ja, die Züchterin hat den Hund wieder zurückgenommen, da sie einen Fehler gemacht hat… ich will aber nicht näher darauf eingehen.
      Aber Möpse sind so wunderbare Lebewesen und irgendwann werde ich einen haben! :)

      Liebe Grüße!

  2. Verstehe ich das richtig: Deine Freundin hat sich ERST den Welpen gekauft und DANACH überlegt, wieviel Arbeit da auf sie zukommt und den Hund wieder weggegeben? Jetzt kann ich mir auch erklären, wie Tierheime so entsetzlich voll werden…
    Gut, dass du vernünftiger bist und dir überlegt hast, dass ein Hund nicht zu deinem derzeitigen Leben passt, denn ein Hund ist ein Lebewesen und sollte nicht wie ein Accessoire einfach gedankenlos gekauft und dann nicht beachtet werden.

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      Liebe Annika,

      meine Freundin konnte den Hund der Züchterin sofort zurückgeben. Das hat andere Gründe, die ich hier nicht erläutern will.
      Liebe Grüße,
      Anna

  3. Ich verstehe dein “Verlangen” nach einem Hund, bzw. In deinem Fall einen Mops.
    Ich selbst hätte gerne einen Welsh corgi pembroke, aber es passt zur Zeit einfach nicht. Ich bin NOCH zu egoistisch, zu spontan… Aber kommt zeit, kommt Rat und das Leben wird ruhiger und vielleicht zieht dann auch ein Corgi bei mir und ein Mops bei dir ein.
    LG
    Kira

  4. Na da hast du ja eine ganz tolle Freundin. So extrem dumme Menschen machen mich echt wütend. Wie kann man einen Hund kaufen, zu sich holen und dann fällt einem ein, dass es sich ja um ein Lebewesen handelt, das viel Aufmerksamkeit braucht und Zeit in Anspruch nimmt die man aber nicht hat. Unmöglich, das arme Tier :-( Ich hoffe deine Freundin kommt nicht noch einmal auf die Idee sich irgendein Tier anzuschaffen, solche Leute sollten lieber ganz darauf verzichten. Auch dass sie darüber nachgedacht hat, den Hund dann einfach so an dich weiterzugeben, zeigt wie unverantwortlich sie ist. Ich hoffe für den armen Hund, dass er zurück zum Züchter kam, der einen anständigen, verantwortungsvollen Besitzer sucht und nicht der erstbesten Freundin die meint, ein Mops sei ein Ding das man in der Handtaschen mit zu irgendwelchen Events schleppt, gegeben wurde.

    Es spricht aber für dich, dass du erkannt hast, dass ein Hund momentan einfach nichts für dich ist und du verantwortungsvoller gehandelt hast als deine Freundin!
    Ich würde dir aber raten, falls du irgendwann wirklich in Erwägung ziehst, dir einen Hund zu kaufen, dich durch vernünftige Literatur in das Thema einzulesen und sowas wie Pugs for Dummies nicht allzu ernst zu nehmen.

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      Liebe Isabella,

      meine Freundin musste den Hund wegen anderen Gründen zurückgeben, was ich hier nicht genauer erläutern will.

      1. Schade, dass sie den Mops wieder abgeben musste, aber wenn sie, wie du sagtest, dafür gute Gründe hatte und wieder bei der Züchterin abgeben konnte, dann hat der Mops die Chance bei jemandem zu landen, der sich ganz toll um ihn kümmern kann. Richtig süß die Daisy.
        Ich bin mit Hunden aufgewachsen, aktuell haben wir auch einen Hund zu Hause (eine fast 12 jährige Ridgeback Hündin) und ich weiß wie viel Arbeit das ist und was es bedeutet.
        Deswegen bin ich mir auch im Klaren darüber, dass ein Hund in den nächsten Jahren für mich persönlich nicht in Frage kommt. Zu Hause sind 4 Personen, die sich um unseren Hund kümmern, aber ich allein könnte die Verantwortung zeitlich nicht stemmen.
        Später vielleicht, wenn die Zeit richtig ist.
        Daher finde ich deine Entscheidung, lieber zu warten sehr vernünftig und wünsche dir, dass du dir deinen Traum irgendwann erfüllen kannst :)

        Liebste Grüße,

        Natascha

  5. Ich finde diese Tierchen auch so furchtbar süß und hätte gerne einen – aber mir geht es wie dir, wenn man keine Zeit findet um sich zu kümmern sollte man es wirklich lassen !

  6. Ja finde es auch gut sich Gedanken zu machen. Allerdings muss ich sagen, dass Möpse als Anfängerhunde sehr geeignet sind. Man muss kein erfahrener Hundeerzieher sein wie bei einem Rottweiler o.ä..
    Wichtig ist halt wirklich eine seriöse Zucht und dass der Hund Papiere hat, gilt für alle Rassehunde. Richtige Ernährung finds ich bei Mopsis auch wichtig, da sie dazu neigen zuzunehmen. Mein Mops ist allerdings sehr schlank, dank viel Bewegung und gesunder Ernährung. Was auch noch gut zu wissen ist und was mMn gegen einen Mops spricht: Möpse verlieren extrem viele Haare, man sollte immer fusselroller parat haben. Das ist ehrlich gesagt das, was mich am meisten nervt. Alles voller Haare, Kleidung, Sofa, Boden, Auto. Der Hund kann ja nix dafür, aber das ist bei Möpsen leider typisch. :( mit Maltesern, Pudeln etc hat man dieses Problem kaum.

  7. Gerade bei Möpsen sehr wichtig:
    Guter Züchter, da sie ja zu Atemproblemen neigen.
    Eine verantwortungsvolle Zucht ist da wichtig (heißt ein Mops sollte/braucht/darf auch eine Nase haben ;) )
    Haaren tun Hunde im Allgemeinem, Pudel sind da eine Ausnahme (an meine Vorschreiberin), da sie keinen Fellwechsel (Sommer-/Winterfell) haben, also GAR NICHT. Weiß nicht wie das bei anderen Hunden ist, mir fällt jetzt spontan nur der Pudel ein der diesen Fellwechsel nicht vollzieht.
    Man kann Hunde schon viel mitnehmen, auch in der Stadt, wenn sie es gewöhnt sind. In den ersten Monaten braucht so ein Hund aber wirklich recht viel Aufmerksamkeit, das stimmt.
    Mops ist ein ganz guter “Stadthund” (naja so wirklich gibts das ja nicht) da sie nicht so einen großen Bewegungsdrang haben wie andere Hunde. (Was nicht heißt das sie nicht auch gerne mal 3 Stunden spazieren gehen, gerne auch mal im Wald).
    Ich bin mit Hunden aufgewachsen, insgesamt 4, wobei ich 2 seit Welpenalter kenne.

    Auch eine Sache: Muss es unbedingt ein Welpe sein? Gerade als Anfängerhund ist ein älterer, schon erzogener Hund toll. Oder wie wäre es mal einen Hund als Hundesitter zu nehmen (wenn jemand anderes mal in Urlaub fährt etc.), da kann man dann probieren wie das so ist, auch mal 2 Wochen am Stück einen Hund zu versorgen.

    Der größte Fehler den man sonst noch machen kann? Einen Hund zu vermenschlichen, ist kein Mensch, auch kein Kindersatz. Ein Hund gehört nicht ins Bett und auch nicht auf die Couch, ein Hund hat Beine und kann Laufen und hat Fell, normal braucht der keine Jacke (außer bei -20 Grad vielleicht…). Dem Hund ist es sowas von ob er ein Strasshalsband trägt und sollte artgerecht gefüttert werden (gutes Futter ist zwar teuer aber die Delikatesshäppchen müssens nicht sein).
    So meine Gedanken zu dem Thema ;)

    1. Stimmt, Pudel haben keinen fellwechsel. Möpse haaren aber mehr als jede andere Hunderasse. Schwarze Möpse weniger, da diese keine unterwolle haben. Daher brauchen auch nur schwarze Möpse ein Mäntelchen im Winter. Beige Möpse kommen auch bei -20 grad “nackt” durch den Winter, sofern man jeden Tag rausgeht, damit sie ein Winterfell bekommen.
      Beim Sofa bin ich anderer meinung. ;) Möpse sind generell sehr sehr anhänglich und menschenbezogen. Sie empfinden es als Ausschluss vom Rudel wenn sie weggesperrt werden. Wegen des haarverlustes (und meiner Allergien) muss meiner nachts allerdings alleine schlafen. ;-/

  8. Bevor man sich einen Hund anschafft, sollte man wirklich gründlich überlegen, ob man dem Tier gerecht wird und welche Rasse zu einem passt. Wir haben insgesamt ein Jahr benötigt, um die passende Rasse und einen passenden Züchter zu finden, dazu noch die passende Hundeschule und und und…

    Liebe Grüße
    Anna

    http://stil-box.net/

  9. Ich finde Moepse ganz schlimm haesslich und wuerde mich richtig schaemen eine zu besitzen. Ist kein Hater KOmmi, nur meine Meinung.

    1. Also bitte!!! Ein Tier hässlich zu finden ist ja wirklich unglaublich. Und wenn du dich mit dem Mops auch noch schämen würdest dann scheint mit deinem Selbstwert wirklich nicht viel los zu sein.
      Natürlich kann einem ein Hund/eine Rasse mehr gefallen als ein andere aber ein Tier als hässlich zu bezeichnen ist wirklich arm.
      Jedes Tier ist schön, so wie auch jeder Mensch, aber das kann nur sehen wer auch mit dem Herzen sieht. Ich wünsche dir das auch du das einmal erfährst.

  10. Ich muss gestehen, unsere Entscheidung einen Hund zu uns zu holen war ziemlich spontan. Hätten wir (mein Freund und ich) zu lang überlegt, hätten wir es wohl gelassen. Wir haben mehrere Züchter und auch Hunde, deren Familie sie nicht mehr wollte, besucht. Unglaublich wie viele Leute die kleinen aufgeben, wenn sie nicht mehr gerade die süßesten Welpen sind, anfangen zu zicken und zu rebellieren, Teenager eben. Ja, nach 2 Wochen “Hundebesichtigungen” haben wir unsere kleine Maus gefunden. Oder sie uns <3 Bevor ich mich Sorgen um Hundeschule, -Versicherung oder Tierartzt gemacht habe, musste ich mir sicher sein, dass der kleine zu uns passt. Das einzige, was festgelegt war, war es dass ein kleiner Hund sein soll, damit wir ihn auf Reisen ohne weitere Probleme mitnehmen können. Und es wurde ein Mops. Ein Mopsmädchen. Und es vergeht kein Tag, in dem sie uns nicht zum (laut) lachen bringt. Ich liebe das spazieren gehen, auch im Winter. Wir lieben sie so sehr, sie hat uns zu einer Familie gemacht. Ich bin so froh, spontan gehandelt zu haben! Es waren die schönsten 3 Jahren meines Lebens bisher. Und wer weiß, wielleicht kommt noch eine zweite Mopsmaus zu uns!
    Ich bin Berufstätig, mein Freund auch, wobei er zum Teil von zu Hause aus arbeitet, deswegen funktionierts gut. Sie ist schlank genug, um mit uns in der Kabine zu fliegen und liebt ihre kleine Reisetasche! Wenn wir sie aus dem Schrank holen, brauchen wir nichts zu sagen, sie springt rein! Es ist als würde sie sagen "REISEN, YAY!" Und auch Bahn fahren findet sie toll. Wir planen unseren ersten Strandurlaub mit ihr im spätsommer. Es wird heerlich, bestimmt :-)

    Anna, trau dich, hole die nen Mops :-) Mein leben vor Mops war nicht komplett!

  11. Liebe Anna, als wir uns vor 8 Jahren dazu entschieden haben einen Hund in unsere vierköpfige Familie zu holen, haben meine Eltern zuerst überlegt welche Rasse am besten zu uns passt und wir haben uns für einen Riesenschnauzer-Buben entschieden. Meine Mutter hat sich über verschiedene Züchter informiert und wir sind dann auch auf die passende Züchterin gestoßen. Tierärzte haben wir nicht abgeklappert, wir gehen zu dem Tierarzt in unserer Nähe und sind sehr zufrieden mit ihm. (Wir waren vorher auch schon mit unserem Zwergkaninchen bei ihm)
    Zuerst war er im Hundekindergarten und später in der Hundeschule (durch die erste Hundeschule war unser Hund etwas unterfordert und meine Mutter ließ sich durch einen Bekannten auf die jetzige vermitteln), mittlerweile trifft sich meine Mutter nur noch zum Fährtensuchen mit ihrem Verein, die sich darauf unter anderem spezialisiert haben. Unser Hund bekommt nicht nur Trockenfutter (meine Mutter hat sich im Laufe der Jahre informiert und eingelesen), sondern er bekommt meistens von Oma und Opa auch mal eine Beinscheibe. Das heißt, er frisst auch die Nahrung, die eigentlich Hunde auch einmal fressen sollten: richtiges Fleisch und Knochenmark. Manchmal kocht meine Mutter auch Mohrrüben und gibt diese ihm zusammen mit Hackfleisch oder püriert Gemüse und mischt das unter das Trockenfutter oder Hähnchenmägen/Hähnchenschenkel oder ähnliches. Zum “Naschen” gibt es beispielsweise Hühnerfüße oder Pansen und was man alles aus verschiedenen Internetshops z.B. bekommt.
    Da ein Riesenschnauzer beschäftigt sein will geht vormittags mein Opa mit ihm spazieren und nachmittags meine Mutter, die mit ihm zusammen auch Fährten sucht (worin beide schon Deutscher Meister geworden sind). Wir haben große Freude an ihm und er ist unser fünftes Familienmitglied geworden, den man irgendwie auch als “Bruder” sehen kann. ABER dennoch muss er bestimmte Regeln einhalten, die IMMER gelten (er darf nicht ins Wohnzimmer und weder auf Stühle noch auf Tische springen, er darf sich nur im Erdgeschoss und im Keller aufhalten, er bekommt kein Essen vom Tisch und vieles weitere), denn er ist nun mal kein Mensch, sondern ein Hund und man sollte sich bewusst sein, dass dieser Hund vom Wolf abstammt und ihm die Dinge, die Menschen gerne machen etc. fremd sind, bzw. er sich nicht dafür interessiert (in Taschen getragen werden, den Futternapf in die Höhe zu stellen, damit er sich nicht abmühen muss, ihn zu verwöhnen, ihn zu überfüttern, ihm Kleidung anziehen etc.), denn er ist und bleibt ein Hund. Das schöne an Hunden (und Tieren allgemein) ist aber, dass sie dir vertrauen und du der beste Freund für sie bist und das ihr Leben lang und man jeden Tag aufs Neue Freude an ihnen hat und sie das Leben total bereichern.
    Wenn du also irgendwann die Zeit für einen Hund findest, dann hol dir einfach einen kleinen Mops zu dir und er wird großes Glück haben sein Leben mit dir teilen zu dürfen. Auch wenn du ohne Haustiere aufgewachsen bist brauchst du keine Angst haben, denn man wächst in die Rolle der Hunde-Mama genauso hinein wie in jede andere Rolle. Und so viel kann man nicht falsch machen, wenn man Regeln aufstellt, sich Zeit nimmt und ihn über Wiesen flitzen lässt und ihm Futter und Streicheleinheiten gibt (er stammt von den Wölfen ab und ist von Natur aus robust und zerbricht nicht so leicht, keine Angst!
    Wir wissen nicht, was wir die ganze Zeit ohne unseren Blacky (Black Diamond) gemacht haben und erst jetzt ist die Familie komplett. :-)

  12. Liebe Anna,
    ich finde es gut, dass Du Dir so viele Gedanken machst! Besser zu viele, als zu wenige!
    Ich habe mir auch lange Jahre einen Hund gewuenscht und habe es vor 2 Jahren dann gewagt. Ich lebe alleine, arbeite und reise. Ich habe mich bewusst fuer einen erwachsenen Hund entschieden, denn dort weisst Du charakterlich bereits, auf was Du Dich “einlaesst”. Mir war es vor allem wichtig, dass mein Huendin mit anderen Hunden klarkommt (weil sie tagsueber bei der Hundesitterin war) und Kinder mag (falls ich mal welche haben sollte). Ich habe mir sehr viele Gedanken gemacht, weil ich ja alleine die Verantwortung fuer sie trage, aber klappt alles super!
    Mittlerweile ist sie mit mir zusammen ausgewandert und ich habe einen Job, bei dem ich sie mit ins Buero nehmen kann. Das Wichtigste ist einfach, dass man bereit ist, alles zusammen durchzustehen, was immer kommen mag.
    Wenn ich verreise, nehme ich sie meistens mit, aber nicht immer. Ich habe liebe Menschen, die sie dann aufnehmen und die sie kennt und mag. Sie ist daran gewoehnt und weiss, dass ich immer wiederkomme und sie wieder abhole.
    Natuerlich muss man auch Kompromisse machen, doch ich habe gelernt, dass, wenn man wirklich moechte, sich auch immer eine Loesung findet!

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