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Noma

Food, Travels

“Nordic Coconut”

I can’t believe we did it: we’ve been to NOMA! Yes, the best restaurant in the world for three years in a row (2010, 2011, 2012). You can’t imagine how hard it was to get a table (we tried it for over a year) and then BAAAM! We got the table! A really nice one by the window… Everything was amazing; words just can’t describe! The food, the wine, the atmosphere, the service – everything was perfect and most important: very delicious. I’m so grateful to have made this experience. Food is so much more than we think. 

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Ich kann es immer noch nicht glauben: wir waren tatsächlich im NOMA! Das beste Restaurant der Welt, drei Mal in folge (2010, 2011, 2012)! Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie schwierig es war, einen Tisch zu bekommen! Aber nach mehr als einem Jahr haben wir es endlich hinbekommen und letzten Samstag war es so weit. Unsere Erwartungen waren riesig und ich war so aufgeregt!

Irgendwo versteckt, zwischen Lagerhallen und leeren Gebäuden, wo nicht einmal sich die Taxis auskennen, befindet sich das Noma-Haus, in der Strandgade 93. Wir mussten den Eingang etwas suchen, aber als wir reingekommen sind, wurden wir von ca. 20 Leuten mit einem herzlichen “Welcome to Noma!!” begrüßt und es fühlte sich an, als wären wir bei alten Freunden zum Essen eingeladen. Ich wurde noch nie so warm in einem Restaurant willkommen geheissen…

Unser Tisch hatte einen tollen Platz und ach, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll; es schwirren so viele Eindrücke in meinem Kopf! Neben uns sass übrigens Massimo Bottura, deren Restaurant “Osteria Francescana” den dritten Platz auf der Liste belegt.

Wir haben uns für das Menü mit Weinbegleitung entschieden. Jedes Glas hat perfekt zur Speise gepasst, die Getränkeauswahl hat wirklich Sinn gemacht und es war nicht so eine typische, einfallslose Weinbegleitung, die es in vielen Restaurants sonst gibt. Am Ende waren wir zwar ziemlich angetrunken, aber es hat sich gelohnt! Satt waren wir natürlich danach auch.

Am Anfang gab es unzählige Gläser Champagner mit ganzen 10 (!!!) Grüßen aus der Küche. Da konnte der Chefkoch sich richtig austoben und zeigen, wie kreativ er ist und dass man sogar Moos essen kann. Er schmeckte übrigens göttlich!

Danach ging es mit dem Hauptmenü weiter, mit seltenen Weinen und völlig neuen Geschmacksrichtungen; zum Beispiel Holzameisensalz. Es war wundervoll zu sehen, was man noch alles aus Essen rausholen kann, was noch möglich ist.

Noma ist erfrischend überraschend nach all den anderen Restaurants wo wir schon waren. Das Menü war perfekt und es zog sich wie ein roter Faden vom Koch durch den Abend. Meine Highlights waren der gegrillte Lauch, Moos, die Ente, das Dessert mit Kartoffelpüree, etc. eigentlich war alles EIN Highlight nach dem anderen. Was mir persönlich nicht geschmeckt hat, war der Seeigel, aber der schmeckte mir schon in Tokyo nicht; ich mag diesen Geschmack einfach nicht. Mein Freund fand ihn fantastisch (sogar besser als in Japan).

Der Service war sehr locker und es gab keinen steifen Dresscode – das Essen war im Mittelpunkt und kein Chichi weit und breit, nicht zu fancy, sondern ehrliche, pure, nordische Küche. So ist auch das Interior gehalten.

Den Druck, dem diese Köche ausgesetzt sind, merkt man nicht; sie kochen auch nur mit Wasser. Also fast. Und wisst Ihr was? Ich bereue keinen einzigen Bissen im Noma!

Selbstverständlich habe ich viele Bilder gemacht und nach dem Essen haben wir sogar eine exklusive Führung durch die Küche und das “Nordic Food Lab” bekommen. Ich fand es toll, dass man fotografieren durfte und ich Euch somit ein Stück ins Noma mitnehmen kann!

Wir haben an diesem unvergesslichen Wochenende Noma und Sightseeing in Kopenhagen wunderbar verbunden und ich bin sehr glücklich, dass wir dort waren.

Wart Ihr schon mal im Noma, bzw. wollt hin und habt vielleicht schon einen Tisch reserviert?

Wir waren eine der ersten Gäste und ich konnte so noch das fast leere Lokal fotografieren, bis es am Ende mega voll wurde:

Noma Copenhagen

Gooseberry and elderflower:

Noma Copenhagen

Moss and cep (Moos, den man in eine Sauce taucht – herrlich!):

Noma Copenhagen

Blackcurrant berry and roses (die Beeren reifen wochenlang):

Noma Copenhagen

Noma Copenhagen

Cheese cookies and stems:

Noma Copenhagen

Noma Copenhagen

Pickled and smoked quails eggs:

Noma Copenhagen

Monkfish liver and caramelized milk:

Noma Copenhagen

AEbleskiver and greens:

Noma Copenhagen

Toast and sea urchin:

Noma Copenhagen

Burnt leek:

Noma Copenhagen

Noma Copenhagen

Noma Copenhagen

Hausgemachtes Sauerteigbrot:

Noma Copenhagen

Squid and fennel:

Noma Copenhagen

Fresh milk curd and blueberry preserves:

Noma Copenhagen

Onions and pears:

Noma Copenhagen

Beets and aromatic herbs:

Noma Copenhagen

Cauliflower and pine, Cream and horseradish:

Noma Copenhagen

Noma Copenhagen

Potato and löjrom:

Noma Copenhagen

Noma Copenhagen

Bitter greens:

Noma Copenhagen

Wild duck, pear and kale:

Noma Copenhagen

Noma Copenhagen

Noma Copenhagen

Aronia berries and mushrooms:

Noma Copenhagen

Noma Copenhagen

Potato and plum (zusammen hat es einfach sensationell geschmeckt!):

Noma Copenhagen

Noma Copenhagen

Süsse Abschiedsgrüße aus der Küche:

Noma Copenhagen

Noma Copenhagen

Äthiopischer Bio-Kaffee, der nach Tee schmeckt:

Noma Copenhagen

Noma Copenhagen

Noma Copenhagen

Tour durch die Küche – kaum nachdem die ersten Gäste das Lokal verlassen haben, wird schon fleissig an Sachen für die nächsten Tage vorbereitet:

Noma Copenhagen

Die Schüsseln aus Eis werden vorbereitet; für Montag:

Noma Copenhagen

Nichts spezielles – ein Grill von Weber:

Noma Copenhagen

Nordic Food Lab im 1. Stock und Auszüge aus der nächsten Karte:

Noma Copenhagen

Noma Copenhagen

Noma Copenhagen

Da arbeitet man doch gern, oder?

Noma Copenhagen

Die Beeren, die wir weiter oben gesehen haben, hängen hier schon teilweise seit Wochen oder Monaten:

Noma Copenhagen

Master himself (in der Mitte): René Redzepi:

Noma Copenhagen

Wunderschön und gemütlich:

Noma Copenhagen

Noma Copenhagen

© www.mangobluete.com

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Comments 19

  1. Liebe Mangoblüte, ich bin etwas verwirrt. Auf der Seite steht doch, dass das Noma nicht das beste, sondern das zweit beste Restaurant der Welt ist. Wieso schreibst du dann hin es ist das beste ?
    Ich werde im Mai in das El Celler De Can Roca in Spanien gehe, DAS Weltbeste Restaurant und bin schon ganz aufgeregt.
    LG

    1. Lesen hilft: es war das beste Restaurant in 10,11 und 12 und auf der Seite steht natürlich der aktuelle Platz von 2013 -> Platz zwei

  2. Liebe Anna, Ihr MÜSST unbedingt noch zu Tim Raue nach Berlin…leider hat er den 3. Michelinstern dieses Jahr nicht erhalten, aber: unbeschreiblich!!! …wir sind über Neujahr in Florenz, und rate mal, wo wir das Silvesterdinner haben ;-) ich freue mich auf 3 italienische Sterne und 25 Gänge – was zieh ich bloß an??? :-D Freue mich, dass es Euch im Noma gefallen hat. Habt Ihr auch normal reservieren kònnen online? Ich war ùberrascht, wie “schnell” es bei uns geklappt hat. Bussi!

  3. Liebe Anna,
    herzlichen Dank, dass du die Bilder mit uns teilst. Toll, wie du die Stimmung eingefangen hast. Als wäre man selbst dabei gewesen. Kopenhagen ist meine absolute Lieblingsstadt (im Sommer ;-)). Es ist eine grosse Leistung für ein Restaurant, diesen Titel dreimal in Folge zu haben. Und auch wenn sie nicht mehr Nummer eins sind, ich werde (von deinen Fotos inspiriert) dem Restaurant in Zukunft sicher irgendwann auch einen Besuch abstatten.

    Alles Liebe, Tatti

    P.S. Habe vor kurzem einen Bericht über die neue Nummer eins gelesen. Hat sich auch ganz spannend angehört. Aber ein ganz anderer Stil. Nicht zu vergleichen. Ich finde das Noma sehr, sehr einzigartig.

  4. Ich liebe Beiträge wie diesen – Kopenhagen steht ganz oben auf meiner Reiseliste und sollte ich endlich einen Flug gebucht haben, dann folgt garantiert eine Reservierung im Noma – sofern ich einen Tisch bekommen kann ;)

    IN BED WITH FASHION

  5. Noma ist in der Tat eine Erfahrung für sich. Und Rene ist so down to earth – man trifft ihn gerne mal auf dem Fahrrad mitten in der Stadt. Hätte ich gewusst, dass ihr schon länger versucht habt, Plätze im Noma zu bekommen… Mein Verlobter hat ein Händchen dafür, immer wieder Tische abzugrasen (und nein, wir gehen dann nicht immer selber hin). Schön, dass Euch das Noma, aber auch Kopenhagen so toll gefallen hat.

  6. DER chefkoch schmeckte köstlich? ;)

    war sicher ein tolles erlebnis in diesem restaurant. über ein jahr wartezeit auf einen tisch, nicht übel! :)

  7. Wow beides Küche und Essen schauen wunderbar aus.
    Erinnert mich an die Massivholz Möbel in der Küche meiner Freundin. :)

  8. Da bekomme ich gleich wieder Appetit. Wir waren schon ein paar mal im Noma und es ist jedesmal wie eine große Uberraschungsparty. Man unterhält sich auch fast ausschließlich über das essen. Freut mich, dass es euch so gefallen hat. Wir haben schon für’s nächste Mal reserviert.
    Wir sind übrigens das erste mal in Wien ( im Moment grade). Es ist wunderschön und die vielen tollen Restaurants, ich glaube das wäre auch noch ein Standort für uns (sagt auch mein Mann :))

  9. Pingback: Flair – Blog Notes « Mangoblüte | Life & Style Blog

  10. Bestimmt toll, wenn mans mag. Ich hätte aber wahrscheinlich über die Hälfte davon nicht gegessen. Bei Moos und anderem Grünzeug hört es bei mir echt auf, haha.

  11. Pingback: Strolling around in Copenhagen « Mangoblüte | Life & Style Blog

  12. Pingback: Dinner at the World’s best Restaurant | Mangoblüte

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