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Out & About New York 2017

Photography, Travels

Der letzte Stop unserer USA-Reise war New York. Ich war schon mal dort und habe leider keine so guten Erfahrungen dort gemacht (Magen/Darm-Grippe, Schneechaos, schlechte Hotelnachbarn,…), umso mehr freute ich mich auf die 2. Chance, die ich dieser Stadt geben wollte.

Im Juni war es deutlich angenehmer, kein Zwiebellook, keine richtigen Sightseeing-Spots und Stops mehr. Dieses Mal haben wir den Fokus auf gutes Essen und einfach nur spazieren gehen, ohne Plan, ohne Hetze, gelegt.

Übernachtet haben wir im Baccarat-Hotel, welches ich nicht empfehlen würde. Das einzig Tolle war die Lage in Manhattan, an der 5th Avenue, gegenüber MoMa. Das Frühstück war nicht sehr üppig, der Service sehr lasch, es gab im Hotelzimmer keinen Conditioner für die Haare (man musste dafür einen “Special Request machen – wtf?? bei einem 5*-Hotel). Das Zimmer war ultraklein, selbst für New York-Verhältnisse. Aber gut, wenn man gerade im besten Hotel der Welt übernachtet hat, kann alles andere danach nicht mehr so zufriedenstellend sein…

Was ich euch sehr empfehlen kann, ist eine kleine Reise nach Brooklyn zu machen:

Ein Mal für Peter Luger Steak (der BESTE!!!!) und ein zweites Mal für Fette Sau. Beide wundervolle, sehr leckere Restaurants!

Cronuts® (ganz einfach online vorbestellen) habe ich natürlich auch probieren müssen, aber ganz ehrlich? Totally not worth the hype! Viel zu süss und irgendwie nichts besonderes, ich glaube, ich hatte sehr hohe Erwartungen gehabt. Dagegen war der Dough’Sant (der Nachmacher sozusagen) bei ChikaLicious, den wir am Vorabend probiert haben, viel besser! Und wenn ihr schon dort seid, esst bitte ein Eis! Es wird in einer Eistüte aus Churros serviert!

Für Foodie-Insider-Tips haben wir die App “Extreme Foodies” (früher Foodiehub) genutzt; die hatten wirklich tolle Empfehlungen die auch der Wahrheit entsprochen haben.

Dieses Mal haben wir auch endlich in das MET geschafft, was ich euch auch sehr ans Herz legen kann. Ideal für regnerische Tage in New York, aber unbedingt sehr viel Zeit für dieses Museum einplanen!

Wir sind pro Tag ca. 18 Kilometer zu Fuss gegangen (um auch eventuelle Leckereien zu verbrennen…) und es tat so gut, diese Stadt ohne Winterjacken und Stiefel zu erkunden. Alles war sehr spontan und ich hatte das Gefühl, New York zum ersten Mal näher kennengelernt zu haben…

© www.mangobluete.com

Comments 8

  1. Hey Mango, ich bin noch immer eine treue Leserin.
    Aber in letzter Zeit wirkst du auf mich in vielen Posts so schwer zufriedenzustellen. Es ist anstrengend zu lesen, dass alles nur “okay” und “mittelmäßig” war, was für mich vermutlich die Welt wäre. Ich mag dieses Mäkeln an Kleinigkeiten nicht – deine Posts haben mich glücklicher und inspirierter gemacht als du trotz deines lifestyles (der deinen Blog ja schließlich interessant macht) noch bescheidener auf mich gewirkt hast und mehr über Eindrücke, Menschen, Mode und Athmosphäre während deinen Reisen geschrieben hast anstatt dich über mangelnden Conditioner in Hotels zu echauffieren.

    Ich hoffe du verstehst, dass ich so nicht glaube eine weiterhin so treue Leserin zu bleiben.

    Ich vermisse den alten Blog! Dennoch: Lg, Sophie

  2. Da hast du aber schöne Bilder gemacht und tolle Eindrücke eingefangen. Ich liebe New York, obwohl ich noch nie da war. Irgendwann erfülle ich mir diesen Wunsch aber gewiss. :) Ich verstehe Sophie, also meine Vorposterin. Vielleicht ist Mango aber einfach momentan depressiv, jeder hat mal eine schlechte Phase im Leben und da ist eh alles scheiße. Man weiß es ja nicht, es muss ja nicht gleich sein dass sie undankbar ist für ihr Leben.

    Alles Liebe http://www.stilundleben.blogspot.de

  3. Hach, tolle Fotos, wie immer!
    Dass du dich über solche Kleinigekeiten echauffierst, finde ich insofern in Ordnung, weil deine Maßlatte einfach mittlerweile sehr hoch ist und es quasi unmöglich ist dich 100% zufrieden zu stellen. Aber muss immer alles 100% perfekt sein? Das macht doch das Leben aus. Und in einem Hotel gibt es nunmal keinen Condi, in einem anderen ist dann halt mal eine Kakerlage (übrigens kein Zeichen von mangelnder Hygiene wie viele denken). Da könntest du vielleicht mal versuchen, das ganze auf eine Metaebene zu sehen und dir vor Augen zu führen, wo du überall schon warst, was du schon tolles erlebt hast usw. und dass du deshalb einfach einen extrem hohen Anspruch hegst, den man aber einfach kaum erfüllen kann. Dann kommt es dir vielleicht gar nicht mehr so “schlimm” vor, wenn mal eine Kleinigkeit fehlt :-)
    Liebe Grüße

    1. Ergänzung: Ich möchte dieses Fass jetzt eigentlich gar nicht aufmachen, aber es brennt mir auf den Lippen: Bei solch einem Beispiel sieht man mal wieder, dass Geld einfach ab einem gewissen Grad nicht mehr glücklicher macht. Dieser Blog repräsentiert selbstverständlich nur einen kleinen Ausschnitt aus deinem Leben, doch falls dieser Ausschnitt repräsentativ IST, würde ich fast behaupten, ich bin mit meinem bischen Geld glücklicher, weil einfacher zufrieden zu stellen. Aber ich stelle fest, dass auch meine Messlatte steigt: Ich war vor einigen Monaten das erste Mal in meinem Leben mit meinem Freund in einem (für unsere Verhältnisse) Luxus-Hotel. Es lag direkt am Strand, innen war alles voller Marmor, wir wurden mit Sekt empfangen und irgendwo spielte jemand Piano. Es war ü b e r w ä l t i g e n d. So etwas hatten wir noch nie erlebt. Wir haben uns wie die glücklichsten Menschen auf der Welt gefühlt und wünschten uns, dieser Moment würde niemals aufhören. Ich kann mir denken, dass, wenn wir das nächste Mal in solch ein Hotel kommen, es nicht mehr so überwältigend sein wird, denn sowas hatten wir ja schließlich schonmal gesehen. Der Mensch ist leider ein Gewöhnungstier.

  4. Liebe Anna,
    ich stimme dir zu – ich selbst hatte auch das Gefühl das man New York erst ab der zweiten Reise so richtig kennen lernt.
    Schöner Post und das mit dem Conditioner kann ich auch nachvollziehen, wenn man schon so viel Geld für ein Hotel zahlt sollte das schon mit drin sein.

    Liebe Grüße aus München,
    Emily

    http://www.envoguebyemily.de

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