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Keto Granola

Food, Healthy Lifestyle

Am Anfang des Jahres habe ich einen umfangreichen Gesundheitscheck gemacht (kann ich sehr empfehlen) und meine Blutwerte sind sehr schön bis auf eine Änderung: seit ich mich ketogen ernähre, hat sich mein Cholesterinspiegel drastisch verändert.

Man heilt das eine (PCOS) und ruiniert das andere – oder so. Deswegen muss ich meine Ernährung neu überdenken.

Meine Herausforderung: den Grad zwischen Keto und wenig Cholesterin zu schaffen. Und deswegen fange ich mit Frühstück an.

Früher sah mein Frühstück in etwa so aus: Speck, 2 Eier, Käse, Butter, 1/2 Avocado, Gemüse – Low Carb, kaum Zucker, reichlich Fett und Cholesterin.

Ich fing an, nach Alternativen zu suchen und inspiriert durch Pinterest habe ich mein eigenes Keto-Granola Rezept erfunden. Es ist sehr sättigend, man kann es wunderbar als Müsli mit (Nuss-)Milch, Cottage Cheese oder griechischem Joghurt kombinieren oder als Topping für Acaibowls und Smoothies verwenden.

Ausserdem versuche ich in der Früh immer öfter ein paar Scheiben hochwertiges Brot (auch spezielles Eiweißbrot) zu essen; statt Speck wird Bio-Räucherlachs genommen und die Butter wird ausgelassen und nur Avocado geschmiert. Das ist nicht mehr ganz keto, aber ich muss ausprobieren, wie “weit” ich gehen kann.

Das ist das Rezept für mein Keto-Granola:

  • 2 EL natives Kokosöl
  • 2 HV Nüsse (Pecan, Walnüsse, etc.)
  • 2 EL Sonnenblumenkerne
  • 2 EL Leinsamen geschrotet
  • 2 EL Mandeln gemahlen
  • 2 EL Mandeln gehobelt
  • 2 EL Chiasamen
  • 2 EL Hanfsamen
  • 2 EL Kokoschips
  • 2 EL Kakaonibs
  • 2 TL rohes Kakaopulver
  • 2 TL Macapulver
  • 2 TL Zimt

Bei 160 Grad das Kokosöl schmelzen lassen. Die Nüsse in einer beschichteten Pfanne leicht anrösten und hacken (nicht zu fein). In einer Schüssel alle Zutaten vermengen, Kokosöl dazu geben, verrühren und auf ein Backblech mit Backpapier das Granola dünn ausbreiten. Ungefähr 25-30 Minuten bei 160 Grad Ober- und Unterhitze backen, nach ca. 15 Minuten Backzeit die Masse etwas durchmischen. Abkühlen lassen und in einem luftdichten Gefäss aufbewahren.

Es ist sehr crunchy, überhaupt nicht süss, sehr schokoladig und man merkt gar nicht, dass Hafer oder ähnliches fehlt!

Und falls ihr Tipps für cholesterinarme Frühstücksrezepte habt; her damit!

© www.mangobluete.com

Comments 7

  1. Hallo Anna,
    Ich finde es super, dass du dich so auf deinen körper verlässt und dich da so mit beschäftigst.
    Allerdings halte ich nicht so viel vom Gedanken dass man den Cholesterin stark mit der Nahrung beeinflusst. Sondern ich denke eher dass das irgendwo „vorgegeben“ ist. Wichtig ist auch dass du unterscheidest zwischen dem guten und dem schlechten Cholesterin – da ist es auch egal, wenn er gesamt etwas zu hoch ist.
    Seit ich mich Keto ernähre ist mein gutes Cholesterin im mittleren Bereich, während der gesamte und das „schlechte“ eher im unteren Bereich liegen und ich ernähre mich seit 3 Jahren so! Ist sogar besser geworden.
    Aber wsl weißt du das selbst. Man findet ja auch viel im Internet dazu. Bin gespannt, was du berichtest nach der Umstellung.

    1. Klar gibt es eine genetische Disposition, aber die Ernährung kommt auf jeden Fall on top und mediiert das Ganze. Also wenn Anna zu einem erhöhten CHolesterin neigt, sollte sie erst recht drauf achten. Aber genau, an’s gute und schlechte Cholesterin habe ich auch schon gedacht. Da hat dein Arzt dir ja sicher was zu gesagt? Das Gute senkt ja sogar das Schlechte usw. Also solltest du mit gutem gewissen weiter deine Avocado und auch viele andere Dinge essen können :) Übrigens hat Leinöl auch richtig viel gutes Cholesterin. Aber du isst auch schon manchmal Leinsamen, oder?

  2. Annual health check up is for our family MUST, every year in January, even our 12 y.o. son which is having a very basic and we, parents more like Nasa test almost;) I agree, it is to recommend for everyone. What I am a bit wondering is your source of inspiration for breakfast, I think Pinterest is perhaps not the best idea. I would still be very moderate with coconut oil which is sooo popular recently but not really good (except our hair or body). I guess it will make an explosion of lots of health problems in the future. Perhaps being in a food business means having a different approach and perspective, however be careful girls.

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