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Keto Dinner: Lizza

Food, Healthy Lifestyle

Neulich war ich beim Merkur am Hohen Markt – ich geh da sonst nie rein, weil es mir dort viel zu voll und zu eng ist und es dort nie normale Milch gibt, sondern nur die Länger Frisch in zig Ausführungen und die Aufzüge dort eine Katastrophe sind, wenn man ein Wagerl dabei hat.

ABER: mir ist dort was ins Auge gefallen: Lizza – Low Carb Pizza, die auch noch ketotauglich ist, (und vegan) also habe ich sie mitgenommen. Denn sie besteht aus Goldleinsamen, Chia und Kokosmehl.

Ein paar Tage später habe ich sie ausprobiert und ich bin sehr positiv überrascht! An die klassische Pizza wird sie zwar nie rankommen, und ich hätte sie etwas länger backen sollen (habe sie ca. 7 Minuten vorgebacken und später mit dem Belag auch zu kurz – man muss sie nämlich zuerst 4-8 Minuten bei 200 Grad vorbacken, umdrehen nicht vergessen, belegen und dann nochmal minimum 8 Minuten backen, aber Anna weiß es ja besser…

Jedenfalls hat sie dennoch geschmeckt, die Konsistenz war auf den ersten Biss etwas zäh und gummiartig (was wohl an der zu kurzen Back-Zeit lag) aber sie schmeckte sehr gut. Ich werde auf jeden Fall noch eine zweite Base holen und sie dann länger vorbacken und den richtigen Mozzarella kaufen, meiner war nämlich viel zu flüssig und überhaupt nicht zum Backen geeignet… Und auch die Salami war nicht ideal, aber man kann nicht alles haben.

Meine Lizza war perfekt um die Lust auf eine richtige Pizza zu stillen, ausserdem macht sie sehr lange satt und ist super schnell fertig!

Ich habe eine Tomatensauce, Cherrytomaten, Mini-Mozzarella-Kugeln (die auf dem Foto sind NICHT empfehlenswert!!) und Salami draufgetan, bisschen Salz und Olivenöl dazu.

Die traurige Optik konnte der frische Basilikum auch nicht mehr retten, aber sie schmeckte viel besser als sie aussah! Isch schwör!

So, eine Woche später habe ich einen neuen Versuch gewagt:

Bei 200 Grad 8 Minuten vorgebacken, Löcher mit Gabel einstechen, umdrehen, belegen mit Tomatensauce, “trockener” Mozzarella, Salami, Tomaten, Parmesan und Salz (kein Olivenöl). Dann noch 9 Minuten bei 230 (!!) Grad backen, fertig! Es schmeckte sehr viel besser, aber der Lizza-Boden war immer noch chewy und knusprig aber hart. Mir hat es dennoch geschmeckt, der Belag war dieses Mal auch perfekt!

Aber die Lizza backen (und beschaffen) ist schon ein bisschen Rocket Science!

Ach ja: ich habe die Lizza selber entdeckt und gekauft #notsponsored 

Erster Versuch aka FAIL: bitte nicht diesen Mozzarella für die Lizza benutzen:

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Sad Pizza:IMG_0042

Zweiter Versuch eine Woche später, aus Fehlern gelernt:

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© www.mangobluete.com

Comments 9

  1. Das Produkt kenn ich von den Loewen im TV, probier ich mit Philadelphia statt Paradeiser

  2. Sehr süßer Artikel.
    Ich mag es sehr, dass deine Art (über dich) zu schreiben, so sympathisch geworden bist. Du bist mittlerweile wirklich eine der letzten wenigen Bloggerinnen denen ich gerne folge.
    Obwohl du ja überdurchschnittlich mehr Geld zur Verfügung hat, wirkst du bodenständiger und sympathischer als manch andere Damen im Netz, die eigentlich, vom Lebensstil bzw. dem finanziellen Background mehr “von nebenan” sind.
    Weiter so!

    1. Post
      Author

      Liebe Christine,

      vielen herzlichen Dank! Das ist ein sehr schönes Kompliment, ich habe mich riesig gefreut! <3

      Liebe Grüße,
      Anna

  3. Deine kurze und doch so genaue Beschreibung vom Merkur – ich lach Tränen! Sehr wahr.
    Guten Hunger – und du hast Recht, die richtige Belagwahl und dessen Konsistenz ist leider oft eine Wissenschaft für sich! Geschmolzen schmeckt vieles richtig grauslich.

  4. Anna….super ! Vielen Dank für die vielen tollen Rezepte. Kann gar nicht genug davon haben.
    xoxo

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