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Happy Monday!

Life

Ich habe es schon so oft beobachtet, wie unhöflich, unfreundlich oder sogar grob manche Menschen mit Kellnern, Reinigungspersonal oder Augustin-Verkäufern (Strassenzeitung) umgehen. Dieser Umgang sagt sehr viel über den Charakter dieser Menschen aus, finde ich. Und meine Beobachtungen wurden bis jetzt immer bestätigt.

Es ist ein Geben und ein Nehmen in unserer Gesellschaft, aber immer nur Nehmen ist auch nicht das Wahre.

Manche suchen sich gezielt “Freunde”, die für das Business von Vorteil sein könnten, aufgrund der Kontakte oder anderer Möglichkeiten und behandeln im Gegenteil Leute, die ihnen nicht weiter helfen können oder wollen, abwertend und respektlos. Ich habe für mich vor einiger Zeit beschlossen, mich von solchen Menschen fernzuhalten, weil ich schon sehr oft ausgenutzt wurde. Und wisst Ihr was? Es fühlt sich so herrlich an, wenn man sich von diesem Ballast befreit und nur von Menschen umgeben ist, denen man nichts geben muss und die einen trotzdem mögen.

Also lasst Euch nicht ausnutzen und achtet mal darauf, wie Menschen andere Menschen, die nichts (oder nicht viel) für sie tun können, behandeln. Vielleicht öffnet das dem einen oder anderen die Augen.

Happy Monday!

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Comments 18

  1. Gut gesagt und leider wahr. Ich sehe das immer im Bus, wenn die Leute es nicht für nötig halten, den Busfahrer zu grüßen. Die meisten halten nur stumm ihre Karte hin und ignorieren den Fahrer . Das finde ich unmöglich. Ich grüße immer und die Busfahrer freuen sich.

  2. Sehr viel Wahres dran.
    Ich bin immer wieder entsetzt wie abwerten Menschen zu Menschen sind, die wahlweise nicht Standesgemäß sind oder eben keinen aktuellen Mehrwert bieten.
    Auch im Job habe ich diese nach oben Buckeln (um nicht schleimen zu verwenden) und nach unten treten Mentalität nicht verstanden. Genau so nervt mich ein schlecht behandeln auf Grund Andersartigkeit in jeder Form. Sicher gibt es Extreme mit denen auch ich nichts anfangen kann. Aber ein Mindestmaß an Höflichkeit und Respekt ist gute Kinderstube und zeugt von einem starken, selbstbewussten Character, der es nicht nötig hat andere Klein zu machen um sich selber besser zu fühlen.
    Es gibt da dieses schöne Zitat dessen Urheber mir entfallen ist:
    Man muss nicht das Licht des anderen ausblasen, um das eigene Licht heller erscheinen zu lassen.

  3. Leider trifft das auf viele in unserer Gesellschaft zu. Vor allem bei persönlichen Begegnungen kann ich das nicht nachvollziehen. Wenn die Kassiererin grüßt und der Kunde reagiert nicht darauf, finde ich das mehr als unhöflich.
    Wenn ich auch ‘mal zu jemandem unfreundlich bin, dann liegt das niemals am Status der Person, sondern reflektiert meistens die Art wie man mir selbst begegnet. Wobei ich auch daran arbeiten könnte, es jedoch wahrscheinlich gar nicht so will…

    1. Sehr schön gesagt, genauso empfinde ich es auch. Gerade am Wochenende beim Einkauf an der Käsetheke erlebt. Vor mir die typische Yuppiemutter in erkennbar teurer Mode mit angesagter It-Bag und zwei verzogenen Rotzlöffeln. Diese Frau kann weder ‘GutenTag’ noch ‘Danke’ und/oder ‘BItte’ sagen, der Tonfall macht sein übriges. Den Kindern wird so auch gleich vorgelebt, wie man mit nicht standesgemäßen Personen umzugehen hat. Widerlich! Gruß,. Heidi

  4. ich stimme voll zu! es gibt nichts furchtbareres als noch oben buckeln und nach unten treten, wie man in österreich so sagt…

  5. Toll gesagt. Der Umgang mit anderen Menschen ist einer meiner pet-peeves. Ich kann es nicht ausstehen wenn jemand schlecht behandelt wird. Ich stand den einen Tag an der Kasse als jemand an die Kassen herüber gerufen wurde an denen man alles alleine macht. Der ältere Herr wusste ganz offensichtlich nicht genau wie er damit umzugehen hatte (was ich auch total nachvollziehen kann!). Der Verkäufer der in der Nähe stand wurde immer irritierter. “Sie müssen das so machen!” “Nein, Sie müssen das richtig rum davor halten” “Verstehen Sie denn nicht was ich Ihnen sage?!”. Dann bin ich hinüber gegangen, denn das konnte ich mir nicht länger anhören. Sagte dem Verkäufer was ich von seiner Art hielt und half dem Herrn dabei die restlichen Gegenstände über den Scanner zu ziehen und einzutüten.
    Das ist vielleicht ein sehr krasses Beispiel aber solche oder weniger extreme Beispiele beobachte ich leider viel zu oft und es macht mich traurig und wütend.

  6. Wie wahr liebe Anna. Ich habe eine zeitlang in einer Mensa hier an der Uni München gejobbt. Das war teilweise richtig heftig, wie sehr man von den meist Jungen Menschen, es waren dort hauptsächlich Studenten, stigmatisiert wurde, nur weil man hinter einer Essenstheke arbeitet.
    Ich hab’ mir dann immer gedacht: Du #§&% wenn du wüsstest, dass ich auch studiere und im Endeffekt genau auf deiner Höhe bin. Aber naja, gottseidank muss ich dort nicht mehr arbeiten und letztendlich siegt irgendwann sowieso das Karma:)
    http://www.youcausemetrouble.blogspot.com

  7. Super geschrieben. Hab das Gefühl als wäre es von mir. Solche Erfahrungen musste ich leider auch schon machen.
    Schön das du einen Weg gefunden hast damit umzugehen.

    LG ;-)

  8. Vielleicht sollten wir uns alle bewusster machen, dass es gerade diese Menschen sind, denen wir mit besonders viel Respekt und Freundlichkeit entgegen kommen sollten. Sind es nicht genau diese Jobs (Reinigung, Müllabfuhr etc), die die wenigsten von uns gerne machen wollen? Immer wenn ich den Müllmännern begegne bin ich so dankbar dafür, dass sie tun, was ich nicht tun wollen würde. Ja, wofür ich mir “zu fein” bin. Denn gäbe es all diese Menschen nicht, müssten wir es selbst machen oder in unserem Unrat ersticken.

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