Den nächsten Tag in Bangkok wollten wir komplett mit Sightseeing verbringen und waren von Früh bis spät in der glühenden Hitze unterwegs.

Wir haben die SkyTrain bis zum Rat Burana Pier genommen und sind von dort aus mit dem Boot weiter bis zum Pier 9 gefahren, wo sich das Wat Phra Kaeo (Tempel des Smaragd-Buddha) befindet. Diese kurze Bootstour ist sehr empfehlenswert, weil man an einigen schönen Tempeln vorbeizieht und sich etwas abkühlen kann. Ausserdem spart man sich eine verrückte Tuk Tuk Fahrt (es gibt keine SkyTrain zu diesem Tempel).

Um dort hin zu gelangen muss man an einem bunten Lebensmittelmarkt vorbei und unbedingt die gebratenen Bananen probieren! Beim Eingang zum Tempel gibt es eine Touristenfalle, in die wir beinahe hineingetappt sind, wenn wir nicht gewarnt worden wären. Deswegen warne ich Euch jetzt hier: Ein freundlicher Mann steht vor dem Eingang und sagt, man soll weiter nach rechts gehen und dort die Tickets kaufen. Dort angekommen sagt ein anderer netter Mann, dass man in den Tempel nicht reindarf, weil die Mönche gerade essen und beten und man um 14:30 wiederkommen soll. Ob wir einen Stadtplan dabei hätten, fragt er auch. Dann gibt er Tipps, man könnte in der Zwischenzeit (wir waren um 12:30h dort) diesen, diesen und jenen Tempel besuchen (er hat sie auf meiner Karte markiert). Er würde uns sogar ein Tuk Tuk (die Fahrt kostet umgerechnet nicht einmal 2 Euro) organisieren. Als wir schon in den Tuk Tuk einsteigen wollten, kam eine Europäerin zu uns gelaufen und meinte, das ist ein Trick, es ist eine organisierte Gruppe, er lügt, denn es hat alles offen, wir sollen bloß nicht mitfahren.

Aber was soll man tun? Die Thais wirken so lieb und nett und vertrauenswürdig; sie wollen auch ihr Geld verdienen. Es wäre sicher auch nicht schlimm geworden, wenn wir mitgefahren wären, bloß hat der Wat Phra Kaeo bis 15:30 Einlass und es wäre echt schade, wenn wir das nicht gesehen hätten, denn es war unser letzter Tag in Bangkok. Und diesen Tempel darf man einfach nicht verpassen! Wir haben schnell reagiert und sind wieder zurückgelaufen, zum eigentlich Eingang, und alles hatte selbstverständlich offen. Also lasst Euch da nichts reinreden!

Ich würde Euch empfehlen, vor Ort auf jeden Fall einen Audio Guide zu nehmen, und die Punkte zusammen mit der Besichtigungskarte anzuhören und mitzugehen. Die Guides sind limitiert und man sollte sich schnell dort anstellen. Es ist auch sehr ratsam, lange Hosen und Oberteile, die die Schultern bedecken, anzuziehen, beziehungsweise etwas zum Umziehen dabei zu haben. Ansonsten muss man überteuerte Hosen vor Ort kaufen, bzw. Hemden ausborgen…

Dieser Tempel ist atemberaubend schön! Ich habe noch nie etwas dergleichen gesehen! So viel Gold, so farbenfroh und ausgefallene Formen und Figuren. Mit dem Audio Guide macht es besonders viel Spaß, sich alles anzuschauen und die Details zu bemerken. Die Tour dauert ungefähr eineinhalb Stunden und es gibt innen drin noch ein paar interessante Museen und ein kleines Café.

Ach ja; wenn man in Thailand einen Tempel betreten will, muss man seine Schuhe ausziehen. Es ist ratsam, Flip-Flops oder ähnliches zu tragen, was man schnell aus- und wieder anziehen kann; wir haben uns gefühlte 100 mal die Schuhe zugebunden…

In der Nähe befindet sich der nächste Besichtigungspunkt: Wat Pho (die liegende Buddha-Statue). Ich wusste, dass es riesig ist, aber dass der Buddha SO riesig ist, habe ich mir echt nicht gedacht! Passt bitte beim Staunen auf Taschendiebe auf – überall wird davor gewarnt…

Danach sind wir mit dem Tuk Tuk ins China Town gefahren, wo ich eine echte Durian-Furcht probiert habe!! Lustiger weise war sie sehr lecker und hat überhaupt nicht gestunken. Da war ich schon ein bisschen enttäuscht, denn ich war innerlich auf viel Schlimmeres eingestellt…

Ich bin mir sicher, dass es Abends in China Town sehr interessant sein könnte. Die ganzen Märkte sind auf jeden Fall einen Besuch wert und das leckere Strassenessen muss ich Euch nicht mehr vorschwärmen.

Am Abend waren wir noch viel unterwegs, unter anderem auch in Patpong, wo man von Clubbetreibern mit Flyern zu “Ping-Pong-Shows” und Ähnlichem fast schon belästigt und sehr unangenehm überhäuft wird… Ich habe nur gehört, dass der Film “Hangover 2″ in Bangkok gedreht wurde und man deswegen unbedingt in den Patpong-Viertel  gehen müsste. Warum, weiß ich bis heute nicht…

Der liegende Buddha:

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Auf dem Boot:

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Am Pier angekommen:

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So leckere gebratene Bananen:

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Am Eingang zum Tempel:

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Im Königspalast:

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Da drin ist der Smaragd-Buddha (den man leider nicht fotografieren durfte – aber er ist viel kleiner, als ich es mir ausgemalt habe):

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Dieses Foto kennt Ihr bereits:

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Ich bin aus dem Staunen nicht mehr herausbekommen…

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China Town:

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Rotlichtviertel:

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5 Comments

  1. Miss Steffi says: January 23, 2014 • 11:07:00

    Also das Patpong Viertel ist glaub ich nur für Männergruppen “interessant”, ausser 100 Bars. Leuchtreklamen und Ping Pong Shows mit ihren Keilern findet man dort wirklich nichts.

    Empfehlenswert am Abend ist der Nightmarket – ein recht großer Markt der lange offen hat & zum Handeln einlädt bzw. was mich eigentlich immer mehr interessiert hat – es gibt dort einen riesigen food court mit straßenstandähnlichem Essen, manchmal spielt dort sogar eine Liveband.

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  2. Klarissa says: January 23, 2014 • 21:42:50

    Liebe Anna! Ich finde Deine Fotos und Reiseberichte wunderschön und sehr inspirierend! Wegen Dir denken mein Mann und ich ernsthaft nach, genau so eine Reise wie Du und Dein Freund es gemacht haben, anzutreten. Deswegen bin ich sehr froh für noch so jeden kleinen Tipp von Dir! Danke für die Warnung wegen dem Trick vor dem Eingang! Ich bin schon auf weitere Beiträge sehr gespannt!
    Liebste Grüße aus Deutschland,
    Klarissa

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  3. Jen says: January 24, 2014 • 08:19:30

    Sehr tolle Fotos ! Ich liebe gebratene Bananen, die sind so lecker. Das mit dem Trick ist recht gemein, gut das ihr gewarnt wurdet.

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  4. Tina says: January 24, 2014 • 08:22:36

    Stehen da Wachen/Soldaten vor dem Tempel? Um Taschen zu kontrollieren?
    Haben die Angst vor Anschlägen ?
    Ansonsten : Tolle Fotos !!!

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  5. […] einfach Spaß, neue Städte zu entdecken, die verschiedenen Kulturen kennenzulernen, das Essen, die Tempel in Bangkok und Loh Samui, die Menschen in Taipei und so vieles […]

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