47

Fast Fashion

Fashion, Personal

Ich habe schon sechs Artikel zu dem Thema verfasst und werde es immer wieder gerne tun: ich will die Funktion des Blogs nutzen und auf eine 30-minütige Reportage auf ZDF aufzeigen: Mode zum Wegwerfen – das Prinzip Primark. Ihr könnt es jederzeit kostenlos anschauen.

Es ist zwar immer wieder das selbe, aber ich kann nicht oft genug darauf hinweisen, weniger einzukaufen, mehr auf die Traumteile zu sparen und zu überlegen, ob man das Teil wirklich, wirklich braucht und ob man das dann auch wirklich tragen wird. Das könnte die katastrophalen Arbeitsbedingungen in den Herstellungsländern ändern und der Konsument spart am Ende Geld.

Ausserdem wurde in der Reportage gezeigt, dass manche Kleidungsstücke Krebserregende Stoffe enthalten – alleine da würden bei mir schon längst die Alarmglocken läuten. Ich war ein einziges Mal in meinem Leben aus Neugierde in einem Primark und bin vor dem Gestank nach ca. 2 Minuten geflüchtet…

Was ich ganz, ganz toll finde: TOP SWAP! Bringt fünf Teile mit und tauscht sie gegen fünf andere Teile, unter dem Motto “Kleider wechseln Leute”. Der nächste findet am 16. November im Novomatic Forum statt. Warum nicht einfach tauschen statt kaufen? Hier geht es zur Anmeldung.

Weitere Artikel zu dem Thema auf meinem Blog:

pinterest

via

Follow on Bloglovin

Comments 47

  1. Rena

    Genau das versuche ich immer mehr umzusetzen: lieber auf gute Teile zu sparen! Die Teile, die ich mir dadurch kaufen konnte, liebe ich alle außerordentlich und trage sie zum Teil schon seit mehreren Jahren :) In einem Primark war ich noch nie, daher kann ich dies nicht kommentieren …

    Schönes Wochenende und liebe Grüße von Rena

    http://dressedwithsoul.blogspot.de

  2. VtotheE

    Deswegen bin ich extrem viel auf Kleiderkreisel unterwegs.Dort kann man seine alten Klamotten auch gegen andere Teile eintauschen.Seitdem kaufe ich kaum noch in Geschäften.

  3. Karin

    Bei uns in der Schweiz gibt es Primark bisher nicht- allerdings gibt es immer wieder Anstalten (wie auch im Moment), den Laden bei uns einzuführen. Meiner Ansicht nach haben wir schon genug Möglichkeiten, um Wegwerfmode zu shoppen. Was wirklich fehlt wären Läden, die zwischen High Fashion und Billigkette stehen und dennoch nicht allzu bieder rüberkommen, wie zum Beispiel Caroll oder Filippa K.

  4. Tatjana

    Ich bin ganz deiner Meinung!! Lieber 1 gutes Stück als 10 qualitativ minderwertige! H&M ist dafür ein perfektes Beispiel, kauft man dort zB ein Basic Tanktop und wäscht es einmal verzieht es sich sofort, kaufe meine Basics nur noch von J.Crew, Calvin Klein,.. Und wenn jetzt jemand kommt mit “aber bei H&M kostet ein Tanktop nur €9.90″ ja, aber wie oft muss man das nachkaufen weil es sich verzieht und nach dem Waschen nichtmehr gut aussieht? 10 mal im Jahr bestimmt, damit kommt man auch auf €100,-

    1. Baya

      Waaaas? Im Ernst? Du schmeißt/hast 10 Basic Shirts im Jahr weg/geschmissen? Wäscht du deine Shirts mit Steinen?
      Ich hab mittlerweile auch oft teurere Marken ausprobiert (eine Stufe über Esprit), mit dem Ergebnis, dass die Qualität genau dieselbe ist. Meine Calvin Klein Unterhöschen konnte ich ernsthaft nach zwei Mal waschen wegwerfen. Die vom H&M trage ich bis die originale Farbe nicht mehr erkennbar ist :D Das gute Gewand wird halt in denselben Fabriken zu denselben Konditionen von denselben Näher/innen produziert…

  5. Joella

    Ich seh das genauso. Lieber ein bisschen warten – Geld auf die Seite sparen – und sich was qualitativ hochwertiges kaufen. Da kann mans ich dann viel länger drüber freuen. Man muss ja nicht den vollen Preis zahlen, man kann ja auch so Schnäppchen machen. Ich finde mir immer was im Outlet – klar ist es dann nicht genau von der aktuellen Saison aber ich trage sowieso das, was mir gefällt.. egal aus welcher Saison.

    Grüßle Joella von http://www.joellas-day.de

  6. Nina

    Ich finde es gut und wichtig dass man auf diese Themen aufmerksam macht, aber ich für meinen Teil muss leider ganz ehrlich sagen, dass ich es aufgegeben habe auf Besserung in dieser Thematik zu hoffen, wenn ich mir tagtäglich ansehe welche Massen an Menschen genau diese Verkaufspraktiken unterstützen, dann kann sich nicht wirklich etwas ändern, leider.

    http://www.spreadyourevent.blogspot.com

  7. Jenny

    Bin auch für Qualität statt Quantität, finde aber bei Kleidung ab und zu ganz passable Teile bei H&M und Zara, die ziemlich lange halten (Kleider, Cashmere-Pullis). Primark ist wieder eine andere Kategorie…. Am besten finde ich die Designer Outlets, wo ich mir dann auch Basics kaufe. Statt 10€ kostet ein schwarzes T-Shirt dann 30€, schaut aber um einiges hochwertiger aus und hält ewig. LG, Jenny
    http://www.crackberrycream.com

  8. lila

    Also dieser Post von dir ist nicht glaubwürdig. Du schreibst so gut wie nie etwas über Arbeitsbedingungen/Herstellungsbedingungen, kaufst Pelze und machst Urlaub in Luxus-Ressorts in diktatorischen Regimen. Und dann prangest du hier etwas an, das du selbst nicht nutzt.

    1. k4rla

      denkst du je darüber nach wer in deinen Hotels arbeitet putz und wäscht? oder die dame vor dem geschlossenen Hermes shop über die du mal berichtet hast, glaubst du die kann sie davon am Ende eine Birkin kaufen?! die Thematik ist wichtig aber du bist die falsche um über uns zu richten! Verkauf deinen halben Kleiderschrank (oder verschenk ihn doch gleich an die armen Arbeiter) und komm dann nochmal an um über dieses Thema zu diskutieren, (obwohl das dass falsche Wort ist, du gehst eh nie auf die Kommentare ein) LG

    2. whitespace

      Hallo Mangoblüte,

      da muss ich zustimmen. Und teuer !== fair produziert…auch die meisten Designer lassen in Billiglohnländern produzieren. Deshalb wäre es super, wenn du nochmal ein bisschen weiter recherchieren würdest.

      Du schreibst ‘Das könnte die katastrophalen Arbeitsbedingungen in den Herstellungsländern ändern und der Konsument spart am Ende Geld.’ – das mag wohl sein, viel schneller würden sich die Bedingungen allerdings ändern, wenn überhaupt keine Produkte mehr gekauft würden, die unter solchen Bedingungen hergestellt werden…

      Denk(t) mal drüber nach :)

      Viele Grüße
      whitespace

  9. Lucia

    wenn man arm ist, kauft man sich hundert billige Sachen. Wenn man reich ist, kauft man sich hundert teuere Sachen.

    1. Tatjana

      Es gibt ein gutes Sprichwort “Ich bin zu arm um billig einzukaufen”

      1. Lucia

        Ich kenne das Sprichwort, das habe ich oft selbst gesagt. Aber ich sage dir was anderes: Billig ist meistens schlecht, aber teuer ist nicht immer gut.

  10. Joy

    Hm, in der Reportage wird ja auch versucht den Zuschauern zu übermitteln, dass man nicht immer so übertrieben viel konsumieren sollte. Und nicht böse gemeint, aber Du konsumierst doch auch viel? Zwar nicht bei Primark und Co.

    Aber nur weil “Made in Italy” oder “Made in France” in den Designerartikeln steht, heisst es noch lange nicht, dass das Leder oder der Stoff auch wirklich in Italien oder Frankreich hergestellt wurden. Es weist gelegentlich daraufhin, dass das Endprodukt in Italien oder Frankreich produziert wurden. Doch nicht, dass die dazu benötigten Materialen auch in den jeweiligen Ländern produziert wurden.
    Somit kannst Du dir nicht wirklich 100% sicher sein, dass die jeweiligen Designer nicht Leder oder Stoffe aus Bangladesh, Indien etc benutzen. Zudem wird die Baumwolle ja hauptsächlich in Asien gewonnen, und auf diesen Plantagen arbeiten leider auch viele Kinder.

    Und was ist mit dem Pelz, den Du zuhause hängen hast? Der kommt fast immer aus China. Und die Tierhaltung und Bedignungen sind katastrophal. Es gibt noch eine Reportage, die vor zwei Wochen auf ZDF lief, die wäre noch interessanter für Dich. Der Titel: “Gift auf unserer Haut”. Es ist wirklich sehenswert.

    Ich möchte somit Primark und die anderen Ketten NICHT in Schutz nehmen und ich versteh auch Deine Message und ich finde es super, dass Du andere Menschen darauf aufmerksam machen willst. Das Problem ist nur, dass Du du dich eben nicht 100% vorbildhaft verhälst, da du dir ständig etwas Neues kaufst, ohne es wirklich zu brauchen.

    LG

    1. Mieze

      Wollte mich nur kurz der Doku-Empfehlung anschließen. “Gift auf unserer Haut” ist unbedingt sehenswert und sehr augenöffnend.

      Ansonsten ist der richtige Weg vielleicht einfach weniger und bewussterer Konsum. Das hat meines Erachtens nicht so viel mit Geld zu tun – man ist kein per se “besserer” Konsument, wenn man 20 teure Teile kauft, im Vergleich zu 20 billigen. Man sollte einfach nur – je nach Budget – versuchen, nachhaltig zu konsumieren.

  11. Cla von Glam up your Lifestyle

    Liebe Anna. Über was du hier in deinem heutigen Post schreibst, hat shon seine Richtigkeit und wir sollten unser Kaufverhalten überdenken. Ich selbs auch. Bitte nicht böse sein, aber du gehst doch auch gerne und viel shoppen, nur in höheren Preisklassen. Ich denke dass viele luxuslabels auch zu schlechten Bedingungen produzieren lassen. Die teuren Preise werden nicht auf die Löhne umgesetzt.

    Hochwertige Qualität hält sicher länger, aber wie lange soll eine kleine Angestellte auf eine Kaschmir Pullover für 800€ sparen. Manche können sich nun mal nur Dinge von Primark kaufen.
    Aber das muss jeder mit sich selbst vereinbaren können.
    http://glamupyourlifestyle.blogspot.de/?m=0

  12. Leandra

    Es tut mir leid Anna, aber ich kann dich nicht ernst nehmen. Klar, die Herstellungsmethoden/bedingungen für Primark sind schrecklich (auch bei H&M, Zara etc.), aber hast du dir schon mal vorgestellt, wie schrecklich die Herstellung für Pelz (welchen du ja so gerne trägst) ist? Was für Qualen die Tiere erleben müssen? Es gibt ein Sprichwort: Zuerst vor der eigenen Tür kehren ;)

  13. Katja

    Mitttlerweile versuche ich meinen Konsum einzuschränken und weniger zu kaufen. Ehrlich gesagt fällt mir persönlich das nicht leicht, aber am Beispiel Schmuck versuche ich mir das zu verinnerlichen. Lieber ein paar Klassiker und schöne Hingucker als eine volle Schublade Kram. Da trage ich auch öfters und lieber die Schmuckstücke und erfreue mich mehr daran.
    Bei Kleidung finde ich das schwieriger – da ist die Mode auch entsprechend vielfältiger.

    1. Lucia

      Ich bin auf Kosmetik umgestiegen.. Wenn die Tube leer geht, dann wird es weggeschmissen.. (Allerdings muss man an die Verpackungen denken, Umweltverschmutzung.. ein Teufelskreis)

  14. Anni

    Ich finde auch man sollte sein kaufverhalten überdenken und nicht zu sehr auf “billig” setzten, Leider haben nun mal nicht alle Menschen die Möglichkeit auf Qualität zu achten, weil einfach das Geld fehlt, dafür ist es ok, schließlich müssen diese Menschen ja irgendetwas tragen! Aber sobald man die Möglichkeit hat, solche Unternehmen nicht mehr unterstützen zu müssen, sollte man eher auf Nachhaltigere Mode setzten.

    Grüße Anni

    http://fashionhamburg.blogspot.de/

  15. svetlana

    ich finde das prinzip “kaufen um es nie zu tragen” sehr sehr blöd!
    ich weiß noch, wo du deinen artikel zu h&m verfasst hast. da hat es bei mir klick gemacht und ich habe fast eineinhalb jahre auf h&m verzichtet. ich habe da auchmein kaufverhalten geändert.
    heute kaufe ich zwar wieder bei h&M ein, aber ich überlege mir, ob ich es denn wirklich brauche. und wenn ich es kaufe, trage ich es auch immer :)

    lg
    svetlana von Lavender Star

  16. sammie

    Dass Primark nur Mode zum Wegwerfen macht stimmt ja so auch nicht.
    Ich hab ein Paar Basic Shirts von Primark (2€) und die sind jetzt nach 4 Jahren noch immer super in Schuss, eben so wie drei Paar Stiefel und diverse andere Schuhe.
    Zum Vergleich haben meine Shirts von Cos (ich weiss ist jetzt auch nicht die Edelmarke,kostet aber 10mal mehr als Primark) nach 2mal waschen Löcher und Nähte die aufgehen.
    Was die Arbeiterbedingen angeht,ja klar sind die nicht immer korrekt.Ist bei verschiedenen Luxuslabels aber sicher nicht anders.
    Primark war zum Beispiel die einzige Marke die beim Einsturz in Bangladesh den Arbeitern etc sofort Hilfe zugesagt hat und sie auch heute noch unterstützt. Alle anderen Firmen haben sich gleich davon distanziert obwohl zu 100% gewusst war dass die auch dort produzieren.

    1. Anna

      Manchmal hat man Glück, und die Sachen halten etwas länger. Man muss allerdings darüber nachdenken, was hinter den 2 Euro für ein T-Schirt steckt… welche Arbeitsbedingungen im Herstellungsland, der Rohstoff (und seine Herstellung), Transport… unter Garantie leiden viele Menschen darunter, dass Du ein T-Shirt für 2 Euro kaufst!

      1. sammie

        Ja klar,aber wer garantiert mir denn dass es bei den teueren Marken nicht genau so ist? Niemand. Made in Italy zum Beispiel heisst ja auch nur dass das Produkt dort fertiggstellt wurde,der Rest des Produkts kann unter den gleichen Konditionen wie das Primark Shirt hergestellt worden sein.

  17. Tamara

    Hut, Sandalen, Tasche, Pullover, Sneakers, Tasche, Tuch, Armband, Pulli, Schuhe … bei den Einkäufen die du in den letzten Monaten getätigt hast, solltest du, liebe Anna, mal dein Konsum-/Kaufverhalten überdenken. Ich lese deinen Blog wirklich sehr gern, aber dieser erhobene Zeigefinger, das gefällt mir nicht. Es gibt einfach Menschen mit sehr wenig Geld, die sich einfach gewisse Dinge nicht leisten können. Für eine Neverfull müsste ich fast ein ganzes Jahr lang mein gesamtes Gehalt sparen. Ich muss aber auch noch von irgendwas leben … Ich finde, alle sollten vernünftig sein und nur die Sachen kaufen, die man wirklich braucht. Im jeweiligen Rahmen. Wenn sich jemand halt mal nur H&M leisten kann – so be it.

  18. vere

    leider produzieren auch die teuren und guten marken in den armen laendern.
    die schlagen dann eben noch mehr rpozente beim verkauf heraus.
    du solltest vielleicht einmal aufzeigen wo LV & Co ausbeuten!

  19. Aljana

    Ich finde, dass es zu leicht gesagt ist, man solle auf wenige schöne und qualitativ hochwertige Teile sparen. Wenn man 1300 oder 1400 Euro netto verdient (und damit j aauch nicht ganz unten in der Einkommensleiter steht…) ist es besonders in einer Großstadt schon schwer Miete, Auto und Lebenshaltung (evtl auch mal einen Urlaub…) zu finanzieren und sich trotzdem auch modisch und einigermaßen abwechslungsreich zu kleiden.
    Zwei hochwertige Jeans, die ich im Wechsel wasche, befriedigen zum Beispiel nicht mein Bedürfnis nach “Hose”. Eine teure Handtasche reicht mir persönlich auch nicht. Es müssen keine 20 billigen sein, aber das, was ich als gewisse Grundausstattung betrachte um mich privat (und beruflich) entsprechend präsentieren zu können, umfasst definitiv mehr als eine Tasche oder zwei Jeans… Aber mehr als 100 bis maximal 200 Euro kann ich mit dem Gehalt nicht für Mode ausgeben… da freue ich mich über günstige Angebote der Mode-Discounter.

    Im Übrigen muss die Diskussion konsequenter fortgesetzt werden, wenn man zum Beipsiel an Lebensmittel.
    LG Aljana

  20. Kat

    Ich sehe das ähnlich wie Aljana. Bei uns in der Region arbeitet mindestens jeder 4. Arbeitnehmer im Niedriglohnbereich (und nein, das sind keinesfalls alles Leute ohne Studium oder Berufsausbildung), da wird es insgesamt schon schwierig, über die Runden zu kommen.
    Sicher ist es wichtig, sich Gedanken zu machen über nachhaltiges Konsumieren (egal, ob Kleidung, Lebensmittel, Strom u.a.), aber mit 1000 Euro netto habe ich zwangsläufig im Alltag zunächst andere Prioritäten als Sparen auf einen Pullover oder eine Tasche, die ein Viertel oder mehr meines Jahreseinkommens kostet. Eine Sophia Coppola Bag wird bestimmt ein Traum bleiben müssen.
    Ich freue mich immer, wenn im Sale die Gelegenheit kommt, die Basics etwas aufzustocken. Kaufe nach Möglichkeit schon sehr selektiv und geplant ein – und ich kann nicht unbedingt sagen, daß mit dem Preis zwangsläufig die Qualität steigt, wobei ich Primark bisher auch nicht kenne.

    1. whitespace

      Wenn man das wirklich will, kann man auch mit 1000 Euro netto oder weniger super nachhaltig zu leben. Nämlich indem man weniger kauft. No offense, aber was ich immer nicht ganz verstehe: Warum wollen Menschen immer neue Dinge kaufen? Besonders auf Kleidung bezogen. Ist der Kleiderschrank denn nicht irgendwann voll?

      1. Kat

        Nun, ich verstehe die Sucht des ständigen Neukaufens auch nicht, da Shopping für mich kein Hobby ist – und wenn man nach zwei Jahren die einzigen richtigen Winterstiefel ersetzen muss, fällt das bei mir nicht unter Exzessiv-Shopping. Ich trage Sachen, bis sie verwaschen oder defekt sind und das geht vermutlich schneller, wenn man nur vier Büroblusen hat statt 20, egal, ob von H&M oder Armani ;-)
        Was mir in manchen Beiträgen (und nicht spezifisch hier auf Anna bezogen) fehlt -trotz Verständnis für die Motivation des nachhaltigen Kaufens!- ist die Einsicht, daß andere Lebensrealitäten existieren außer der eigenen. Und daß man da manchmal etwas Toleranz zeigen sollte, nicht jeder kann so leben, wie er es vielleicht idealiter tun möchte.
        Vermutlich ist die Situation aber anders, wenn man vielleicht einen Blog hat und da meint, für die Leser in Zugzwang stehen zu müssen. Der Gruppendruck bei Teenies ist auch nicht zu vernachlässigen… und das Standhalten ist da besonders schwierig.

  21. Helena

    Die Ikone dieser fastfood-Mode ist eindeutigt Fsahionhippieloves! Anni postet im Stundentakt neue billigmode auch China leider auch oft fakes wie ihr LOVE Armband dasselbe welches du trägst. Leider gibt es viele Blogger wie sie die nur auf “immer-neue-Sachen” Posten stehen :(

  22. htc

    Dass Menschen eher bei Primark, H&M etc. einkaufen hat höchstwahrscheinlich weniger mit dem Konsumverhalten, sondern eher mit der finaziellen Situation zu tun.
    Leider wird nicht jeder mit einem goldenen Hermes Löffel im Mund und in Armani Windeln geboren, das was du leichtfältig für eine Nacht im Hotel bezahlst enspricht meistens einer kompletten Monatsmiete bei anderen und die meisten deiner Leser_innen werden bestimmt nicht die Summe im Monat verdienen, die du (oder dein Freund) für deine Bottega Veneta Clutch oder dein Cartier Love Armband ausgegeben hast.
    Es gibt wichtigeres als Mode und Konsum.

    P.S.: Dein iPhone, Macbook, iPad etc. wurden unter den selben Voraussetzungen hergestellt wie die von dir verhassten Primark, H&M etc. Produkte.

  23. Sophie

    Ich finde es schade, dass du immer wieder Diskussionen mit deinen (teilweise zu inhalstsleeren) Posts auslöst, aber dich dieser und den dazugehörigen Kommentaren partout entziehst… Im Prinzip wird hier kurz was angeprangert und dann wars das wieder für die nächsten zwei, drei Monate. Natürlich musst du nicht auf jeden hier reagieren, allerdings würden ab und zu Reaktionen deinerseits eventuell eine etwas tiefgreifendere Message vermitteln als “Billig ist böse, zu viel einkaufen ist böse, spart alle auf Highend!”
    So gern wie ich deinen Blog verfolge und mir gerne deine tollen Fotos anschaue, manchmal sollte man sich entweder intensiver mit etwas auseinandersetzen, oder das Thema einfach nicht zum xten mal so kurz und knapp in den Raum werfen.

    1. D

      Jeder der mangoblüte schon länger liest, weiß das dieses thema hier immer wieder auftaucht, um aufmerksamkeir zu erhaschen. ich glaube nicht, dass sie es ernst meint, sonst würde sie a) kommentieren und b) vorschläge machen, was man sich für sachen kaufen kann, “auf die man spart”. Das ist doch sowieso der größte witz liebe anna, denn auf welche sachen hast du denn das letzte mal gespart. ich verstehe diese thematik, aber als wirtschaftsstudentin ( studierst du überhaupt noch?), müsstes du am besten wissen, wie die textilwirtschaft funktioniert und das genau solche blogs und zeitschriften das ganze am laufen halten. deine fotos sind wirklich nett anzuschauen, aber inhaltlich sind deine beiträge meistens genauso so leer wie dieser hier. es geht nur ums konsumieren und sonst rein gar nichts. wenn du wirklich der meinung bist, dass deine leserinnen sich mehr gedanken darüber machen sollten, dann sei doch mal ein vorbild! das wirst du aber nicht schaffen, weil es dir egal ist… dein einziger lebensinhalt bestehet aus essen und noch mehr essen, shopping, lv, reisen, und fotos im internet posten und sonst nichts… natürlich alles gesponsert von papa und freund. ach ja und deine leserinnen, die deinen blog erst berühmt gemacht haben zu kritisieren, dass sie sich deinen lifestyle nicht leisten können (die anderen hast du eh schon vergrault). denkst du manchmal vorher nach, was du so schreibst oder postest???

  24. Selina

    Hast du denn schon jemals in deinem Leben auf etwas sparen müssen, liebe Anna? Denkst du wirklich, du bist ein besserer Mensch, weil deine Klamotten den Designerstempel haben und teuer waren? Ich hoffe wirklich dir ist bewusst, dass Kleidungsstücke von Designern noch lange nicht unter besseren Bedingungen hergestellt wurden, als die von H&M, Primark und Co. Du kaufst so viel, wovon du sicher auch schon ähnliche Sachen besitzt und denkst ernsthaft, du könntest andere Leute wegen ihres Konsumverhaltens verurteilen? Es muss echt schön sein, sich erhaben zu fühlen, einfach nur weil man mehr Geld als der Durchschnitt hat.

  25. Sanja

    Liebe Anna,
    du konsumierst ebenso bis zum Umkippen, es steht dir also absolut nicht zu über andere herzuziehen, die nicht ganz so viel Budget zur Verfügung haben. Und bist du wirklich so naiv zu glauben, dass deine Luxusgüter unter fairen und ökologischen Bedingungen hergestellt wurden? Hier kannst du dich mal informieren, wie beispielsweise deine Lederschuhe http://help.orf.at/stories/1696255/ oder unter welchen Arbeitsbedingungen deine Apple-Geräte produziert werden http://www.stern.de/wirtschaft/news/unmenschliche-arbeitsbedingungen-in-china-das-maedchen-das-sich-wegen-apple-umbringen-wollte-2047881.html & http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-05/china-foxconn-suizide .

    Wach endlich auf aus deinem präpotenten Traum!

  26. k

    Was ich unglaublich finde ist, dass sich hier keiner über Primark aufregt und deren Herstellbedingungen. Mode zum wegwerfen bedeutet doch in diesem kontext doch nicht das die billigen shirts schneller kaputt gehen sondern das die käuferinnen immer wieder (im Wochenrythmus?) neue sachen nachkaufen um jeden trend mitzumachen und weil es so verdammt billig ist geht es ja auch. Ich verstehe wirklich nicht wieso fast alle kommentare Anna anprangern! Grad sie geht sehr gut mit ihrer kleidung um und pflegt sie, wahrscheinlich auch weil eine tasche halt 2000€ kostet und nicht 20€ und dadurch schnell zu erdetzen ist.

  27. Pingback: Wenn Modeblogs auf einmal auf Nachhaltigkeit setzen - wie findet ihr das? - Seite 2

  28. Üffi

    Ich bin gerade dabei diese Reportage zu verbreiten und zu teilen, teilen, teilen! Ich denke, daß viele, die dort bei Primark kaufen NICHT darüber nachdenken, wie diese Preise zustande kommen. Immerzu sehe ich Teenies in der Stadt, die viel mehr als eine solche Tüte schleppen. Meist sind es gleich 3 – 4 und das nicht nur einmal im Jahr, sondern sehr regelmäßig. Es geht um die Lust am shoppen und darum, bei YT oder auf dem Blog oder unter Freunden die aktuellste Kollektion zu tragen. Primark ist immer knallvoll, Das Kaufhaus mit FAIREN Produkten ist unweit von Primark, auch in der Berliner Schloßstrasse. Aber PRIMARK ist angesagt und hip – der Rest ist vielen (auch Kommentatoren hier) leider sehr egal. Sie hacken lieber gleich wieder auf Anna herum!

    Anna jetzt vorzuwerfen, Chanel, Vuitton und Hermès würden in denselben Werkstätten produzieren ist doch lachhaft! Eine Chanel Jacke ist handgenäht, ebenso wie eine Hermès Tasche. Diese Dinge werden in Europa hergestellt. Die Themen Leder, Baumwolle und Pelz sind ein andere Sache – die Produktion der Rohstoffe kommt noch vor den im ZDF Beitrag gezeigten Näherinnen. Allerdings findet man bei Primark wohl kaum Leder und Pelz – dort gibt es Kunstfasern oder womit auch immer gefärbte Baumwolle. Der gesundheitliche Aspekt ist jungen Menschen aber auch oft sehr egal – war es mir in dem Alter auch, das ist normal.

    Nachdenkenswert sind für mich eher folgende Zahlen: 30 – 50 € Monatslohn für eine Näherin, über den Punkt sollte man hier diskutieren und über die Lebensbedingungen der jungen Frauen, die im Film gezeigt wurden. Sie sind genauso jung/alt sind, wie die Mädels, die kreischend zum Shopping fahren und sich neben anderen Dingen eine Bluse kaufen, die sie dann nicht mal tragen, weil sie sie nicht probiert haben. Mich haben die Mädels in dem Film ziemlich irritiert, um es mal freundlich auszudrücken. Aber wie wir hier lesen können, ist das die Masse, die gerne bei Primark, H+M, Zara und Co. einkauft. Einen ZWANG (auch wirtschaftlichen) dazu gibt es sicher in den seltensten Fällen. Ein Beispiel von mir: ich habe gestern auf dem Flohmarkt eine SEVEN Jeans (neu mit allen Etiketten und direkt aus USA importiert) eingekauft – für 10 €. Da habe ich gegenüber Primark wohl sogar noch einen Euro gespart :D

  29. Viktoria

    Liebe Anna,

    ich finde es super, dass du dich diesem Thema annimmst und nachhaltiges Shoppen so unterstützt!
    Wenn du Klamottentauschparties liebst, solltest du mal auf unserer Seite Swapaholics.de vorbeischauen. Bei uns hast du die Möglichkeit online mit vielen anderen Mädels deren nicht mehr so geliebte Schätze gegen deine zu tauschen zu tauschen.

    Viel Spaß!

  30. Pingback: Sandal Scandal – Copycat Zara « Mangoblüte | Life & Style Blog

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *