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Fashion Flash!

Fashion Flash

Falls Euch gerade langweilig sein sollte, habe ich zwei interessante Zeitungsartikel und ein lustiges Video für Euch zusammengetragen, über die ich gerne Eure Meinung hören würde:

In dem ersten Artikel geht es um Lifestyle-Blogger, vor allem Frauen, perfektes Leben und was Martha Steward damit zu tun hat. Die Autorin hat perfekt das in Worte gefasst, was ich auch schon lange beobachtet habe… was meint Ihr?

Der zweite Artikel befasst sich mit der “bizarren Preisexplosion der Luxusmode” und warum Frauen die Sachen dennoch kaufen. Ich frage mich, wie lange Modeinteressierte die Preiserhöhungen von Chanel & Co. noch mitmachen werden.

Und zum Schluss etwas zum Lachen, obwohl es eigentlich traurig ist:

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Comments 11

  1. …auch bei blogs wie the blond salad wirds nicht nur friede freude eierkuchen geben, und auch sie wird mal einen bad hair day haben- nur wer will das sehen?- die masse bestimmt nicht— wer denkt das immer alles nur perfekt abläuft ist naiv- selbst schuld-

  2. Sehr sehr gute Artikel :) Vielen Dank, dass du sie mit uns geteilt hast. Ich persönlich finde die Blogs a la Blonde Salad toll und verfolge Chiaras Story schon lange… Allerdings ist Chiara zum Marketingpüppchen motiert und hat jegliche Authentizität verloren. Ich finde man kann ihren Blog eigentlich schon gar nicht mehr Blog nennen. Nichts desto trotz finde ich sie super und das, was sie sich geschaffen hat wirklich beachtlich. Dennoch bin ich der Meinung, dass Blogs erst richtig funktionieren, wenn man die jeweiligen Autoren authentisch wirken und die Leser sich teilweise mit ihnen identifizieren können. Wenn Chiara auf ein Produkt aufmerksam macht, dann nur, weil sie dafür bezahlt wird (was ja auch nicht schlimm ist, denn so verdient sie schließlich ihr Geld). Wenn eine Bloggerin allerdings von ihrer Douglas Ausbeute schreibt und meint, dass sie vom neuen Dior Parfum restlos begeistert ist, so wäre das für mich eher ein Anstoß in den nächsten Douglas zu rennen, das Parfum zu testen und evtl. zu kaufen :)

  3. Wir leben in einer absolut medien-übersättigten Welt wie ich finde, es ist nicht mehr so einfach Aufmerksamkeit zu erregen. Das überträgt sich natürlich nicht nur auf die noch perfekteren Mütter oder die noch beneidenswerteren Lifestyle-Bloggerinnen sondern auf alles – vor einigen Jahren noch, musste ich mir dumme Blicke an jeder Ecke gefallen lassen, eben weil ich zum Beispiel an Händen und Hals tätowiert war – heute ist das absolut nichts “Besonderes” mehr (nicht, dass ich es drauf angelegt hätte – ist einfach was mir gefällt) – es laufen 20 jährige herum die einen Kleinwagen auf der Haut tragen und noch nicht mal eine abgeschlossene Ausbildung haben. Es ist alles zu einer riesigen Selbstvermarktungspirale geworden – einfach nur sein Leben so leben wie man es gut findet zieht nicht mehr – den wenn’s die Anderen nicht auch gut finden, und man für sein Neues Kleidungsstück nicht mindestens 100 Likes bekommt ist es komplett egal ob es einem selbst gefällt oder nicht. Und so glaube ich lässt sich das auf alle Bereiche des Lebens übertragen ob es jetzt das Mutter Dasein ist, das Singleleben, das Beziehungsleben, das Berufsleben – alles muss ins beste Licht gerückt werden – und so werden die Stepford Frauen die noch vor einigen Jahren persifliert wurden auf einmal zum Lebensziel einer 19jährigen – aber bitte eine von Kopf bis Fuß tätowierte Stepford Hausfrau – denn sonst ist es ja nichts Besonderes mehr und keiner würde auf den Like-Button klicken.

  4. Den Artikel in der Welt habe ich heute Morgen schon gelesen.
    Dabei dachte ich …wann kommt denn wohl endlich LV als Beispiel? Für mich ist es nach wie vor eine zweischneidige Angelegenheit.
    Einerseits denke ich, dass Labels zusehen müssen, dass deren Ware nicht zum Allerweltskram verkommt. Wenn man sich auf Instagram umschaut, dann sieht man andauernd Mädchen, die ihre 30er Speedy posten: “Endlich, habe so lange darauf gespart!” Und genau das ist ja nicht die anvisierte Kundengruppe von Louis, Chanel und Co. Diese Marken möchten sich nicht an Menschen verkaufen, die lange für eine Tasche sparen, sondern sie richten sich ganz bewusst an diejenigen, die sich die Speedy gleich in drei Größen und Mustern kaufen. Solche Menschen repräsentieren den Lifestyle dieser Labels und um die Exklusivität zu wahren, versucht man dies eben durch kontinuierliche Preiserhöhungen.
    Ich kann es auch ehrlich verstehen, als Designer würde ich auch nicht wollen, dass hunderte Mädchen meine Speedy, Galleria und Co zu H&M und Pimkie kombinieren.

    Allerdings finde ich auch, dass eine Preissteigerung allein der Fairness halber auch mit mindestens gleichbleibender Qualität einhergehen sollte. Vergleiche ich meine Speedy aus dem letzten Jahr mit meiner Noé aus 1998, dann bin ich entsetzt, wie dünn und minderwertig sich das Canvas mittlerweile anfühlt. Mit der Noé war noch nie etwas, eine Neverfull habe ich schon zwei Mal umtauschen dürfen, weil sich eine Beschichtung gelöst hat. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass die Qualität gerade bei Louis Vuitton immer schlechter wird.
    Und genau das ist für mich der unangenehme Beigeschmack an der ganzen Sache, ich bin gerne bereit, für exklusive Taschen etwas mehr zu zahlen, aber dann erwarte ich auch, dass die Qualität stimmt.

      1. Ja? Ich habe mir den Artikel noch einmal gründlich durchgelesen, darin geht es um die perfekte Scheinwelt, die einem durch Blogger vorgegaukelt wird. Ich reduziere mich oder mein Kaufverhalten auch nicht auf äußere Umstände, ich sage bloß, dass Labels wie Louis Vuitton, Chanel und Konsorten eben ein bestimmtes Klientel ansprechen wollen und versuchen, dies durch dauernde Preiserhöhungen zu schaffen und ich dies einigermaßen nachvollziehen kann. Thats it :)

  5. Ich finde es traurig, dass Frauen sich auf einem langen steinigen Weg emanzipiert haben und sich jetzt selbst wieder auf Aussehen, Heim und Partner/Kinder reduzieren. Mit dem Unterschied, dass sie heute auch noch beruflich erfolgreich sein müssen.

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