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Dinner @ Takazawa, Tokyo

Food, Travels

So here I am, back to reality. No more nice Japanese around me, no more wet towels pre- and after dinner, no Cherry Blossom trees, no delicious Melons. If I could I would go back to Tokyo in a heart beat and work as a Ramen Girl somewhere. BUT on the other hand I have so many pictures and stories to share with you, like this one: 

I call it Takazawa – or how I got out of my comfort zone.

Takazawa is a tiny Japanese restaurant with only eight seats. Don’t ask me how we even managed to get there a table but we wanted to go there when we visited Tokyo for the first time some years ago. Chef Yoshiaki Takazawa does his magic on a block in the middle of the room while his wife Akiko serves the precious works of Art to us and explains in a faultless English the dishes. 

You can hear “Ahhhs”, “Ooooooohs” and “mmmmmhhhs” across the room till I squeak because Akiko brought me a glas full of funny looking little fish inside swimming alive in a broth. Long story short: eat it or not. After 20 minutes observing their black eyes and the tiny bodies swimming from one end to the other I was thinking silly stuff like “will they swim up my esophagus if I swallow them alive?”. At the end it was the freshest fish I’ve ever had! By the way, the fish is called Ice Goby and is a very rare Japanese delicacy. So now I have something to tell other people in the next 10 years. Oh and I have a short video on Instagram to show off. 

The other dishes we had at Takazawa were more then amazing and I would highly recommend you to visit this special restaurant. Book in advance and enjoy a wonderful and unforgettable evening as we did!

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Ich bin wieder in der Realität zurück. Keine netten Japaner mehr um mich herum, keine feuchten Tücher in Restaurants, die man vor- und nach dem Essen bekommt, keine Kirschblüten, keine leckeren Melonen und auch sonst würde ich am liebsten sofort wieder nach Tokyo abhauen und als Ramen Girl eine Stelle suchen.

Aber dafür habe ich eine Menge Geschichten und Fotos für Euch von dieser unglaublichen Reise mitgebracht, die nur darauf warten, veröffentlicht zu werden.

Zum Beispiel diese hier. Ich nenne sie Takazawa – oder wie ich lernte, aus meiner Comfort Zone herauszukommen.

Takazawa ist ein Japanisches Restaurant, mit maximal 8 Plätzen. Durch Zufall und Glück (wir wollten schon bei unserer letzten Reise nach Tokyo dort essen gehen) haben wir zwei der begehrten Plätze ergattert. Chef Yoshiaki Takazawa kocht (eher zaubert) in der Mitte auf einem Block wie auf einer Bühne essbare Kunstwerke und seine Frau Aikiko serviert die Schätze und erklärt im blumigsten Englisch, was wir gerade dabei sind, zu essen.

Lauter “Ahhhs”, “Ooooooohs” und “mmmmmhhhs” hört man durch den kleinen Raum summen bloß ich musste fast quicken, als Akiko mir ein Glasgefäß mit kleinen, lustigen, schwimmenden Fischchen hinstellte (hier habe ich ein Video bei Instagram davon gepostet) und meinte, sie verstehe es, wenn wir es nicht essen können, aber wir könnten es ja probieren. Mein Gegenüber trank das Gläschen ohne mit der Wimper zu zucken aus. Ich habe ca. 20 Minuten damit verbracht, die Fische anzustarren, ihnen in die kleinen, schwarzen Teddybäraugen zu schauen und mir doofe Fragen zu stellen, wie “schwimmen sie meine Speiseröhre wieder hoch, wenn ich sie unzerkaut schlucke?”. Kurz bevor ich aufgeben wollte, habe ich mir gedacht, dass es andere auch geschafft haben und ich es sicher bereuen würde, wenn ich die Ice Goby (seltene, Japanische Delikatesse) Fische nicht essen/trinken/whatever würde. Augen zu, rein damit. Schnell kauen, schlucken. Das war nun also der frischeste Fisch, den ich je gegessen habe! Und eine Story, die ich noch in 10 Jahren erzählen werde…

Das restliche Essen war grandios und ich kann Euch nur wärmstes empfehlen, bei Takazawa einen Tisch zu reservieren! Es war ein einmaliges und unvergessliches Erlebnis, wie man anhand der Fotos erahnen kann:

Takazawa Tokyo

Takazawa Tokyo

Takazawa Tokyo

Takazawa Tokyo

Takazawa Tokyo Takazawa Tokyo Takazawa Tokyo

Takazawa Tokyo Takazawa Tokyo Takazawa Tokyo

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Takazawa Tokyo

Takazawa Tokyo

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Takazawa Tokyo
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Comments 8

  1. Das mit dem kleinen Fisch hätte ich mir überlegt, aber die Anderen tollen Kreationen hätte ich sicher nicht ausgelassen. Was für schöne Bilder sehr beeindruckend. Ich glaube dir auf’s Wort, dass du nicht nach Hause wolltest, ich sollte auch einmal nach Tokyo reisen!
    Liebste Grüße
    Alnis
    http://alnisfescherblog.com

  2. Oi die Fische hätte ich nicht runter bekommen. Und sonst bewundere ich dich sehr dass du dich so todesmutig diesen Essen stellst (Tokio und sonst wo). Was für ein Erlebnis!
    Tokio ist einfach toll!

  3. Also die Fische haette ich nicht essen koennen. Der Rest sieht allerdings sehr lecker aus. Wir haben leider waehrend unserer Tokyo Reise nicht ganz so viel typisches probiert, da wir mit zwei kleinen Kindern unterwegs waren. Naja dafuer kennen wir jetzt fast alle Outposts der Rose Bakery in Tokyo! http://www.stylecloseup.net

  4. Also wie hirnbefreit muss man eigentlich sein, um lebende Fische zu essen? Tiere essen an sich ist ja schon grausam, aber wenn kann man ihnen doch wenigstens noch den Gefallen tun sie vorher umzubringen. Das ist schlicht und ergreifend unnötig und dumm. Und nein, ich entschuldige mich nicht für meine Wortwahl, weil für so viel Blödheit fallen mir einfach keine anderen Worte ein.

    1. WORD

      Selten sowas abartiges gesehen und gelesen.
      Wundert mich bei dir nur schon fast nicht mehr, da du ja, wie du hier regelmäßig unter Beweis stellst, sowieso nicht die hellste Kerze auf der Torte bist. Aber wenn Dummheit sich mit einer gewissen Perversion paart, wird es nochmal besonders übel.

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