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Die Kleiderblase

Fashion, Life, Personal

Auf Blica wurde ich auf einen sehr interessanten Artikel “Why fast fashion is slow death for the planet” aufmerksam.

Es geht um etwas, was ich auch schon beobachtet habe; es gibt fast wöchentlich neue Ware bei Zara & Co. und das schlimme: die Menschen erwarten es und warten hungrig auf die neuen Sachen. Die anderen Klamotten, die gerade mal zwei Wochen alt sind, werden uninteressant und in die hinterste Ecke des Kleiderschranks verdrängt, bis dieser kein Platz mehr hat. Es wird aussortiert, und Säcke-Kiloweise der Freundin abgegeben, gespendet, verkauft oder weggeschmissen. Die Nachfrage bestimmt das Angebot – die Billiglohnarbeiter müssen schneller nähen, die anderen entwerfen/kopieren, die anderen es auf der Welt verteilen. Nur um den neuen Kleiderhunger hier zu stillen. Da die Kleider auch noch so billig sind, macht’s ja nichts, wenn man es später nicht mehr trägt, oder abgibt oder sich gleich drei davon kauft. Hallo Fehlkauf!

Aber das ist das Schlimme: Unser “Kleiderhunger” gepaart mit billigen Preisen.

Früher hatte man ein paar Hosen, ein paar Oberteile, ein paar Schuhe und hat das getragen, bis es Löcher hatte (aus Erzählungen von meiner Mama). Ok, so krass soll es nicht sein, aber wieder zurück zur Normalität wäre nicht schlecht. Oder ist es normal, dass man drei verschiedene und doch gleiche Blazer besitzt? Und am Ende weiß man gar nicht mehr, wie man es kombinieren soll. “Dabei hing doch die passende Shorts daneben…hm… nehme ich das nächste Mal mit.”

Ich bin überhaupt dafür, dass man eher auf Qualität setzt – und ich meine nicht, dass man jetzt ein Basicshirt von Prada kaufen soll – einfach länger nachdenken und nachfühlen, bevor man etwas kauft, wäre nicht schlecht. “Will ich das noch in 2 Monaten tragen? Geht das kaputt beim Waschen? Soll ich lieber auf eine echte Ledertasche sparen? Soll ich in teurere Klassiker investieren und die Trends mit ein paar Teilen von H&M & Co. nachkaufen?”.

Klar, jeder hat mal Fehlkäufe gemacht, aber seit ich nachhaltig einkaufe, geht es mir und meinem Kleiderschrank viel besser. Das ist wie mit Beautykram; Früher habe ich auch unzählige Lidschatten, Nagellacke usw. gekauft, dabei ist es eh immer fast das selbe oder wo ist der Unterschied zwischen Mac Satin Taupe und Chanel 20 Taupe? Merkt doch eh kein Schwein! Deswegen habe ich meinen Beauty-Konsum streng limitiert. Ich kaufe nur noch meine Basics nach und mein Geldbeutel und Schrank danken es mir.

Das gleiche gilt auch für Kleidung, finde ich. Deswegen schaue ich nur noch selten bei Zara & Co. rein – diese Masse an Klamotten überfordert mich, ehrlich gesagt. Wenn ich so viel Auswahl sehe, will ich schnell raus und nichts kaufen (ist mir in New York mehrmals passiert).

Aber nein, wir wollen ja immer mehr, immer schneller, immer neuer und anders. Aber hey, man müsste mal die “Schnäppchenpreise” zusammenzählen und dann staunen. Ich wette, dass da eine Birkin* drin ist. ;)

Ich bin dafür, dass man seine klassische Kleidung mit wenigen, neuen Trendsachen kombinieren soll, gepaart mit hochwertigen Accessoires.

Aber jeder soll es ganz allein für sich ausmachen, ob man lieber den schnellen Wechsel im Kleiderschrank bevorzugt oder es anders macht.

*) hier bitte jede beliebige Traumtasche reinsetzen

Eines meiner liebsten Klassiker:


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Comments 51

  1. seh gut geschrieben, da gebe ich dir recht! früher ging es bei mir eher ums kaufen und um ständig neue klamotten/schuhe/taschen. heute überlege ich viel mehr und wenn ich z.B. bei zara bin kaufe ich auch mal nichts! :)

  2. Du hast sicherlich recht, dass man beim Einkaufen bzw. schon davor über sein Kaufverhalten nachdenken soll. Denn mir geht es auch so, dass ich mich oft an weniger Masse mehr erfreuen kann als an einem vollen Schrank.
    Allerdings muss ich gestehen, dass es mir persönlich schwer fällt mich selbst zu bremsen :-(

  3. Schön geschrieben! Und wirklich etwas, worüber man mal nachdenken sollte. Gerade sehr günstige Angebote verlocken doch immer wieder dazu, Dinge zu kaufen, die man nicht unbedingt braucht oder bei denen man sich nicht ganz sicher ist und so enden sie dann als Schrankleichen.
    Wahrscheinlich kann man das auch nicht ganz abstellen, aber einfach ein zweites Mal drüber nachdenken, ob man das Teil wirklich möchte, ist sicher schon hilfreich. Hab mir auch vorgenommen, da mal ein bisschen mehr drauf zu achten.

  4. meine rede;)
    ich frag mich immer wofür brauchen die leute jede woche bzw jeden monat ein neues t-shirt was fast genauso aussieht wie das was sie x mal im schrank haben? wenn das alte dann schon kaputt ist schlimm genug dann sollte man sich vll mal überlegen ob man was hochwetigeres kauft dass man in ein paar jahren vll noch gerne anzieht und das dann vorallem noch heile ist!
    bei mir ist das so ich überlege jedes mal bevor ich einkaufen gehe was ich brauche wie viel ich dafür ausgeben möchte etc. wenn ich dann im laden stehe und etwas in der hand halte was ich nich brauche kruf ich mir ins gedächnis: halt das brauchst du nich! du wolltest jetzt eine hose und kein top etc kaufen. dadurch kaufe ich bewusster ein mein kleiderschrank ist übersichtlicher und mein portemonnaie dankt es mir auch;D

  5. Ich kann Dir nur zustimmen…immer mehr Klamotten in immer kürzeren Zeitabständen!

    Ich zähle mich im Grundsatz nicht zu den Gelegenheitskäufern, die permanent auf der Jagd nach DEM einen Teil sind. Ich versuche es meist so zu steuern, dass ich Anfang Frühjahr und Anfang Herbst einige neue Teile kaufe und dabei auch durchaus bereit bin, für eine ordentliche Qualität einen vernünftigen Preis zu zahlen. Dann will ich das Thema aber auch erledigt haben – ich muss nicht bei jedem Gang in die City durch sämtliche Modeketten streifen und zig Kleider anprobieren. Dazu fehlt mir die Zeit und letztlich auch die Lust.

  6. Sehr guter Artikel! Hab mir bereits vor einiger Zeit auch Gedanken über das genau gleiche Thema gemacht und versuche mich nun auch ein bisschen zurück zu nehmen… Manchmal ist weniger mehr; Schlussendlich trägt man doch eh meistens immer wieder die gleichen (lieblings-) Teile, und die restlichen Sachen hängen im Schrank und werden nicht mehr grossartig beachtet bis sie ausgemistet werden weil kein Platz mehr für neues da ist….

  7. Super Post und einfach nur SIGN! :D Und ich stimme auch Tanni total zu: Ich bin zwar gern in der Stadt, zum Bummeln und Mädels treffen, aber ich hab keine Lust und Zeit dauernd in der Umkleidekabine abzuhängen. Ich versuch auch hin und wieder meinen Kasten (inklusive Schuhen und Taschen) komplett durchzugehen – um zu schauen, was noch tragbar ist, was gerichtet werden kann/muss und was vielleicht doch noch fehlt, um dann gezielt nach diesen Teilen zu suchen. Einziges Dilemma: Das, was man gezielt sucht, findet man meist erst dann, wenn man schon wieder auf der “Jagd” nach was ganz Anderem ist. ;-)

  8. da gebe ich dir 100% recht :) früher musste ich auch alles was in high-street ketten rauskam direkt haben, will nicht mal daran denken, wie viel geld ich da ausgegeben habe, auf jeden fall habe ich regelmäßig säcke mit klamotten ausgemistet, die ich nicht mehr haben wollte..

    tees und andere basics kauf ich eigentlich eher im mittleren bis teuren preissegment, die von h&m finde ich ganz furchtbar, nach einer wäsche verlieren die direkt die form..

  9. Ich finde es auch schlimm, dass wir in einer “Wegwerf-Gesellschaft” leben. Alles wird ersetzt, obwohl das “Alte” noch zu gebrauchen ist. Das ist bei Kleidung so; wir ersetzen unsere Handys schnell, sowie den Fernseher, weil es jetzt HD sein muss, etc.
    Was ich allerdings nicht mag ist, dass so Ketten wie ZARA immer an den Pranger gestellt werden. Die breite Masse will schließlich auch modische Kleidung zu akzeptablen Preisen. Und Luxusmarke steht nicht gleich für tolle Produktionsbedingungen.

  10. Super Eintrag, denn hab ich jetzt bei Facebook veröffentlicht und habe dich auf meinem Blog verlinkt und ein Bild dafür genommen, falls es dich stört sags mir bitte dann änder ich das gleich.

    mach bitte weiter so <3

  11. Prima geschrieben!
    Ich kann das Gejammer auch nicht mehr hören… ich hab kein Geld ich kann mir nix leisten und dann ständig mit neuen Klamotten von diesen günstigen Geschäften anzukommen. Und Du hast so recht! Wer mal ein bischen Spart kann auch sein Traumteil kaufen. Bei mir war es eine Birkin, dann die Victoria und jetzt noch eine Kelly (aber das dauert ja alles immer länger bei Hermès). Aber diese Taschen werde ich noch in Jahren tragen wenn längst das Billigteil vergessen ist.

  12. Muss ich dir auch völlig rechtgeben. Man trägt ja doch nur die neuen Sachen und die alten rutschen tiefer in die Massen des Kleiderschranks, allerdings ist es bei mir auch oft so das ich Teile NEU entdecke und erst nach einer Zeit lerne sie zu kombinieren.

    Zum Thema “fehlkäufe” wieso reagierst du denn nicht auf meine Mail? Ich hab Interesse an den Leo Ballerinas!

  13. oh bitte. als ob du dir nicht ständig neue sachen kaufen würdest. hast du nicht etliche taschen zuhause? und schuhe? und sobald von apple etwas neues kommt, wird es gekauft.
    du bist selbst nicht besser, also tu nicht so als wärst du voll die gewissenhafte käuferin.

    1. War ja klar, dass so eine Meldung kommt und ebenso klar, dass es da wieder ganz viele “Like-klicks” gibt. Aber schon mal drüber nachgedacht, dass man auch “dazulernen” kann?! Nur weil man früher etwas so und so gemacht hat (wie sie ja selber schreibt) kann man doch auch irgendwann sein Verhalten ändern. Dass Mango sich (grad bei ihren Mitteln) zumindest Gedanken macht, sollte doch wohl was Gutes sein und nicht gleich wieder auf gehässige Art runtergemacht werden. Und ja, natürlich kann Anna für sich selber reden, aber wie ich sie kenne wird sie ihre Zeit nicht damit verschwenden und ich hab heute einfach keine Lust, hier nur (unerwidert) die vielen dummen “Likes” stehen zu sehen!!

      1. Was nur 23 dislikes?? Kommt schon, da geht noch mehr! Ist doch ganz einfach nur auf Daumen runter zu drücken, statt auch mal mit zu diskutieren! :D

  14. Kann mir auch nicht vorstellen das wenn du angefixt bist, darüber hinwegsiehst um richtig zu wirtschaften und das “richtige” zu tun.

  15. Ich wollt noch was anmerken – zu dem was Danijela gesagt hat: Nix gegen Zara oder wie sie sonst noch alle heißen. Ich kauf selber gelegentlich dort, auch Basics. Mit der Betonung auf gelegentlich, wie fast immer bei Kleidung. Ich streich absichtlich nicht wöchentlich durch die Geschäfte; weil da 20 Euro und dort 17,50 – das summiert sich mit der Zeit. Und von wegen für die breite Masse, die sich nicht so viel leisten kann: Ja, aber dann kann ich es mir auch nicht leisten, wöchentlich shoppen zu gehen. Und natürlich will/kann man für Mode nicht immer so viel Geld ausgeben, vor allem wenn man auf Trends wert legt, die ja ständig wechseln. Aber sie wechseln nicht wöchentlich und wenn ich z.B. von F21 lese, dass sie stolz darauf sind jede Woche (oder war es täglich??) neue Teile zu bekommen, dann finde ich, das muss einfach nicht sein. Schnell gemacht, billig produziert und auf den Markt geschmissen, um die Kunden bei Laune zu halten. Shoppen als das ideale und ach so chice Hobby. Und auch wenn sie sagen, dass sie strenge Produktionsbedingungen haben, ist es trotzdem eine Art Verschwendung. Das hat (für mich) nichts mit anprangern zu tun, das ist Tatsache. Und es stimmt leider: Luxuslabel bedeutet nicht automatisch gute Produktionsbedingungen; aber meist doch zumindest etwas bessere als in den ganz günstigen Ketten; hab da selber mal (so gut es eben geht) recherchiert, weil mich das Thema schon länger beschäftigt.

    1. Es gibt halt viele Menschen, die lieber mehr kaufen anstatt für teurere Teile zu sparen und es irre finden für eine Tasche ein kleines Vermögen auszugeben. Wobei sie natürlich im Recht sind! ;-)
      Und die Preise mit regelmäßigen Erhöhungen der Luxuskonzerne sind leider auch nicht immer gerechtfertigt.
      Ich wollte mit meiner Aussagen vorhin nur sagen, dass ich überall ein gesundes “Maß” angebracht finde…nicht nur bei der Kleidung!

  16. Hey mango,
    dein artikel gefällt mir sehr gut.
    ich finde deine aussage trifft nicht nur auf kleidung zu. genauso verhält es sich mit nahrungsmitteln. wer diese in hülle und fülle besitzt und spottbiliig erwirbt, den stört es auch nicht, wenn die hälfte davon weggeschmissen wird, weil es schlecht geworden ist.

    ich kaufe regional und bewusst ein, keine 10 verschiedenen wurst- und käsesorten. auch in diesem bereich sollte das bewusste einkaufen in den vordergrund treten.

  17. Toller Beitrag, Anna! Ich würde auch gerne noch hinzufügen, dass es ja nicht so ist, dass die “teuren Basics” (oder jedes andere, beliebige Teil) von wem auch immer jetzt unbedingt so teuer ist. Wenn man mal über die Relationen nachdenkt. Kauft man ein T-Shirt bei Zara (oder beliebigem anderen Geschäft) für 20 Euro und es hat nach einer Wäsche und vielleicht zwei mal Tragen ein Loch muss man es in der Regel wegschmeißen und hat also für jedes Anziehen 10 Euro gezahlt. Setzt man aber auf ein teureres/qualitativ besseres Basic (und häufig muss man ja wirklich für Qualität etwas mehr zahlen), dann sind die Kosten pro Benutzung hinterher häufig viel kleiner, weil das Teil häufiger benutzt werden kann. Und das gleiche gilt eben auch wenn man nicht 10 schwarze Jeans im Schrank hängen hat, die alle ab und zu getragen werden, sondern vielleicht nur ein oder zwei Paare, die man liebt und häufiger trägt.
    Natürlich soll man seine Kleidungsstücke nicht tragen müssen bis sie zerfallen, aber einfach zu sagen: Nein, Designer o.ä. kaufe ich nicht, weil: zu teuer stimmt nicht immer!
    Schließlich kommt dann noch das von dir beschriebene ständige erneuern des Sortiments. Was noch dazu führt den Kunden zu zwingen sofort zuzugreifen. Ich z.B. gehe lieber noch mal nach Hause und denke darüber nach ob ich entsprechendes Teil gerne hätte. Wenn ich aber weiß, dass sich das Sortiment innerhalb der nächsten fünf Tage sofort wieder ändern wird, dann kann ich das nicht machen und es passieren viel mehr Fehlkäufe!

  18. du hast so recht bei dem was du sagst….finde ich persönlich auch! lieber weniger und dafür hochwertig und die basic sachen wie weiße bluse schwarze hose oder schwarze blauer oder weißer blazer sind jedes jahr in…

    gut dass du drauf aufmerksam gemacht hast!

    liebste grüße cherrybee

    http://live-life-cherrybee.blogspot.com/

  19. Ich muss anni Recht geben. Zuerst einmal finde ich es sehr gut von dir, dass du dir Gedanken machst.
    Jedoch bist du auch immer einer der Ersten, die das neue iPad oder ähnliches hat.
    Und ich finde, dass das viel mehr Verbrauch ist als die 300. Zara Jacke.
    Ich selber liebe Apple und deren Produkte, nur muss es immer das x. iPad sein?
    Ja klar, es gibt immer Verbesserungen aber du kannst mir ja nicht erzählen das diese Verbesserungen lebensnotwendig sind.
    Und wer braucht bitte eine iPad Hülle von CHANEL?
    Sorry, aber das ist UNNÖTIGER KONSUM….

    Toller Artikel,
    nur leider kann ich ihn bei dir nicht ernst nehmen, da du für mich auf meiner imaginären Konsumentenliste immer noch Platz 1, mit großem Abstand belegst!

    1. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil – vor allem den zweiten Teil dieses Artikels/Eintrags! Es zeigt nur Deine/Eure (an alle, die hier wieder mal ganz mutig “like” geklickt haben) Engstirnigkeit, wenn man nicht anerkennen kann, dass Anna offenbar anfängt, sich Gedanken zu machen und sich dabei auch an der eigenen Nase fasst! ;-) Und ja, ich spiel mich auf – gern sogar, weil solche Leute nerven mich!

  20. völlig richtig! ich habe vor einem jahr meinen kompletten kleiderschrank ausgemistet und hab mir quasi alles neu gekauft. aber wirklich sahcen wo ich weiss dass ich sie nicht nur einmal trage. qualitativ hochwertig teils teils. ich lege da mehr wert bei taschen und schuhen. toller text anna!

  21. Das Problem das ich nur sehe ist: wo fängt qualitativ hochwertig an? Ich habe mir z.B. Tory Burch Ballerinas gekauft, letztes Jahr im September. Die sind jetzt zum wegwerfen – Sohle löst sich vorne, “Absatz” hinten (also die hintere Schuhsohle) total abgetreten und ich hab sehr auf sie aufgepasst, nicht bei Regen etc. angezogen.
    Oder meine Bluse von Hugo Boss, die ist nach ein paar Monaten Büro genauso beinander wie meine Esprit Sachen… da frag ich mich dann halt schon..

    Deine Louboutins – hält da der Absatz? Ich habe noch nie abgetretene Absätze bei Dir gesehen – ziehst Du die Schuhe so selten an oder halten die wirklich was aus?

    (Und nein, ich geh nicht wie Sau mit meinen Sachen um…)

    1. Offenbar gibt es immer noch das Missverständnis, dass ein teureres Markenprodukt qualitativ zehn Mal mehr aushalten muss. Dem ist aber nicht so. Die teureren Stücke fühlen sich (nur manchmal!) besser an, bzw. sind besser geschnitten und tragen sich angenehmer. Ich hab auch 2 Blusen von Boss und auch je eine von H&M und Zara (übrigens schon länger). Ich persönlich finde (fand) die Basics dort auch gar nicht so schlecht, hab sogar noch ein paar T-Shirts, auch schon ein paar Jahre (aber schon länger keine gekauft, weiß also nicht, wie die Qualität jetzt ist). Was ich bei z.B. Zara eher kritisiere, sind die schnellen, modischen Teile. Ich hatte mal eine Freundin, die dort gearbeitet hat und die mussten bei der Lieferung immer so viele “verschnittene” Teile rausnehmen, bzw. gehen bei den dünnen, modischen Sachen oft die Nähte auf, einfach, weil sie nicht so gut vernäht sind oder ein Knopf beim Blazer,… Aber: Nur weil eine Bluse von Boss ist, muss sie nicht länger halten als eine von Zara. Und auch ein dünnes Sommerkleid kann reißen, egal mit was für einem Etikett. Es kommt nicht nur auf die Marke an, sondern auch wie oft man die Dinger trägt und auch wäscht, sogar auf die Maschine. In unserer jetzigen Trommel werden z.B. meine günstigen Alltags-Pullis schnell unansehnlich – haben daher auch vor, uns demnächst eine neue Maschine zu holen. Ein Freund von uns ist Maß-Hemdenmacher und hat uns mal einiges zu Stoffen erklärt: Da gibt’s nicht nur weiß und bunt, sondern je nach Stoff, sollte man die Hemden auch mit verschiedenen Temperaturen waschen. Und dass man ein Hemd mit stärkerem Stoff öfter anziehen kann als ein dünnest ist wohl irgendwie logisch. Dann halten sie sehr wohl einige Jahre. Hab noch ein Hemd vom Papa (25 Jahre alt!) und wenn Du den Stoff fühlst, denkt man sich einfach nur: wow! Natürlich ist das mühsam, aber ich finde die schöneren Stücke sind es schon auch wert, dass man ein bisschen mehr auf die Pflege achtet. Und ja, man muss auch lernen, welche Marken einfach nur deshalb teuer sind, weil sie “in” sind und welche tatsächlich auch qualitativ was drauf haben. Ein Hemd von Etro z.B. ist vielleicht hipp, aber die Qualität des Zwirns ist um einiges geringer als die aus besagter Maßwerkstatt. Der Preis ist aber höher! Was die Schuhe angeht – das Gleiche. Natürlich ist es super, wenn man endlich ein Paar coole Tory Burches ergattert hat, aber deswegen sollte man sie auch nicht ständig tragen. Bzw. wenn man sie gut auslüftet, auf Strecker gibt und einlässt, dann halten sie auch. Und das soll jetzt keine Kritik sein (kenn ja Deinen Gang nicht): Aber erst unlängst am Samstag wieder beobachtet, wie die Mädels in ihren Röhrenjeans und Ballerinas mit einer Speedy (oder was auch immer) am Arm und ner coolen Sonnenbrille im Gesicht durch die Stadt “geschlurft” sind. Schon klar, dass ein ordentlicher Gang nicht so lässig ist, die Schuhe freuen sich aber immens! Und auch wenn Schuhe einfach nicht ewig halten – man erkennt oft auf den 1. Blick, ob sie wirklich billig waren oder ob man zumindest in echtes Leder investiert hat. Deswegen liebe ich z.B. auch Tod’s – die sehen sogar leicht ausgelatscht noch irgendwie chic aus. ;-) Als Abschluss zu meinem wieder etwas länger als geplant geratenen Aufsatz möchte ich noch sagen, dass ich meine Garderobe mit günstigeren Basics begonnen habe und mir dann hin und wieder ein teureres Teil dazu geholt habe. Die werden aber auch gehegt und gepflegt. Und es sagt ja auch keiner was, wenn man mal was Neues holt oder ein Teil ersetzt oder mal auf dem Trendzug mitfährt – in dem Beitrag von Anna ging es um die Leute, die sich ständig durch diese günstigen “Trendteile” verleiten lassen und ihre bereits vorhandenen Stücke gar nicht nutzen. Dass man einen gewissen Grundstock braucht, ist wohl ohnehin klar. LG, Macs

  22. Das Thema wird langsam Trend… http://www.thepandafck.de/ setzt diesen Wandel sehr rigoros um. Ich habe H&M Shirts für 3€ aus dem Sale. Es sind meine Lieblings-Oversize-Shirts, und es ist sehr schade, dass sie nicht bessere Qualität haben, denn diesen Sommer werden sie nicht überleben.
    Ich fühle mich inzwischen auf überfordert, wenn ich im H&M stehe.
    Mein absoluter Horrorladen ist der in der Bloggerwelt so gehypte Primark. Noch mehr noch billiger. Aber ich möchte gar nicht in so einen Laden!

  23. Ich kenne das alles ganz gut. xD Ich bin eigentlich der Meinung, dass ich sehr viel Zeug kaufe… aber irgendwie habe ich trotzdem nie wirklich was zum anziehen… und jedes Mal wenn ich meinen Schrank aufräume, merke ich: “So viel hast du eigentlich gar nicht gekauft…” Natürlich tauchen hier und da mal Sachen auf, an die ich mich nicht mal erinnern kann, sie gekauft zu haben… aber um so mehr freue ich mich diese wieder zu finden. Wieder etwas, was ich anscheinend noch nie an hatte oder nur einmal an hatte… wird also Zeit es wieder auszuführen. ;) Bei mir ist es eher mit der Kosmetik schlimm. xD Aber zur Zeit versuche ich ja alles aufzubrauchen und dann nur noch die “wichtigsten” Sachen nachzukaufen… ja gut und evtl. 2 bis 3 Highlights darin… aber da ich eh mein “Schminksortiment” umstellen möchte, passt es ganz gut. ;)

    Liebste Grüße,
    Linh

  24. ich gebe dir sowas von recht.
    wenn ich einen blick in meinen kleiderschrank werfe, denke ich mir fast jedesmal, wann habe ich es geschafft soviel schrott zu sammeln?
    dann miste ich auch wie eine wilde, will einfach nichts mehr davon, und habe nur einen gedanken im kopf: mit dem geld kaufe ich mir was richtig teures und zeitloses.

    dann wiederum denke ich mir, nee…das mache ich wenn ich “älter” bin, also selber arbeiten gehe und mein eigenes geld verdiene. ich bekomme genug geld von meinen eltern, könnte es sparen und in klassische, zeitlose teile investieren. aber jetzt sparen? neee… da befriedigen mango, H&M und zara mich mehr.

    mag vllt für den einen oder anderen sinnlos klingen, aber ich für mich habe das so entschieden :D

    (aber eins mache ich definitiv nicht mehr: H&M Modeschmuck kaufen!!! )

  25. ich habe auch damit angefangen meine für Basics mehr auszugeben Sowas wie JEans, Pullover, Unterwäsche (mein persönlicher Luxus), Taschen, Schuhe. Sachen die nur eine Saison TRend sind kaufe ich meistens bei H&M, Zara oder Mango aber auch da überlege ich mir wie ich es evtl. auch nächstes Jahr noch tragen kann. Dann pep ich doch lieber mit Modeschmuck auf.
    Lohnt sich , solangsam komme ich meiner Traumtasche immer näher! Und ich habe Sachen im Schrank die ich auch wirklich anziehe!

  26. Liebe Anna, Dein eigener Konsum hin oder her, ich finde es wirklich richtig, genau darauf aufmerksam zu machen!
    Das Unternehmen Zara gilt in den Wirtschaftswissenschaften als Paradebeispiel des “neuen” Modeunternehmens, das in Rekordzeit komplett neue Kollektionen in die Läden liefert und in bewusster 1:1-Kopie von Designerteilen, plus ab und an ja tatsächlich normaler/guter Qualität zuzüglich teilweise exklusiveren Preisen d e r Anlaufpunkt für die trendsüchtige, aber zugleich gewollt-schicke Gesellschaft wird.

    Ich find nicht nur interessant, dass man in weniger, aber dafür hochwertigere und dem eigenen Stil entsprechende Teile investieren sollte – das sollte eigentlich eher der Standard sein, und wenn man nicht so viele Möglichkeiten hat, kauft man eben wenig günstig, aber nicht in diesen Mengen. Dieses Statement wird jedoch (u.a. unter Begriffen wie “5-piece-french-wardrobe” etc.) in der Modeblogszene auch wieder total gehyped. Leute sind nun neuerdings auf der Suche nach “perfekten” Garderoben und kaufen alles noch einmal neu, ersetzen es immer wieder, tragen nur noch Basics …

    Dabei finde ich viel einleuchtender, was der verlinkte Artikel beschreibt: man muss sich vor Augen führen, wie viel Geld man im Jahr in tatsächliche Sinnlosigkeiten investiert – und damit meine ich nicht alle ästhetischen Güter -, sondern solche, die am Ende tatsächlich unangetastet vernichtet werden. Dinge zu kaufen, zu mögen und zu benutzen ist gesund, Dinge zu kaufen, nie anzuschauen, und wegzuschmeißen, ist tatsächlich destruktiver Konsum. Es ist zudem erstaunlich, wie sehr die heutige Bevölkerung nicht nur über dem normalen Konsummaß, sondern auch über jeglicher realistischer Einschätzung der eigenen Einkommens- und Lebensverhältnisse den Kopf verliert.

  27. ein toller beitrag!

    ich bin in letzter zeit auch selber genervt von meinem zu vollen kleiderschrank, den teilen die ich unbedingt haben musste und die ich nach ein mal tragen doch nicht mehr so wirklich mag usw. man sollte wirklich viel bewusster dinge aussuchen und kaufen! die umstellung finde ich wirklich schwer, aber ich will auch seit einiger zeit doch lieber auf “klasse statt masse” setzten! den ganzen kram den man so mit nach hause schleppt, “braucht” man doch eigentlich wirklich nicht.. wenn ich so drüber nachdenke, ich bräuchte kein einziges paar schuhe mehr, keine einzige tasche, keine jeans.. letztendlich habe ich mehr als genug davon schon zu hause!

    ich bin mal gespannt, wie erfolgreich ich so mit meinem vorsatz bin! ;o)

    lieben gruß an dich, anna!

  28. WOW. Ich habe die Woche schonmal bei MagiMania einen Beiträg gelesen, der in die selbe Richtung abzielte, nur mehr auf Schmuck bezogen, aber im Grunde war es die selbe Aussage.
    Man gibt soviel Geld aus , und konsumiert und merkt es nichtmal, nur damit die Teile in der Ecke landen irgendwann, vielleicht auch ungetragen.
    Mir geht es mit Modeschmuck so, dabei muss ich ehrlich sagen, dass ich an meinem Echtschmuck viel mehr Freude habe. Und 50 Euro bei Primark, sind 50 Euro mehr für die virtuelle Spardose der Herzenswünsche. Von denen habe ich nämlich auch so ein paar. Und ich glaube das Verzichten auf die Schnäppchenjagd tut nichtmal weh, weil man die Teile sowieso sehr schnell ad Acta legt.
    Ich danke dir für deinen Beitrag liebe Mango, das hat mir nochmal den nötigen Anstoß gegeben, auch in Sachen Accessoires, und Billigschuhe die Notbremse zu ziehen ?

  29. toller beitrag. dies ist schon seit jahren meine lebensphilosophie. wie jemand anders hier auch schon geschrieben hat, kaufe ich meist im frühjahr und herbst je eine kleine “kollektion” und dazwischen relativ selten etwas dazu.
    möglicherweise ist es auch eine frage des alters oder der reife. ich weiß inzwischen auch einfach sehr genau, was mir steht und was nicht und auf qualität achte ich sowieso. ich habe schon seit ca. 10 jahren nicht einen einzigen fehlkauf gehabt!
    (und ich bin auch ein kleines bißchen stolz darauf, daß ich in meinem leben noch nie etwas bei h&m etc. gekauft habe ;-) – aber ich verurteile keine leute, die das machen. grade für schülerinnen ist das eben eine gute möglichkeit, glaube ich.)

  30. Autsch.Guter Beitrag, aber man merkt sofort,dass du ihn selbst verfasst hast,bei deinem Schreibstil.
    Sorry,aber als Bloggerin solltest du dir da echt mehr Mühe geben…

  31. Das ist vielleicht bei dir so, aber alle die normal viel Geld haben kaufen sich nicht jede Woche was neues. Nicht alle sind so verwöhnt und tragen ein Tshirt nur einmal!

  32. Ich finde du hast recht, es gibt viele Leute, die kaufen regelmäßig (jede Woche, jeden Monat,…) neue Sachen, die sie eigentlich gar nicht brauchen. Meine beste Freundin zum Beispiel geht sehr regelmäßig zu Hollister, mindestens 1mal im Monat. Fast alle Sachen die sie trägt sind von da, ich elber habe auch ein paar Kleidungstücke von dort, aber sie kauft zum Beispiel auch ihre Hosen dort und die gehen richtig schnell kaputt ( aufgescheuerter, immer dünner werdender Stoff ziwschen den Beinen und am Po), und dafür das eine Hose da auch so ca. 50€ kostet finde ich persönlich die Qualität von diesen Hosen schlecht.
    Ich selber trage meistens Hosen von Levis, davon habe ich zwei im Outlet für je 50€ gekauft und die ältere der beiden ist schon 2 Jahre alt und sieht bis auf den Saum unten fast wie neu aus. Und ich trage die Hosen wirklich regelmäßig!
    Ich habe insgesamt 4 scharze Jeans, 3 von Levis und eine von Mango, diese von Mango hat 15€ im Sale gekostet aber ich finde trotzdem das sie toll ist und auch von der Qualität der stimmt.
    Generell sind Klamotten die teuerer sind nicht umbedingt besser als welche die billiger sind. Ich habe zum Beispiel ein T-Shirt von St. Emile, das hat im Outlet! 80€ gekostet und der Stoff hat schon nach 2mal Waschen so kleiner Knötchen gebildet, was dem Preis von 80€ absolut NICHT gerechtfertigt. Wiederrum habe ich T-shirts von Esprit, H&M, Zara, Vero Moda,… und die sehen noch gut aus.
    Bei Strickjacken habe ich wiederrum habe ich die erfahrung gmacht das meine Strickjacke von St.Emile 2 Jahre gehalten hat bevor die Ärmel durchgescheuert waren, die von Zara hat das jedoch auch mitgemacht, deshalb finde ich das bei manchen Sachen jeder selber entscheiden soll ob er das billigerer oder das teurere nimmt.
    Ich persönlich kaufe Sachen die “modisch” sind also mir vielleicht nächstes Jahr nicht mehr gefallen & “Basic”, wie Unterziehtops,-T-shirts und (Fein-)Strumpfhosen, lieber bei H&M oder Zara, weil ich dann für das Teil “nur” 10 oder 20€ ausgegeben habe, bzw meine Mutter, ich bekomme 20€ Taschengeld im Monat, und meine Eltern bezahlen fast alle meine Klamotten.
    Ein Beispiel ist die Feinstrumpfhose, bei mir geht sie nach 1-2mal Tragen kaputt, deshalb kaufe ich solche immer bei H&M…mir würde nie einfallen eine von Wolford zu kaufen weil 30€ oder wie viel so eine kostet für 2mal anziehen ganz schön teuer sind.
    Aber letztendlich sollte jeder für sich entscheiden wo und wie oft er einkauft. Deshalb finde ich auch so “Hass”-Kommentare ziemlich unnötig, ich meine wenn Anna ein 2tes iPad haben möchte und das Glück hat die Geldmittel zu haben es sich zu kaufen dann soll sie dass tun und ich finde darauf sollte man nicht eifersüchtig sein, es heißt ja schließlich auch, dem jedem das Seine!
    :-)))
    So ich hoffe ihr versteh mich nicht falsch!
    VLG Himbeerchen

  33. Ein schöner Beitrag!
    Mir geht es ebenso, ich habe früher einfach nur gekauft, gekauft, gekauft! Die meisten Sachen würde ich heute gar nicht mehr anziehen. Aber es war gerade IN & man MUSSTE es haben, weil es einfach jeder hatte.
    Seit 1-2 Jahren achte ich mehr darauf. Ich spare jetzt lieber & kaufe mir dafür etwas hochwertiges (hochwertiger, aber trotzdem keine Markensachen). Also anstatt 2 Jeans von H&M, gibt es halt eine von Meltin Pot (keine Unsumme, aber trotzdem hochwertiger), genauso geht es mir mit Shirts. Ich habe auch früher jeden Monat eine Tasche von H&M gekauft, manchmal auch 2 oder 3. Doch nach einem halben Jahr, waren sie auch zum wegschmeißen. Ich habe dann 1 Jahr auf meine Neverfull gespart & das war das Beste, was ich hätte tun können. Ich habe eine Tasche die mir sehr wichtig ist, die eine gute Qualität hat & sehr sehr lange halten wird (ich hoffe noch bis zu meinen Enkeln :)).

    Aber das sind auch wieder Dinge, die man im Leben lernen muss. Als Schülerin wurde mein Taschengeld für Klamotten verprasselt, als Azubi, dir ihr Geld behalten konnte, wurde noch mehr geshoppt & wo es dann in die Wohung mit meinem Freund ging, hat man weniger Geld & spart es lieber für wichtige Dinge, bzw passt besser darauf auf, um es nicht für etwas zu vergeuden!

  34. Wie schön das einige nicht kapiert haben worum es hier geht…

    Mal ehrlich: Schaut euch doch mal auf den ganzen anderen Beauty und Fashionblog um und teils in Twitter. Wenn an einem Tag ein neues Beautyprodukt raus kommt oder irgendjemand eine neue Kollektion raus bringt beginnt eine FÖRMLICHE Jagd. Wenn man da nicht mit macht ist man teils unten durch (vorallem in der Beautyszene). Oh MAC bringt zum 3. mal diesen Monate eine LE raus? ALLE wollen es haben… Und so jemand ist Anna in meinen Augen nicht. Sorry, aber sie kauft sich teure Sachen. Aber es kann hier niemand behaupten das hier jeden Tag unzählige Shoppingposts sind, falls doch: Zeigt sie mir. Nur weil sie gerne teure Sachen kauft heißt es gleich sie shoppt dauernt.

    Ehrlich: Ich geh 3-4 mal im Jahr shoppen, einfach weil ich es nicht wirklich mag *pfeif*. Mein Freund geht öfters shoppen. Wenn ich sehe wieviel eine Freundin von mir kauft und wieviel sie davon trägt… Da sind auch unzählige günstige Sachen von H&M bei. War letztes Wochenende bei ihr. Mindestens 10 Teile aus den letzten 2 Monaten gekauft haben noch die Preisschilder dran -> Hach ich komm gar nicht dazu es zu tragen *meine neue Shoppingausbeute dazu häng*.

    Ob sie sich jetzt ein neues iPad 2 kauft oder ein neues Handy hat denke ich nichts damit zu tun das einfach mitlerweile fast alle irgendwie in dem Zwang sind: Oh ich muss das kaufen… weil wenn ich in meinem Freundeskreis frage wieso sie es gekauft haben: Ja weil es XY auch hat…

    Ich kauf mir auch lieber weniger manchmal und spar auf etwas was ich mir gönne: Ich wünsch mir eine Kette von Tiffany & Co.. Die gönn ich mir jetzt zu meinem neuen Job. Ich hab kaum Schmuck und ich weiß ich krieg bestimmt irgendwo was billig nachgemachtes. Aber ich will nicht zig tausende Dinge, ich möchte diese eine besondere Kette. Klar kann ich in Laden gehen und mir tausende Kleine Dinge kaufen die ich irgendwie schön finde… aber da es einfach nur billig ist, weiß ich das ich es nicht so Wertschätze und nicht drum trauere wenn es dumm in der Ecke liegt.

    Lieber 1-2 Teile die man immer gerne trägt, als 200 teile die man nie trägt.

  35. Ach meine Güte, das ist jetzt alles schön und gut, aber wenn wir schonmal in die Richtung gehen – warum muss es denn überhaupt eine Birkin oder jede andere beliebige Traumtasche sein? Warum muss überhaupt Chanel MakeUp her? Oder löcherige Pradataschen für den Strand?

    Ich finde,solche Artikel beruhigen immer schön das Gewissen, Unterschied macht es doch eh keinen.

  36. Ja, die Anziehsachen halten garantiert länger, als wir sie tragen. Das nennt man geplante Obsoleszenz, die durch das KÜNSTLICHE schaffen immer wieder neuer Trends geprägt wird. Und “gemein” ist eigentlich auch, das sich eine wohlhabende Person zB teure Schuhe kaufen kann, die dann meist noch länger halten als ein Paar vom Discounter, weil man sich nur günstige leisten kann. Daher ist man mangels Qualität irgenwo gezwungen immer wieder neu zu kaufen und gibt letztendlich mehr Geld aus- ABer wer geht nicht gerne bummeln und kauft sich etwas neues? Daher ist es schwer zu sagen: ein Paar reicht.

  37. liebe Anna ;) kannst du mir bitte verraten welches Modell diese Pumps von Louboutin sind ?
    vielen Dank im Vorraus ;)

    lg

  38. Anna,
    ein sehr guten Ansatz und ich finde es extrem positiv mal darüber nachzudenken,wie die Kleiderindustrie funktioniert.
    Leider gehöre ich nicht zu den Glücklichen,die sich mit Taschen von Chanel oder Hermes eindecken können,auch Loboutins übersteigen mein finanzielles Limit um weites.
    Trotzdem kann ich von mir behaupten immer gut und stylisch gekleidet zu sein.
    Ein Großteil meiner Gardererobe stammt von Ebay,wo die kaufsüchtigen Luxusweibchen ihre kaum getragenen hochwertigen Sachen auf den Markt werfen.
    Gerade gesten habe ich extrem chice lackrote Plateaupumps bei Deichmann gekauft und ich muss sagen die Qualität stimmt und die landen sicherlich nicht nach einmal tragen in der Ecke.
    Auf einen Trench von Zara wurde ich angesprochen,ob der von Burberry ist.
    Ein bis 2 mal im Jahr kaufe ich auch das Eine oder andere hochwertige Teilchen im Sale.
    Fazit::fast mein gesammter Kleiderschrank ist second hand ,gemixt mit ausgesuchten Teilen von H&M oder Zara und nichts landet nach kurzer Zeit in der Kleidersammlung.
    Auch das ist ein Beitrag zur Ökologie.
    Und ich oute mich als Vegetarierin,fast vegan und laufe nicht in Birkenstock und Schlabbersachen rum.
    Meine Kosmetik stelle ich selbst her,weil ich es nicht einsehe viel Geld für Müll auszugeben,wie Silikon und Mineralölprodukte,dekorative Kosmetik gibts bei DM oder Rossman in hervorragender Qualität,es fehlt halt nur der Name wie Chanel,Dior etc.

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