Eines Abends sind wir auf die Chaweng Road gefahren. Das ist die bunte, chaotische, laute Partystraße auf Koh Samui mit vielen Cocktailbars, Restaurants, Clubs, Massageshops, Hotels, Geschäften mit kuriosen Dingen und einem Rotlichtviertel.

Ehrlich gesagt hat mich Thailand nie gereizt; leider haben diverse Reportagen (siehe unten) – so blöd es auch klingt – mir nicht gerade leicht gemacht, “ja” zu dieser Reise zu sagen. Aber viele Freunde und Bekannte waren so begeistert von Thailand, dass ich es dennoch ausprobieren wollte. Thailänder waren alle ausnahmslos freundlich, nett, ruhig und sehr gastfreundlich. Ich kann auch behaupten, dass wir sehr respektvoll ihnen gegenüber getreten sind.

Wir haben hauptsächlich Deutsche, Russen und Engländer getroffen, und einige schienen mir suspekt; nach dem Motto “alter, nicht so hübscher Mann mit einer blutjungen Thailänderin” bestätigten leider oft die Vorurteile, die ich hatte.

Dort war vieles sehr günstig und ich kann mir vorstellen, dass Europäische Männer sich dort sehr wohlhabend vorkommen und deswegen denken, sie können dort alles kaufen, Frauen inklusive.

Ich fand es krass, wie viele Massage-Shops es da gab und wie günstig alles war. Auf der Chaweng Road gab es mindestens 20 Salons und alle waren voll mit Touristen, die in solchen 5-Euro-für-eine-Stunde-Fussmassage-Shops sich durchkneten haben lassen.

Auch das Rotlichtviertel war sehr spannend – wir haben uns in ein Café in der nähe eines Stripclubs hingesetzt und die Lage beobachtet – Mädchen mit Mega High-Heels, sehr knappen Kleidern, sehr laute Musik und Männer mit Flip Flops, Shorts, Bäuchen und Glatzen…

Zur Chaweng Road würde ich als Tourist einmal hinfahren und mir alles anschauen, aber ein zweites Mal brauch ich da nicht hingehen – der Verkehr dort ist verrückt und man muss auf die Mopedfahrer aufpassen – leider ist es keine Fussgängerzone.

ICH jedenfalls werde Koh Samui in sehr guter Erinnerung behalten, mit tollem Essen, den vielen Tempeln und Sehenswürdigkeiten, viel Sonne und Entspannung.

Zum Vergrößern, einfach auf die Fotos klicken – es gibt Vieles zu Entdecken!

Chaweng Road Koh Samui | Mangoblüte Life & Style Blog

Auto mit lauter Werbung:

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Es gab sehr viele Männer – waren alleine oder zu zweit unterwegs:

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Links und rechts:

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17 Comments

  1. k4rla says: January 19, 2014 • 11:50:32

    da hat wohl mal jemamd über seinen Tellerrand geschaut :D LG

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    • k says: January 19, 2014 • 14:26:01

      Was sollen immer diese provokanten Aussagen? Was willst du damit bezwecken?

      Reply

      • k4rla says: January 19, 2014 • 16:55:51

        das war eigentlich positiv gemeint? ich war positiv überrascht davon und finde es gut, dass anna auch mal auf sowas hinweist! (allerdings hat durchaus auch camy recht, ich weiß nicht ob diese fotos rechtlich in ordnung sind. ) und die zweite frage könnte ich dir genauso gut stellen ;-) LG karla

        Reply

  2. Camy says: January 19, 2014 • 12:24:04

    “alte männliche touristen mit jungen thailänderinnen” vorurteil hin oder her, aber einfach so fotos von männern veröffentlichen und ihnen genau das damit zu unterstellen finde ich doch etwas gewagt.

    Reply

  3. Jenny says: January 19, 2014 • 13:16:34

    Thailand hat zauberhafteste und großartigste Ecken fernab von Rotlichtvierteln und Leading Resorts. Allerdings stehen dort dann oft nur einfache Hütten mit Hängematte. Ich finde es schade, wenn man so extrem pauschaltouristisch unterwegs ist und dann derart über ein ganzes Land urteilt.

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  4. Sophie says: January 19, 2014 • 13:20:10

    Mich würden solche Straßen auch überhaupt nicht reizen da ich nicht viel von der Rotlichtszene in Thailand halte und wie du gesagt hast das Land soviel mehr bietet:)
    Aber es sind einmalige Eindrücke die du sicher nicht so schnell vergessen wirst;)

    xoxo Sophie
    http://www.lavieunique.blogspot.co.at

    Reply

  5. klarissa says: January 19, 2014 • 13:54:16

    Hallo, Thailand ist halt mal genau dafuer bekannt …dafuer kann ja Anna nichts

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  6. Rona says: January 19, 2014 • 15:19:34

    Ich war schon sehr oft in Thailand, bin viel herumgereist und habe mich intensiv mit der thailändischen Kultur befasst – dazu gehört auch die weit verbreitete Prostitution. In meinen Augen kann man nicht über Thailand berichten ohne die allegegenwärtige Prostitution zu erwähnen. Dass Anna darauf hinweist, finde ich sehr positiv.

    Reply

  7. baya says: January 19, 2014 • 15:47:52

    hahaha no nuclear weapons please!
    thailand hat extrem viele schöne ecken die tausendmal sehenswerter sind als phuket und koh samui. wollt von dort nur mehr weg. und ja, prostitution war der startpunkt für den thailändischen tourismus und immer noch allgegenwärtig…

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  8. Chael says: January 19, 2014 • 16:25:20

    Why a sign saying “No nuclear weapons allowed inside?!”

    Reply

  9. Almondcherry says: January 19, 2014 • 18:44:08

    Ich muss sagen, mir ging es ähnlich als wir im April nach Thailand gereist sind. Ich habe als Kind eigentlich schon immer von Koh Samui geträumt, doch mich dann entgegen entschieden, da es eben sehr touristisch ist und auch für Party & Co bekannt ist, und ich eher von einsamen Stränden geträumt habe.
    Wir waren dann in Khao Lak, aber vorwiegend in der Hotelanlage bzw. haben Ausflüge untertags gemacht. Ich fand es dort sehr angenehm und ruhig, aber das liegt bestimmt auch daran, dass es eben noch nicht so überlaufen ist wie Phuket.

    http://www.almondcherry.com

    Reply

  10. Miss Steffi says: January 19, 2014 • 21:23:01

    Ja, auch dafür ist Thailand bekannt, zum Glück gibt es jedoch zu 90% noch andere, wunderbare Ecken in Thailand und die Freundlichkeit der Thais ist wirklich unglaublich.
    Vielleicht wäre es im Moment allerdings spannender und wichtiger, über die aktuelle Lage in Thailand zu berichten. Ein Minimum der Bevölkerung ist extrem wohlhabend, dieser Reichtum wird auf dem Rücken der ärmeren Leute ausgetragen, die versuchen, immer wieder dagegen zu rebellieren.
    P.S. ich habe Deine Fotos wirklich sehr gerne, bin begeistert von Deinen Eindrücken Deiner Reisen. Ich finde es allerdings auch bedenklich, Männer einfach abzufotografieren und als Beispiel für “alte Säcke die auf großer Macker machen und sich junge Prostituierte anlachen” auf Deinen blog zu stellen

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  11. Maja says: January 20, 2014 • 18:51:37

    “Ich kann auch behaupten, dass wir sehr respektvoll ihnen gegenüber getreten sind.”

    Abgesehen vom üblichen Problem (Satzbau) – wie großzügig von Euch, dass Ihr den Menschen respektvoll gegenüber getreten seid!? Manchmal frage ich mich wirklich, wieviele Gläser Schampus Du trinkst, bevor Du einen Text veröffentlichst?

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    • Man in Helvetica says: January 20, 2014 • 21:00:10

      ROFLMAO!!!

      Reply

    • k4rla says: January 20, 2014 • 22:13:07

      “wir haben uns in ein Café in der nähe eines Stripclubs hingesetzt und die Lage beobachtet ” auch diese formulierung finde ich sehr amüsant ;-) aber anna nichts für ungut, respekt ist eine tugend die heute leider ab und an verloren geht.

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  12. idsch says: February 11, 2014 • 14:53:23

    Was ich viel schlimmer als die Prostitution fand, waren die Unmengen an Russen, die von Früh bis spät besoffen waren und sich unmöglich benommen haben. Müll liegenlassen, laut, aggressiv….
    Bitte nicht falsch verstehen, ich mag Russland und die Leute dort sehr, aber die waren eben fürchterlich!
    Ich denke auf Koh Samui sind es eher die Briten, die sich so aufführen.

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