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How Blogs destroy Trends

Blog, Fashion

Eigentlich sollte dieser Beitrag “How Blogs destroy Brands” heissen.

Ich war wirklich kurz davor, mir das T-Shirt von Gucci (klickt hier, falls ihr doch das T-Shirt kaufen wollt – gibts auch in XXL) zu kaufen. Aber dann sprangen mir nach und nach in meinem Instagram-Feed unzählige Frauen (vorzugsweise Blogger) in dem selben T-Shirt entgegen und dann auch noch ähnlich kombiniert. Und da ist mir die Lust auf das Oberteil vergangen. Ich will nicht auch so sein und wie ein Modeopfer dastehen.

Wie brave Lämmchen ziehen dann alle los und kaufen sich die selben Sachen und kombinieren sie auch noch gleich! Wie die großen Schafe es eben tun. Man hat schon automatisch ein vorprogrammiertes Bild im Kopf, wie alles auszusehen hat, wie das Outfit auszusehen hat. Weil man das dauernd vorgezeigt bekommt.

Will man als Trendopfer abgestempelt werden? Ich brauche keine Inspiration, wie ich ein T-Shirt zu tragen habe (mit Glanzlederhose oder Rock obviously).

Die T-Shirts werden eh schon einem hinterhergeschmissen und wenn man den Hashtag #guccishirt auf Instagram eingibt, findet man auch superviele Anbieter, die Fakes davon (oder auch das Coco Cuba Chanel Shirt) verkaufen. Wo ist mein Augenroll-Emoji??

Und wenn wir schon dabei sind: wisst ihr, warum Blogger so wenig oder kaum H&M, Zara, etc. bei Outfitposts zeigen? Ganz einfach, weil es keine Affiliate Links dafür gibt und sie mit Links zu H&M-Teilen nichts verdienen! Man kauft (naja, kriegt es eher von der Firma zugeschickt) und zeigt das, wo man hofft, den Geschmack des Lesers zu treffen, damit er dass dann nachkauft.

Allgemein gefragt: braucht man noch überhaupt Inspiration von Influencern? Will ich mich beeinflussen lassen?

Rant over. Danke fürs Zuhören!

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© net-a-porter

Comments 28

  1. Danke, dass du dieses Thema angesprochen hast! Ich finde die heutogen Blogger schauen alle gleich aus, gleiche Taschen, Schuhe, wo ist der eigene Stil geblieben?! Natürlich bekommen sie diese Sachen hinterher geschmissen,aber ich finde trotzdem kann man seinen eigenen Look kreieren, um ein wenig rauszustechen. Ich habe erst vor kurzem mit dem Bloggen begonnen, will aber nicht jedem Trend nachrennen und mich kreativ austoben. Wenn ich mir erfolgreiche Blogs anschaue,sehen so viele gleich aus und trotzdem gefällt es tausenden Leuten!? Ich verstehe die Welt nicht mehr! Wo ist hier die Individulaität und Kreativität der Blogger geblieben?

  2. Guten Morgen und vielen Dank, liebe Anna :)

    Ich finde, es ist das eine, viel Geld für eine Tasche auszugeben oder einen Schal, aber fast 400€ für ein Baumwoll T-Shirt (!), was nicht ewig hält, das ist schon eine andere Hausnummer. Mir geht es nicht um Plagiate oder viele Menschen, die das T-Shirt tragen und ähnlich kombinieren, mir geht es um das T-Shirt an sich… für 400€ kaufe ich mir lieber etwas anderes – einen schönen Schal, eine Sonnenbrille oder ein Tuch :)

    Natürlich schaue ich ab und an, wie ich Teil X kombinieren könnte, aber zum Schluss mache ich meist etwas eigenes draus – meist eher langweilig, weil man als Plus-Size nicht ganz so viele Möglichkeiten hat, ohne auszusehen, man sei aus der zweiten Etage in die Jeans oder in das Oberteil hinein gesprungen, aber doch eben was, was eher mir entspricht. An sich braucht es keine so genannten “Influencer”, manchmal helfen sie aber doch, wenn man so gar keine Idee hat.

    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag

  3. Genau das gleiche hab ich mir auch gedacht.. ? Ich finde das Shirt zwar toll, aber wenn ich meinen Instagram-Feed durchscrolle ist einfach auf jedem zweiten Bild dieses Shirt zu sehen .. why? Find es total schade und trau mich schon garnicht mehr in “Trends” zu investieren, da wsl im Februar wieder ein ganz neues Teil kommt, dass dann auch jeder haben wird. In letzter Zeit greif ich nur noch zu Klassikern, falls ich mehr Geld in die Hand nehme… Alles Liebe, Sandra

  4. So langsam fühle ich mich auch ein bisschen genervt, denn mittlerweile kommt dieses Influencer Gedöns auch bei den Blogs an, die in den letzten Jahren eigentlich durch mehr “Hobby” und “Privatheit” glänzten.

    Zum ersten mal richtig bewusst geworden, ist mir das letztes Jahr bei Filzstiften. Auf einmal hatte ich sicher 6 oder 7 Blogs bei Bloglovin, alle innerhalb weniger Tage, die irgendwelche gezwungenen Projekte mit Filzstiften machten. ES SIND FILZSTIFTE! Damit habe sogar ich als Kind der DDR in meiner Kindheit schon gemalt. Kein Grund daraus jetzt irgendwas super hippes zu konstruieren O_o

    Dazwischen dann immer mal wieder Wellen mit irgendwelchen special Tees, special Gewürzen, special Smoothies. Es gibt nur wenige Ausnahmen, die aus solchen Kooperationen etwas wirklich individuelles machen. nicestthings finde ich da zB ziemlich angenehm. Immer eine riesige individuelle Geschichte dazu, meist wird das Produkt dann in irgendwelche (aufwändigeren) DIY oder Rezepten verwurschtelt. Hoffentlich bekommt sie mehr Geld, denn sie macht sie auch deutlich mehr Mühe als die vielen anderen.

    Das dritte Mal an das ich mich bewusst erinnere, war jetzt vor ein oder zwei Wochen: auf einmal waren alle in irgendso einem Bio-Kurhotel in Österreich. Dazu meistens dann ein stinklangweiliger, krampfhafter Text und vielleicht, damit es angeblich noch authentisch rüber kommt, ein kleines dahingerotztes Kontra (Der Außenpool war nicht beheizt). Och nö, so ein Mist aber auch.

    Lustig wird das dann aber wieder, wenn 2 von 10 so tun als ob sie sich die Reise selbst finanziert hätten und kein Wort über die Kooperation verlieren. Na was für ein Zufall, dass ihr genau an dem Wochenende da ward, an dem auch die ganzen anderen Blogger da waren.

    Ich finde auch die Unternehmen gehen da total unklug vor. Wo ist denn deren Redaktionsplan? Ich würde meinen Redaktionsplan so aufstellen, dass ich zwar gerne 30 Blogger anschreibe, aber die mögen dann bitte zeitlich großzügig versetzt über das Produkt berichten. Das Hotel zum Beispiel: wäre es nicht cooler, wenn die Blogger auch verschiedene Jahreszeiten abbilden? Jetzt weiß ich von 10 Bloggern wie es da an 3 Tagen im Winter ist. Hmmm. Wie isses denn im Frühling, Sommer, Herbst?
    Fände ich irgendwie sinnvoller und man würde sich den Frust der potentiellen Neukunden ersparen, die einfach nur genervt sind von der Welle die da über einen drüber rollt.

    Das mit dem T-Shirt habe ich sowieso noch nie verstanden *gg*. ICH soll (wahnsinnig viel) Geld dafür ausgeben, um als Litfasssäule für ne Marke rumzulaufen? Fand ich irgendwie schon immer falsch :D.

    1. Hallo :) Ich versteht dich in allen Punkten total – vor allem die Kooperation mit “dem Hotel” – trotzdem jedoch muss man sagen, dass die Blogger ja nicht wirklich untereinander wissen, wer wann wie wo in diesem gleichen Hotel übernachtet und eingeladen wurde.. In der Einladung wird wohl kaum vermerkt sein, dass gleichzeitig oder im gleichen Monat noch 9 andere auch kommen… Da wird den Bloggern auch vorne weggenommen, individuell darüber zu berichten – und ich kann mir vorstellen das die eine oder andere auch genervt darüber ist, nicht “eizigartig” zu berichten sondern auf Blog X Y und Z das gleiche lesen zu müssen…
      LG Sandra

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        Liebe Sandra,

        ja, jeder Blogger will “besonders” sein und unique Content produzieren…

        Liebe Grüße,
        Anna

  5. Ich liebe deine Denkweise total und kann deine Argumente nachvollziehen. Natürlich werden wir unterbewusst oder auch bewusst beeinflusst. Allerdings finde ich es auch schade wenn man etwas nicht kauft nur weil das gerade alle auf Instagram oder Blogs posten.. am besten komplett ignorieren :) (oder es zumindest versuchen haha..)

    xx Lisa
    lisaautumn.com

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      Liebe Lisa!

      Ja, früher haben mir viele gesagt, sie kaufen keine LV Speedy, weil jede damit (oder auch Fake) herumläuft. Das finde ich schade, denn es ist ein toller Klassiker.
      Aber bei dem T-Shirt, was eine kurze Trenderscheinung ist, ist es eh wohl auch besser, das Geld zu sparen :)

      Liebe Grüße,
      Anna

  6. Liebe Anna,
    das Shirt ein super Beispiel für viele Dinge mit denen es genau gleich läuft. Man sieht sie zig tausend Mal und ist irgendwann nur noch genervt. Klar ich blogge auch und sicherlich besitze ich das ein oder andere Teil, welches auch viele andere Blogger haben oder kombiniere auch mal meine Klamotten so wie es viele andere machen würden. Aber auch mir vergeht die Lust an vielen Dingen, wenn ich sie überall sehe. Ich mag gerne auch individuell sein und ich renne nicht jedem Trend hinterher (ok Fishnet-Tights finde ich schon ziemlich cool ;)) aber wenn ich bspw. eine Tasche – nehmen wir hier auch Gucci, da die Marke gerade einfach zu sehr gehypt wird – bei jedem dritten Bild bei Instagram sehe verliere ich das komplette Interesse an der Marke. Ich möchte lieber Teile die nicht schon auf allen anderen Accounts erscheinen. Und ja meine Outfits bestehen zu Großteilen aus Zara, H&M, COS, &OtherStories etc. einfach weil ich die Sachen mag und trage. Und ich verlinke diese ebenfalls. Jeder darf entscheiden, ob er genau das nachshoppen möchte oder halt Alternativen.
    Vielen Dank für deinen Beitrag <3
    Liebst Kathi

  7. Es liest sich so als waerst Du etwas angepisst Anna,…- aendern kann man diese gegenwaertige Welt so und so nicht!- ich muss mittlerweile auch nur noch schmunzeln, aber es obliegt uns selbst was wir anklicken und womit wir uns auseinandersetzen und auch wollen. Ich fuer mich finde Outfits an Dir toll die an mir unmoeglich aussehen wuerden. Wichtig ist doch welcher Typ ist man selbst, was passt mir?,- was weniger, bin ich ein kuehler Farbtyp oder ein warmer… Damals kam ich als erste mit Converse ins Gymnasium, danach hatten alle welche, beim Armyrucksack und Dr. Martens wars dasselbe,- gestoert hat es mich immer aber so ist das eben…- Ich denke dennoch umso mehr Werbung gemacht wird und umso beruehmter die Maedls alle werden umso unglaubwuerdiger werden sie,- wird doch so und so alles bezahlt!- Wie damals als alle Babor Produkte erhalten haben, laecherlich- und deshalb soll die Marke gut fuer meine Haut sein?!- Am wichtigsten ist doch das man sich selbst treu bleibt, – der Rest ist eigentlich unwichtig. Aber gut, dass Du solche Dinge niederschreibst!-

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      Huhu!

      Bei Instragram kann ich meinen Feed nicht so leicht beeinflussen, ausser, ich entfolge allen Bloggern, aber das will ich nicht.

      Naja, ein weisses T-Shirt mit einem Logo drauf wird zu 99% allen stehen, da kann man nicht viel falsch machen.
      Mich stört es nicht, wenn Leute mir Dinge nachkaufen.
      Converse oder Dr. Martens sind ja auch Klassiker, die es schon ewig gibt und sie nur noch individuell wenn, wenn man sie eigenwillig kombiniert.

      Liebe Grüße,
      Anna

  8. Im Prinzip stimme ich dir zu. Allerdings finde ich, unabhängig davon wieviele andere das Shirt auch haben,man ein Fashion Opfer ist, wenn man 400€ für ein verwaschenstes Shirt ausgibt. Schade, dass dich nicnt dieser völlig lächerliche Preis, sondern nur die Tatsache nicht sein zu wollen wie andere vom Kauf abgeschreckt hat.

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      Liebe Lisa,

      ich glaube, da hat jeder seine eigene Hemmschwelle und Schmerzgrenze. Bei mir sind es € 690,- für ein T-Shirt aus Baumwolle gewesen. Ich wollte mir das Coco Cuba Chanel Shirt auch kaufen, aber dann habe ich die Qualität und den Print gesehen und da ist mir die Lust auf das Shirt vergangen. Deswegen fand ich die fast € 400,- noch halbwegs irgendwie OK. Aber man muss zu 100% von einer Sache überzeugt sein, um so viel Geld für sie auszugeben.
      Manche kaufen besondere und teure Pfeifen, Weine, Zigarren, etc. ich hätte mir das T-Shirt gekauft :)
      Aber dann lege ich lieber etwas drauf und kaufe mir die bequemen Ballerinas aus Leder von Chanel, da habe ich mehr davon…

      Liebe Grüße,
      Anna

  9. Zwar nehme ich nicht jeden Trend mit, aber des Öfteren bin ich auch nur ein Mode-Lemming. Allerdings bin ich keine Fashionista und dort wo ich lebe, würde ich so einem Shirt nicht zwei Mal begegnen :-)
    Für mich steht jedoch der Preis in keinerlei Relation zum Produkt. Wäre es ein Oberteil das handwerklich irgendwie gestaltet wäre und nicht bedruckte auf Vintage gemachte Baumwolle – könnte man einen Gedanken daran verschwenden. Aber so lege die knapp 400€ lieber beiseite für Tiffany-Ohrringe auf die ich spare und an denen ich mich länger erfreuen werde ;-)

  10. liebe anna

    das meine ich jetzt überhaupt nicht böse, aber erliegen wir nicht alle immer wieder einem trend und das obwohl oder je nachdem gerade weil wir das teil immer sehen..?
    da gibt es so viele beispiele und viele dieser teile befinden sich auch in deinem schrank, bzw. in meinem. ich finde 400 euro für ein shirt komplett unangemessen, egal welche marke, welcher trend etc.
    ich muss aber ehrlich gestehen, dass ich die preise für chanel espadrilles, dior modeschmuck, louboutin nagellack (und so viele andere trends) genau so daneben finde und die teile ja dann doch kaufe – obwohl oder gerade weil (wer weiss das am ende noch so genau?) es zig anderen genau so geht.

    herzlich re

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      Liebe Re.!

      Ja klar, deswegen ärgere ich mich auch so, auch über mich selber! Dass ich am Ende die Sachen kaufe, weil man sie oft genug sieht. Mein Beitrag sollte dazu dienen, meine Leser und auch mich aufzurütteln. Früher war ich viel schlimmer, was das angeht, es musste nur “Limited Edition” draufstehen und schon habe ich es gekauft. Zum Glück sind diese Zeiten vorbei, dennoch erwische ich mich ab und zu dabei, etwas kaufen zu wollen, bloß weil es “in” ist.

      Liebe Grüße,
      Anna

  11. Deshalb lese ich dich gerne- du hast deinen Stil und bist individuell und rennst nicht jedem Insta-Trend nach-danke dafür.
    Habe diese Blogger mittlerweile alle schon mehr als satt und folge auch kaum mehr welchen.

  12. liebe anna,
    ich verstehe dich 100%ig. sieht man etwas überall, bin ich auch raus. richtig schlimm ist es dann, wenn die sachen (schmuck zum beispiel) bei bijoux brigitte (und ich sage immer das deutsche wort brigitte, wenn ich an so einem laden vorbeigehe) nachgeklöppelt für zwei-fuffzich hängen.

    was jetzt richtig cool wäre, wenn man so ein vintage gucci shirt im schrank hätte, habe ich aber leider nicht. falls prada mal sowas macht, bin ich vorbereitet ;-)

    liebe grüße
    bärbel

  13. Nee Influencer brauch ich nich, aber vielleicht auch weil es keine Influencer für In-Betweenies gibt (Gr 40/42) gibt :-D Plus Size sieht an mir eben auch genauso blöd aus wie Gr 34 Sachen, die an einem weiblicheren Körper eben anders sitzen. Ich finde da luziehtan immer noch sehr kreativ in ihrer Kleiderwahl, was, nach ihren Worten, daran liegt, dass sie als Plus Sizer eben NICHT irgendwelche Sachen zugeschickt bekommt und dadurch ihren Kopf selber anstrengen muss. Viele ihrer Ideen lassen sich dann gut für mich runterbrechen, zB die Kombination bestimmter Prints oder ein Maxirock als Midikleid getragen.

  14. enjoy the silence & Lisa haben eh schon viel geschrieben, was mir auch im Kopf rumschwirrte…
    und ich denke, solange du dich nicht komplett von dem abhängig machst was du anhast, bist du nie ein Trendopfer sondern immer noch du. mit einem eigenen geschmack.
    kannst das tshirt ja kaufen – posten musst es ja nicht.

    ich kaufe lustigerweise erst dann, wenn ein Trend meistens vorüber ist. Weil es sich dann erst entscheidet, ob mir das wirklich gefällt oder nicht. Und die Schnitte bleiben klassischer, als wenn ich mitten im Trend kaufe.

  15. Rein auf dieses Shirt oder von “my Theresa” und Co. bezogen und hinterfragt… Môchte man als Bloggerin wirklich als Werbeplakat auf der Brust für entsprechend gehypte Marken herumlaufen? Ich mag Hermés beispielsweise wirklich sehr, aber selbst als ich Anzüge in Hermés Gürtel (darunter auch Fälschungen wohlgemerkt) gezeigt wurden kam ich ebenso ab vom Kauf. Trend hin oder her; diese Influencer sind mehr Markenkühe als das sie tatsächlich den Markt sonderlich individuell beeinflussen könnten.

  16. Pingback: Who needs Chanel, when you can have Lanvin? - Mangoblüte

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