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Big in Japan

Travels

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Everything is huge in Tokyo – the prices also…

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In Tokyo ist alles groß! Große Ramenportionen, Stadtviertel, Distanzen, Kreuzungen, Preise und die Geschäfte. Wer hier etwas auf sich hält, hat zum Beispiel ein “Louis Vuitton Ginza Building” mit mehreren Stockwerken, und es gibt hier den weltgrößten Chanelstore zum Beispiel.

Ein kleiner Preisvergleich: Eine Krokotasche kostet in Wien € 20.000,- und hier genau die gleiche Tasche umgerechnet 32.000,-, ein Schal, der bei uns € 820,- kostet, kostet in Tokyo € 1.450,-, die Krawatte von Hermès kostet hier € 220,- statt € 140,- und die 40er Birkin aus “normalem” Leder kostet hier 11.000,- Euro. Ich kann die Japaner sehr gut verstehen, wenn sie bei uns die Geschäfte stürmen. Also in Tokyo würde ich auch nichts kaufen wollen, wenn es in Europa so viel günstiger ist!

Auch die Restaurantbesuche sind hier teuer und man kommt aus einem “guten” Restaurant nicht unter € 100,- pro Person raus; ein Espresso kostet hier € 8,- und ein Stück Kuchen 15 Euro. Also seid gewarnt, falls Ihr eine Reise nach Tokyo plant! ABER: man kann hier auch sehr lecker und günstig essen. Es gibt hier Restaurants in denen eine Maschine steht; man wählt aus dem Sortiment von Udonnudelsuppen aus, zahlt (meistens 4 Euro) und gibt das Zettelchen dem Koch. Er bereitet die Speise dann ganz schnell und frisch zu. In der Zeit nimmt man Platz an der Theke, wo meistens ca. 10 Personen Platz haben und wartet. Der Koch reicht dir dann über die Theke die köstliche Suppe und man isst sie ganz schnell, denn hinter dir warten schon andere hungrige Kunden. Getränke gibt es da keine aber dafür stehen an jeder Ecke billige Getränkeautomaten. Gestern waren wir genau so essen und es war so gut! Das war die beste Nudelsuppe in meinem Leben! Allerdings sollte man wissen, was auf den Knöpfchen steht aber uns hat ein netter junger Japaner beim Bestellen geholfen. Das war jetzt nur ein kleines Beispiel, was günstig Essen angeht – es gibt hier auch normale günstige Restaurants. :)

Für Chanel-Freaks: es gibt hier sogar ein Chanel Café/Restaurant!!! :D

Die Hinteransicht vom Store:

Große Auswahl an Geschäften:

Mikimoto Store:

In Tokyo gibt es eine sehr beeindruckende Architektur:

Ein sehr cooler Hermès Pop-Up-Store nur mit Männersachen:

Große Kreuzungen:

Große Werbeflächen:

Großartige Straßenmusikanten:

Große Angebote:

© www.mangobluete.com

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Comments 30

  1. also das mit den Preisen ist ja heftig. Das das SO extrem ist wusste ich nicht.
    Da tun sie einem ja schon fast leid. Stellt auch mal vor wie “verarscht” (muss ich einfach mal so sagen) wir uns vorkommen würden wenn es auf die Marken so viel Aufschlag gäbe.
    Der Hermes store ist dafür ja aber auch wirklich total süß =)

    http://the-fox-fashion-blog.blogspot.com/

    1. Naja, sowas ist doch eigtl. absolut normal. In Großbritannien und Amerika etc. sind viele Sachen um einiges günstiger als hier. So, dass es teilweise sogar lohnt aus Amerika zu bestellen , anstatt hier… also von daher. Und in China (je nachdem wo) sind wiederum manche Automarken um einiges günstiger als bei uns….
      Die Leute, die in Tokio leben, können es sich gewiss leisten. (Normal leben, nicht auf der Straße oder so…)

  2. oh, na das erklärt natürlich einiges, ich habe mich in der tat immer gefragt, warum die japanischen touristen hier immer soviele designer sachen shoppen, aber wenn die preisunterschiede so groß sind, dann ist das natürlich klar, würde ich dann wohl auch so machen ;-)
    Die Architektur ist wirklich beeindruckend, trotz der recht “gesalzenen” preise für essen macht mir das wirklich lust nach tokyo zu fahren!
    xxx Anita

    1. Bist du sicher, dass das Japanerinnen sind? Und nicht Frauen aus Südkorea, Hong Kong oder China? Für uns sehen sie gleich aus. Rene Pollesch hat das Klischee der Japanerin mit der LV Tasche wunderbar in ein Theaterstück eingebaut, nämlich dass jede Asiatin mit LV Tasche als Japanerin angesehen wird.

      1. Als Halbasiatin kann ich sagen ; Ja. Es sind auch viele Japaner dabei. Und natürlich auch viele Chinesen – die, übrigens auch LV als Königsklasse aller Handtaschen ansehen und wenn schon eine Designertasche – dann diese kaufen. Also bitte keine Vorurteile nur an hand der Tasche ;-)

  3. Entschuldige, aber deine Pauschalaussagen sind einfach absurd. Natürlich kann man auch in Wien oder Niederösterreich um 100 EUR essen gehen. Das ist nichts typisches für Tokyo. Genauso wie man in Tokyo auch günstig essen kann, ohne in Automatenlokale zu gehen.
    Es gibt auch ein Leben zwischen Schwarz (luxus) und Weiß (Automatenlokal).
    Tatsächlich ist das Essen nämlich günstiger als bei uns. Um 12-15 EUR bekommt man eine Qualität, die es in Wien nicht unter 30-40 EUR gibt – vorausgesetzt, man trinkt grünen Tee, den es gratis gibt. Sobald man anfängt Alkohol zu trinken, wird es teuer, weil der Alkohol (Bier, Wien, nix besonderes) genausoviel kostet wie die Mahlzeit. Davor solltest du die Leute warnen! So wie du pauschal schreibst entsteht der Eindruck, dass es alles teuer ist.

    In einem Ryokon bekommt man ein 20 gängiges Essen von einer privaten Zimmerzofe serviert, mit Onsen und Luxussuite zu einem Preis, wo man sich am nächsten Tag nicht sicher ist, ob man etwas falsch verstanden hat, und der Preis doch pro Person und nicht für beide gilt – einfach weil man so unglaublich viel für sein Geld bekommt. In Österreich erhält man im Gegenwert allenfalls ein 5-Sterne-Zimmer ohne Ausblick, Frühstück exklusive.

    Bevor du als nächstes über auch noch schreibst, dass Äpfel verrückt teurer sind, weil sie 10 EUR das Stück kosten – ja, die gibt es, und die sind ungefähr so vergleichbar mit unseren gewöhnlichen Äpfeln wie Fleur de Sel mit Salinensalz aus Hallstatt, nämlich gar nicht! ;-)

    Chanel in Tokyo besuchen – welchen Wert hat es, importierte Ware aus Frankreich auf einem Regal in Tokyo zu sehen? Im Gegenzug versäumt ihr die original japanischen Lackarbeiten, die so einmalig und speziell sind, das z.B. Elsa Peretti sie für Tiffany’s verwendet. Dein Tellerrand mag zwar von Hermes sein, aber die Sicht über ihn ist mindestens so eingeschränkt wie von jedem x-beliebigen No-Name Teller.

    Eigentlich spricht die Tatsache, dass ihr nicht in einem Tatamizimmer, sondern in einem Western Style Zimmer untergebracht seid, ohnedies Bände, wie wenig du dich auf den Ort wo du bist tatsächlich einlässt.

    Vor 4 Jahren hat dieselbe Tasche in Japan übrigens genausoviel gekostet wie in Europa, da war der Yen einfach günstiger. Davor war er schon mal teurer und jetzt ist er nachdem er lange günstig war, wieder teuer. Die Preise unterliegen natürlich auch den Währungsschwankungen. Und solange Europa mit Schulden herumschleudert, wird der Yen weiter stark bleiben.

    Deinen Followern empfehle ich, sich woanders über Tokyo zu informieren, wenn sie Lust haben hinzufahren. Anne kreiert ein verzerrtes Bild, das ungefähr ebenso viel Wahrheitsgehalt hat wie die Aussage, dass viele Wiener bei LV einkaufen, nur weil sie es macht. Das hier ist Annas Welt und hat mit der Realität recht wenig gemein.

      1. das “o” wird vermutlich nicht mein einziger Tippfehler sein. Die Edit-funcion bei Kommentaren muss erst erfunden werden :-)

    1. … nun, meinungen mögen unterschiedlich sein, ABER realität ist immer perspektivisch, oder wie du es nennst “verzerrt”, denn es gibt nicht DIE realität, womit nicht nur anna’s sondern auch deine sicht der dinge gefärbt ist.
      darüber hinaus, aus sicht meiner japanischen freunde , die in tokyo leben und arbeiten, ist das leben in tokyo irre teuer und der durchschnittliche in tokyo lebende japaner hält sich mit mehreren jobs über wasser, um sich das leben in dieser schnelllebigen stadt finanzieren zu können.

  4. Danke für die wunderbaren Fotos, das sind wirklich tolle Eindrücke von einer großartigen Stadt! :)

    Ich verstehe auch, warum man am Kohlmarkt sämtliche asiatischen Touris mit gleich mehreren Sackerln von LV, Gucci, Hermès, Chanel und Co. sieht! ;)

    Genaugenommen müssten die ihre Neuerrungenschaften bei der Einreise aber verzollen, und Einfuhrumsatzsteuer bezahlen. Ich schätze jetzt mal (ohne jemandem etwas unterstellen zu wollen!), dass viele das nicht machen, denn sonst wären sie preislich wohl wieder in etwa auf derselben Höhe wie in ihrem Land.

  5. Manche Kommentare hier kann ich echt nicht verstehen. Sicher ist es auch eine Platform, wo jeder seine ehrliche Meinung sagen darf, aber aus so vielen Postings lese ich nur Missgunst und Neid heraus. Niemals hat Anna für sich beansprucht, den einzig wahren und richtigen Tokio-Reiseführer herauszugeben, sondern sie postet IHRE Bilder und IHRE Reise und IHRE Sicht der Stadt, ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit und Vollständigkeit. Es sind Eindrücke und Momentaufnahmen. Warum man einen Blog immer wieder liest, wenn man sich ständig über die Autorin und ihre Ausführungen ärgert, ist mir schleierhaft. Genauso wie die vielen “Liker” der negativen Kommentare.

    1. Die Leute verbringen ihren Paris-Urlaub wahrscheinlich auch in einem Banlieue weil sie das “echte” Paris erleben wollen und um zu beweisen, dass Paris nicht völlig überteuert ist.

    2. Es ist halt so herrlich unterhaltsam!
      Was wäre ein Standard.at ohne rote und grüne Stricherln? Boring. Und gegen Unwahrheiten, die als gutgemeinte Warnungen rausgehen, darf man auch was sagen.

      Im Grunde ist mir die Art die Welt um einen herum permanent nur zu konsumieren, an statt sie zu erleben sehr, sehr fremd. Aber ist es nicht das, was Unterhaltungswert hat? Offenbar für viele. Auch dass Anna zwar postet, aber auf Kommentar kaum reagiert (außer du greifst sie wirklich böse an) – das Ganze ist einfach skurril.

      Die Diskussionen bringen Anna enorme Klickzahlen, die sie, wenn sie nicht dumm ist, verwerten wird. Unsere Unterhaltung = ihr Gewinn. Win win. Eine Diskussion rund um N. Pelinka am Standard könnte nicht unterhaltsamer sein.

  6. ich hab eine kleine frage, kenne mich diesbezüglich nicht aus, da ich auf reisen immer nur kleine dinge kaufe *schäm*
    aber wie ist das mit dem zoll? können zb japaner alles bei uns kaufen ohne limit? einfuhrbeschränkung? vlt stehe ich da gerade auf der leitung…..
    freue mich um aufklärung :)
    lg

    1. Da gibt es auf jeden Fall Beschränkungen bei der Einreise nach Japan. Soweit ich mich erinnern kann, darf der wert der in Übersee gekauften Waren nicht 200 000yen (ca 2000€) überschreiten. Und da darf jeder gekaufte Gegenstand einen bestimmten wert nicht überschreiten. Den weiss ich nicht genau aber mit einer LV Tasche kommt man eigentlich auf keinen Fall zollfrei durch ;)
      Ich habe 4 Jahre in Japan gelebt und jedes mal wenn ich vom heimaturlaub zurück gekommen bin musste ich in Tokyo den Koffer vor den Zollbeamten aufmachen. Daher überrascht es mich immer so, wenn ich Japaner sehe, die bei uns sackerlweise bei LV,chanel & Co einkaufen. Ich hätte wohl zu große Angst davor, zu versuchen das zeug unbemerkt durch den Zoll zu bringen ;)

  7. Gibt es auch Eindrücke vom leisen, kulturellen, spirituellen Japan? Man muss nicht wieder und wieder Chanel oder LV Stores sehen, dass ist so langweilig. Und natürlich die angesagten japanischen Mode Labels und ihre toll gestylten Shops…wenn man sich für Design interessiert.

  8. naja, in einem guten restaurant gehen wir hier für gewöhnlich auch nicht unter 100 euro/person raus. aber vielleicht meinst du es anders, da “gut” in anführungszeichen stand?
    was mich interessieren würde: ich verwende gerne produkte von kanebo/sensai. die sind dort aber sicherlich günstiger als hier, oder auch das nicht?
    danke für deine impressionen und einen schönen aufenthalt noch.

  9. Ich habe hier jetzt nicht alle Kommentare gelesen, aber ich finde den Kommentar von Paula zwar interessant, aber gleichtzeitig auch unmöglich. Nur weil man ein Land zum ersten Mal bereist, muß man also bereits alles wissen…NEIN, es ist völlig okay, dass Mango hier ihre subjektive Sichtweise schildert. Dass sie die absolute Weisheit über Japan gepachtet hat, sagt keiner, und darum geht es hier auch gar nicht…

    @Mango: Schöne Bilder, interessante Infos! Weiter so…& weiterhin viel Spaß…

    1. Es geht nicht darum, ob man alles wissen muss. Das hat auch mit dem ersten Bereisen nichts zu tun. Öfter war ich auch nicht drüben. Aber subjekte Erlebnisse als allgemeingültige Tatsache zu verkaufen und andere noch zu warnen, weil es ja so ist wie man es erlebt hat – das finde ich halt schon daneben.
      Tokyo/Japan weckt bei mir offenbar den Beschützerinstinkt. ;-)

      1. Schade nur, dass die These auch noch der Tatsache entspricht – ich war auch ”nur” 1 1/2 Wochen in ganz Japan [Nagoya-Osaka-Kyoto-Tokyo-blabla] und es ist überall teuer und oft auch sehr billig – es kommt drauf an. Ich hab da für ein normales Soft-Eis, was an jeder Raststätte oder so verkauft wurde umgerechnet 4 € bezahlt – das ist auch nicht normal, aber was soll man tun? Ich finde es nicht schlimm, jemanden zu warnen – besser man wird stark gewarnt als wenn man dann auf die Nase fällt :-)

  10. True Words, Paula.
    Aber Leute, wenn reiseinteressierte/reiserfahrene/oder einfach gebildete Menschen Anna korrigieren, dann hat dies nicht automatisch mit Missgunst oder Neid zu tun. Es ging nur darum, dass Anna hier Dinge falsch darstellt – und dies nicht mal mit Absicht. Die ganzen jungen Mädchen zwischen 15-18, die noch keine Ahnung vom Leben haben bekommen hier nen völlig falschen Eindruck vermittelt…
    Klar gibt es “Haters”, wie ihr das so schön nennt, die ihr das Luxusleben nicht gönnen und wahrscheinlich ist ihr Blick sehr verzerrt, aber diesen naiven Blick hätte sie wahrscheinlich mit etwas weniger Moneten auch….

  11. Würde man hier über “München ist teuer, teurer als Berlin. Ein Gängemenu wird schnell dreistellig, man kann aber auch günstig einen Döner essen” auch so ein Fass aufmachen?
    Es sollte doch jedem klar sein, dass es auch ein dazwischen gibt und man sowohl billig durch München kommt als auch sein gesamtes erspartes in Berlin liegen lassen kann.

    Und zu den Ryokans:
    In Tokyo nicht so schlimm, aber im Winter merkt man doch, dass die von Wärmedämmung noch nie was gehört haben. Auch ganz toll ist es, wenn man dank der Papierwände vom Schnarcher zwei Zimmer weiter geweckt wird. Ein eigenes Bad in dem man auch duschen kann und das wann man will ist auch besser als ein Onsen mit vorgegebenen Badezeiten. Und beim Essen, auch zu vorgegebenen Zeiten, besteht die Auswahl auch nur darin, einzelne Schälchen nicht zu essen. Ich war übrigens schon mal in einem Ryokan in dem ich nur übernachten konnte, weil ich eben nicht selber und unter meinem Namen reserviert habe, aber wahrscheinlich gehört Ausländerfeindlichkeit zum Kulturprogramm eines richtigen Japan-Touristen und muss mal erlebt werden. Da nehm ich am Ende doch das böse westliche Hotel.

  12. Ich glaube, im allgemeinen geht es darum, dass man sich an den gezeigten fotos von diversen stores einfach satt gesehen hat. Bei jeder reise werden ähnliche gepostet. Ich z.B. würde mich über fotos von nicht so alltäglichen dingen viel mehr freuen.

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